Sep 15, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

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Manfred Hülsken-Giesler, Hartmut Remmers, Maria Haskamp, Hans-Ulrich Temme
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E-Learning im Sinne eines internetgestützten Lernens und Lehrens gilt mittlerweile auch im Bereich der Hochschulbildung als etabliert. Neben einleuchtenden Vorteilen dieser Lehr-Lernform bleiben jedoch offene Fragen. Diese betreffen Probleme der Nachhaltigkeit, der personellen, qualifikatorischen und technischen Rahmenbedingungen sowie insbesondere der potentiellen Möglichkeiten und Einschränkungen didaktischer Prozesse durch technische Rahmenbedingungen. Im Rahmen der dreiteiligen Reihe „E-Learning als Bestandteil eines berufspädagogischen Lehrverbundes Pflegewissenschaft“ sollen diese Aspekte vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen bei der Initiierung eines internetgestützten, hochschulübergreifenden Lehrverbundes Pflegewissenschaft unter den Stichworten „Anforderungen an einen internetbasierten, hochschulübergreifenden Lehrverbund“ (Teil I), „Medientechnische Anforderungen“ (Teil II) und „Didaktische Anforderungen“ (Teil III) auf ihre Relevanz für Hochschulbildungsprozesse im Kontext der Pflegewissensch ...

Berta Schrems
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Der Pflegeprozess ist in vielen Bereichen der Pflegepraxis nicht vollständig umgesetzt, eine reine Pflichtübung, mancherorts wird sogar seine Abschaffung gefordert. Das Ziel des Beitrags ist es, mögliche Folgen und alternative Vorgehensweisen zur Abschaffung des Pflegeprozesses zu diskutieren. Ausgangspunkt des Beitrags sind zwei aktuelle Entwicklungen im Gesundheitssystem, die vielfach als Widerspruch erfahren werden. Zum einen ist dies die voranschreitende Professionalisierung der Pflege, einhergehend mit zusätzlichen Anforderungen in der Leistungserbringung. Auf der anderen Seite stehen die Forderungen von Seiten der Kostenträger und Konsumenten nach einer effizienten und kostengünstigen Pflege. Der Pflegeprozess als handlungsleitendes Prinzip spielt in beiden Entwicklungen eine zentrale Rolle. In beiden Fällen dient er dem Nachweis der Wirksamkeit von Pflegehandlungen und somit der Begründung der Notwendigkeit von Leistungen und deren finanzielle Abgeltung. Der Widerspruch zwischen Effizienz- und Professi ...

Claus Enneper
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Eine Fixierung als Zwangsmaßnahme in der psychiatrischen Notfallsituation, obwohl ein effektives Mittel für Verletzungsreduktion und Gewaltmanagement, lässt bei Pflegenden das Dilemma zwischen Behandlungsideal und Selbstbestimmungsrecht des Patienten spürbar werden. Pflegecontrolling widmet sich diesem Feld prozessual-operativ, um organisationsethischen Erwägungen, multidisziplinärer Zusammenarbeit und insbesondere Pflegefachlichkeit zur Umsetzung zu verhelfen. Eine Fixierungsmaßnahme wird in diesem Beitrag mit dem Instrument Service Blueprinting analysiert. Sowohl als Darstellung eines gewachsenen Verfahrens, als auch unter Aspekten eines geläufigen Standards. Service Blueprinting erweist sich im Ergebnis als flexibles Instrument zur Beschreibung und Zuordnung der Prozesselemente unter der Prämisse Reizabschirmung. Professionell-fachliche Forderungen an eine komplexe Handlungsfolge mit bis zu einem dutzend (teils kaum informierter) Beteiligter in einem engen Zeitfenster sind direkt als Chart darstellbar. Ser ...

Inge Brüggemann, Prof. Dr. Margarete Landenberger (Betreuerin)
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Ausgehend von der Forderung, Patienten mehr in die Pflege und Behandlung im Krankenhaus einzubeziehen, wurde die Situation von Dialysepatienten im Krankenhaus betrachtet. Die häufigsten und belastendsten Patientenprobleme wurden identifiziert und Partizipationsmöglichkeiten aus Patientensicht dargestellt. Im Rahmen eines deskriptiven, explorativen Studiendesigns wurden eine quantitative und qualitative Erfassungsmethode kombiniert. Um die wichtigsten Probleme von Dialysepatienten zu identifizieren, kam ein standardisierter Fragebogen zur Anwendung.

Uwe Raven
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Die Verwendung des Begriffs „Pflegerische Handlungskompetenz“ ist geprägt von einer der Sache nicht zuträglichen Gebrauchsvielfalt. Jeder glaubt zu wissen, was mit Kompetenzen gemeint ist und dennoch ist keine Einigung über eine allgemein anerkannte Begriffskonstruktion und deren Verwendung in Sicht. Entsprechend problematisch sind auch die Fragen zur Entwicklung einer „Pflegerischen Handlungskompetenz“ in Ausbildungsprozessen. Der Versuch einer für die Pflege hilfreichen Begriffsklärung unterscheidet zunächst in einen alltagssprachlichen und einen wissenschaftlichen Gebrauch des Kompetenzbegriffs und verweist darüber hinaus auf einen Weg der strukturtheoretischen Rekonstruktion von „Pflegerischer Handlungskompetenz“. Dieser Weg bietet zugleich als Konsequenz einen Ansatz, das Ziel pflegerischer Ausbildung in der Ausformung einer „generativen Handlungsgrammatik“ bzw. eines konsistenten „Pflege-Habitus“ (Bourdieu) zu sehen.

Angelika Unger, Sandra Altmeppen, Manuela Bergjan
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Der Artikel präsentiert ausgewählte wissenschaftliche Ergebnisse, die im Rahmen einer Diplomarbeit am Institut für Medizin- und Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin entstanden sind (vgl. Altmeppen/Unger 2004).

lrike Greb und Studierende der Pflegepädagogik (4. Sem.) der KFHN-Osnabrück,
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Der Artikel stellt Auszüge der Gruppenergebnisse eines didaktischen Fachseminars zusammen, das sich mit den Umsetzungsproblemen pflegerischer Fachcurricula befasste. Drei repräsentative Curricula für die Pflegeausbildung wurden untersucht: Das Hessische Curriculum (DBfK), das AKOD Curriculum (Georg Wodraschke u.a. Hrsg.) und das Curriculum »Gemeinsame Pflegeausbildung« (Marion Menke und Uta Oelke). Parallel wurden Lehrende von 17 Kranken- und Altenpflegeschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern über Umsetzungsschwierigkeiten in der täglichen Arbeit mit den an ihren Schulen eingeführten Fachcurricula befragt. In Teil I des Aufsatzes stellten wir zunächst die Ergebnisse der Erkundung vor und in Teil II folgen nun die Analysen der drei Curricula für die Pflege.