Dec 13, 2018 Last Updated 12:40 PM, Dec 5, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

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Elisabeth Macht, Wilfried Schnepp
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Dieser Artikel informiert über das in Österreich noch wenig bekannte „family health nurse“-Konzept und skizziert Möglichkeiten zur Implementierung anhand der Stadtgemeinde Pulkau (Niederösterreich). Das „family health nurse”-Konzept wurde in Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie Deutschland, Schottland und Slowenien implementiert. In Österreich existiert ein Curriculum für die Ausbildung zur „family health nurse“, die Umsetzung blieb bis zum heutigen Tag aus. Welche Umsetzungsmöglichkeiten gibt es für das „family health nurse“-Konzept in der Stadtgemeinde Pulkau? Antwort auf die Forschungsfrage geben drei Zukunftsszenarien. Diese basieren auf Aussagen, die inhaltsanalytisch aufgrund von zehn Expertinnen- und Experteninterviews analysiert wurden. Die Aussagen wurden zu Hauptkategorien zusammengefasst, die das Fundament für die Szenarien „Problemsituationen in Familien“, „Entlastungsarbeit“ und „spezielle Pflege“ bilden. Folgende Eckdaten beschreiben die Szenarien: „Gründe und Voraussetzung ...

Sabine Blom, Stefan Görres
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Kommunen stehen angesichts der absehbaren Konsequenzen des demografischen Wandels vor der Herausforderung, ihre pflegerischen Versorgungsstrukturen zukunftsfähig zu gestalten. Für die Realisierung innovativer Strategien zur nachhaltigen Optimierung der pflegerischen Versorgung innerhalb einer Kommune spielen die Merkmale Sozialraumorientierung, Entwicklung eines neuen Leitbildes des Alter(n)s (active ageing), wirkungsorientierte Steuerung, Optimierung des Welfare Mix und der pflegerischen Versorgung eine wichtige Rolle. Diese Merkmale können als kommunalspezifische Ressourcen begriffen werden, die erst durch ein gleichberechtigtes Zusammenspiel nachhaltige Wirkungen für eine Renovation der pflegerischen Versorgungsstrukturen entfalten können.

Alfred Steininger, Margareta Jukic-Puntigam, Wilhelm Urban, Gerhard Müller
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Derzeit liegen keine deutschsprachigen Instrumente zur Risikoerfassung und Klassifizierung einer Inkontinenzassoziierten Dermatitis (IAD) vor. Aus diesem Grund wurde ein bestehendes englischsprachiges Pflegeassessmentinstrument nach wissenschaftlichen Kriterien übersetzt und validiert. Ziel der Studie war es, das deutschsprachige Instrument „Inkontinenzassoziierte Dermatitis Interventions Tool (IADIT-D)“ einer Inhaltsvaliditätsprüfung durch Experten zu unterziehen. In einer Delphi-Studie wurden diplomierte/examinierte Pflegepersonen und Dermatologen aus Österreich und Deutschland über zwei Befragungsrunden gezielt befragt. Nach zwei Befragungsrunden mit inhaltlicher und formaler Adaptierung konnte eine positive Zustimmung der Experten zu jeder Definitionsbeschreibung von größer 80% erzielt werden. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass der Inhalt des Instruments das Risiko und die Klassifizierung einer IAD erfassen kann.

Doris Gebhard, Eva Brunner
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Im vorliegenden Beitrag wird das Erasmus Intensivprogramm HUROPEL vorgestellt. Die teilnehmenden Partnerhochschulen, die inhaltliche Schwerpunktsetzung und die organisatorischen Aspekte des 3-jährigen Programms werden beschrieben. Im April 2011 wurden die ersten beiden Präsenzwochen an der Universität Salford (England) gestaltet und evaluiert. Die Ergebnisse zeigen einerseits die durchwegs positive Bewertung des Intensivprogramms durch die TeilnehmerInnen, andererseits weisen sie klar auf Verbesserungspotentiale im Bereich der organisatorischen Programmgestaltung hin. Wie die Erfahrungen aus dem ersten Programmjahr bereits in die Vorbereitungen für HUROPEL 2012 einfließen, zeigt ein abschließender Ausblick.

Walter Anton
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Die Ausbildungen der Pflegeberufe mussten sich im Zeitalter eines veränderten demografischen Bevölkerungswachstums sowie gesellschaftlicher, gesetzlicher, didaktischer und berufspolitischer Einflüsse in den letzten Jahren wechselnden Rahmenbedingungen anpassen und neuen Herausforderungen stellen. Die Entwicklung innovativer Ausbildungskonzepte unter der Berücksichtigung der Aspekte Integration, Modernisierung, Modularisierung sowie Flexibilität und Durchlässigkeit zum Hochschulsystem, meist in Form von zeitlich befristeten Modellprojekten, brachte deutschlandweit neue Ausbildungsimpulse. Während die pflegerischen Ausbildungen der Altenpflege-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege in vielfältigen Modellen eine Verknüpfung erfahren haben, ist bisher nur einmal der Versuch einer Integration der Altenpflege- und Heilerziehungspflegeausbildung praktikabel und mit Erfolg in die Tat umgesetzt worden.

Sonja Feige, Daniela Weber
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Mit einem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programm werden am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart seit Oktober 2009 besonders begabte Studienabsolventinnen aus Pflege, Therapie und Gesundheitsökonomie auf zukünftige Anforderungen an Führungskräfte im Gesundheitswesen vorbereitet. Zentrale Bestandteile der kompetenzorientierten Führungskräfteentwicklung sind der Einsatz in Schwerpunktbereichen, Hospitationen in unterschiedlichen Abteilungen des Robert-Bosch-Krankenhauses und der Robert Bosch Stiftung sowie die Möglichkeit eines Auslandseinsatzes. Ein besonderes Merkmal dieses Traineeprogramms ist der interdisziplinäre Ansatz sowie die systematische Begleitung der Trainees durch internes Mentoring und externes Führungskräftetraining. In der abschließenden Evaluation des Programms stellen sich die Identifikation mit der Rolle sowie die selbständige Verantwortungsübernahme und Entscheidungsfindung als besondere Herausforderungen für junge Führungskräfte in Traineepositionen dar.

Mathias Bertram, Anneke de Jong, Almut Hartenstein-Pinter, Cäcilia Krüger, Christel Bienstein
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Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke startet eine Bachelorausbildung, um erfahrenen Pflegenden zu ermöglichen, sich für die direkte Pflege am Patienten/Bewohner wissenschaftlich zu qualifizieren. Diese Pflegenden werden bei der Umsetzung der neuen, akademischen Kompetenzen und beim Entwickeln einer neuen Rolle geleitet. Dazu ist ein didaktisches Konzept (Geleitete Praxis) entwickelt worden. Die Studierende1 bestimmt hierbei wie sie theoretisches Wissen in die Praxis umsetzt. Sie wird dabei durch Personen, die sie bei der praktischen Umsetzung der theoretischen Aufgaben unterstützen, geleitet, d.h. eine Praxislotsin fungiert als Verbindung zwischen der Studierenden und der Einrichtung. Eine Studienkoordinatorin verbindet Universität und Praxisfeld und begleitet die Studierenden in Kleingruppen. Das Konzept wurde in zwei Workshops vorgestellt und diskutiert. Dies führte zu einem wichtigen Input zur Verbesserung des Konzepts.