Wenn pädagogisches Wissen wirklich zu Wissen wird - Ein Wissensmanagementprojekt am Beispiel des Problem Based Learning Tutoriat im Berner Bildungszentrum Pflege

Mit der Möglichkeit zur Bildung einer neuen gemeinsamen Wissenskultur und eines professionellen Wissensmanagement zeigt der vorliegende Artikel auf, wie das spezifische und erfahrungsgebundene Wissen der PBL Tutorierendenrolle im Berner Bildungszentrum Pflege verteilt und in einem koordinierten Prozess als expliziertes Wissen mit definiertem Nutzen wieder in die Organisation und in das Kerngeschäft „Unterricht“ zurückgebracht wird. Die vorgestellte Umsetzungsmethodik ist eine neue und innovative Möglichkeit zur Explizierung von implizitem pädagogischen Wissen, welche mit Einsatz eines praktisch eingesetzten Wissensmanagementinstruments die kritische Verbindung zwischen personalem und organisationalem Wissen, zwischen dem Lernen von Personen und dem Lernen von sozialen Systemen leistet, herstellt. Die Resultate und das Evaluationsergebnis werden abschließend aus der Sicht des systemischen Wissensprozesses beleuchtet und diskutiert.
Autor/in/nen
Rolf Spring, Claudia Schlegel, ,
Abstract
In problem-based learning, tutors have the opportunity to develop specific and experiential knowledge about their role in the education process. This kind of knowledge has an important place in educational institutions and the teaching process. Therefore, it needs to be redirected into the education system in order to build a culture of learning and knowledge management. In this article, the redirection of this special knowledge about the tutor role in PBL at the Center of Education of Berne, Switzerland is presented. The method of implementation of tutor knowledge is new and innovative. It explicates implicit pedagocial knowledge. Employing a practical instrument for knowledge management constitutes the critical element of liaison between personal and organisational knowledge. Thus, an association is created between people who learn and learning organisations. The evaluation results are discussed in view of the systemic knowledge process.
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