Eine unterkühlte Willkommenskultur. Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Situation neu zugewanderter Pflegender in stationären Einrichtungen

Das Projekt TransCareKult zielt auf die nachhaltige Integration und Personalbindung von Fachpflegekräften aus dem Ausland. Zur Analyse der Bedarfe und Bedürfnisse werden die Interaktionen zwischen Pflegenden stationärer Einrichtungen und neu zugewanderter Pflegender beleuchtet. Die Daten der teilnehmenden Beobachtungen werden mit leitfadengestützten Interviews kontrastiert und im Rahmen einer begleitenden Evaluation nach der Grounded Theory ausgewertet. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Sprachfähigkeit zwar bedeutsam für den Integrationsprozess ist, aber das eigentlich Essentielle das „anerkannt Sein“ im geteilten Pflegealltag darstellt. Gemeinsam werden in Fokusgruppen Qualifizierungsbausteine abgeleitet und umgesetzt.
Autor/in/nen
Christina Gold, Susan Smeaton, Shabana Maliki, Melanie Tersch, Prof. Dr. phil. Ulrike Schulze, Christina Gold Frankfurt University of Applied Sciences Hessisches Institut für Pflegeforschung Nibelungenplatz 3 60318 Frankfurt am Main christina.gold@hessip.de , Frankfurt University of Applied Sciences. Hessisches Institut für Pflegeforschung
Title
Giving a frosty welcome - presenting qualitative research on the situation of newly immigrated care givers in inpatient facilites
Abstract
The project TransCareKult aims at sustainable recruitment and vocational adjustment of nurses from foreign countries. Participant observations of interactions of nurses and migrant nurses reveal needs and requirements. Data are analysed in a concurrent process contrasting the results of participant observation and guided interviews according to Grounded Theory. The main results suggest that language is an important issue in the process of integration but “being acknowledged” is even more essential to daily working life. In focus groups qualification modules are developed and realised.
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