Jun 20, 2019 Last Updated 8:03 AM, Jun 19, 2019

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Katja Daugardt, Christiane Knecht, PhD, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Sabine Metzing
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Diese Literaturstudie geht den Fragen nach, wie Familien mit einem chronisch kranken Kind im Prozess der Migration die Erkrankung des Kindes erleben, die Situation bewältigen und ob sich diese und Unterstützungsbedarfe von betroffenen Familien ohne Migration unterscheidet. Es zeigten sich Parallelen zur Situation betroffener Familien ohne Migration. Zusätzlich konnten Sprache, Wissensdefizite und kulturelle Einflüsse als Aspekte identifiziert werden, die das Erleben und Bewältigungshandeln speziell von Familien im Prozess der Migration beeinflussen können.

Florian Köhn, Dr. med. Florian Riese, Dr. phil. Stefanie Eicher, Heike Geschwindner
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Die Rekrutierung von Studienteilnehmer/-innen und die Durchführung einer Studie unterliegen verschiedenen Herausforderungen. Neben einer guten Vorbereitung bedarf es auch operativen und strategischen Handlungsgeschicks. Eine gute Ausgangslage und eine ausreichend grosse Stichprobe sind ebenso wichtig wie das Erkennen von Faktoren, die die Studie und ihren Verlauf beeinflussen. Insbesondere bei longitudinalen Studien gilt es die Rücklaufquote zu beobachten und zu evaluieren. Am Beispiel der ZULIDAD - Studie (Zurich Life and Death with Advanced Dementia), die das Lebensende von dementiell erkrankten Menschen untersucht, berichten wir in diesem Artikel über die in dem Zeitraum von drei Jahren gemachten Erfahrungen und unsere Strategien.

Frauke Wiedermann, Thomas Schnittger, Dr. Julia Gockel, Antje Heckroth, Anne Mertens, Jasmin Overberg, Prof. Dr. Heinke Röbken, Prof. Dr. Martina Kadmon
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Obwohl eine Evidence-based Practice (EBP) in Deutschland seit langem gesetzlich verankert ist, wird diese immer noch unzureichend umgesetzt. Die Befragung von Pflegenden in sechs deutschen Krankenhäusern zeigt, dass weniger als die Hälfte der Pflegenden über Wissen zu EBP verfügt und noch weniger EBP in der Praxis auch anwenden. Soziodemografische Merkmale der Pflegenden wie Alter, Geschlecht, Jahre der Berufstätigkeit und Zeitpunkt der Ausbildung beeinflussen dabei sowohl Wissen und Anwendung von EBP als auch die Bewertung förderlicher und hinderlicher Faktoren zur Umsetzung von EBP in der Pflegepraxis.

Margarete Reiter, Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, Prof. Dr. Inge Eberl
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Ziel der Literaturrecherche war eine Bestandsaufnahme zu Ernährungs- und Bewegungsinterventionen bei PatientInnen mit einem kolorektalen Karzinom und die Untersuchung deren Wirksamkeit auf Therapienebenwirkungen und die Lebensqualität. Die Recherche bildete die Grundlage für die Entwicklung und Evaluation eines pflegegeleiteten onkologischen Beratungskonzeptes. Die Suche wurde in den Datenbanken Medline, Cochrane Library, Embase und CancerLit durchgeführt. Die Ergebnisse der 25 Studien zeigten, dass die Ernährungsinterventionen häufig den Ernährungsstatus der PatientInnen verbesserten. Zudem kam es in etlichen Studien, durch verschiedene Ernährungs- und Bewegungsinterventionen, zu einer Reduktion von Therapienebenwirkungen und zu einer Verbesserung der Lebensqualität.

Christina Gold, Susan Smeaton, Shabana Maliki, Melanie Tersch, Prof. Dr. phil. Ulrike Schulze
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Das Projekt TransCareKult zielt auf die nachhaltige Integration und Personalbindung von Fachpflegekräften aus dem Ausland. Zur Analyse der Bedarfe und Bedürfnisse werden die Interaktionen zwischen Pflegenden stationärer Einrichtungen und neu zugewanderter Pflegender beleuchtet. Die Daten der teilnehmenden Beobachtungen werden mit leitfadengestützten Interviews kontrastiert und im Rahmen einer begleitenden Evaluation nach der Grounded Theory ausgewertet. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Sprachfähigkeit zwar bedeutsam für den Integrationsprozess ist, aber das eigentlich Essentielle das „anerkannt Sein“ im geteilten Pflegealltag darstellt. Gemeinsam werden in Fokusgruppen Qualifizierungsbausteine abgeleitet und umgesetzt.

Sabine Katzdobler, Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer, Theresa Markl, Prof. Dr. Harald Stummer
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Seit mittlerweile fünf Jahren sind Unternehmen in Österreich und Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, die Evaluierung bzw. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durchzuführen. Eine Verringerung psychosozialer Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist speziell in Hochrisikobereichen wie der Gesundheitswirtschaft wesentlich. Mittels telefonischer Befragungen bei Alten- und Pflegeheimen in zwei österreichischen Bundesländern wurde eine hohe Rate an erfolgten Evaluierungen bestätigt, allerdings wurden eher allgemeine, zum Teil oberflächliche, Instrumente verwendet. Damit wird der Komplexität der Berufsfelder oft nicht Rechnung getragen, sondern vor allem Überblicksdaten generiert. Der Nutzen dieser Erhebungen ist daher noch nicht vollständig ausgeschöpft.

Janka Höld, Noemie Friedrich
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Während die Betonung familienähnlicher Strukturen die stationäre Altenpflege in den letzten Jahren sukzessiv verändert, sind diese für einen Teil der Pflegenden bereits elementarer Bestandteil ihres (beruflichen) Selbstverständnisses. In einer Sekundäranalyse von 75 qualitativen Interviews zeichnete sich ab, dass Altenpflegende bei einer starken emotionalen Verbundenheit zum Arbeitsplatz bei seiner Beschreibung häufig auf das Bild und die Logik des Zuhauses oder der Familie zurückgreifen. Im vorliegenden Beitrag werden dieses Phänomen und die damit verbundenen Chancen erörtert, die Gefahren, die es birgt, kritisch betrachtet und seine Bedeutung für die gesellschaftliche Anerkennung der Pflege eruiert.

Manuela Schmid, Elisabeth Spichiger, Johanna A. Kremer Hovinga
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Menschen mit angeborener Hämostasestörung haben lebenslang eine erhöhte Blutungsneigung und entsprechend vielfältige Bedürfnisse. Im Rahmen eines Projekts wurde eine interprofessionelle Betreuung (Ärztin, spezialisierte Pflege und Physiotherapie) nach internationalen Leitlinien aufgebaut. Methodisch waren Aktionsforschung, ein Konzept zum Aufbau von neuen Rollen und Prozessevaluation leitend. Bei Projektabschluss waren eine umfassende, ambulante und stationäre interprofessionelle Betreuung von Patientinnen/Patienten sowie ein Coaching für Betreuungsteams von hospitalisierten Betroffenen implementiert. Zukünftig könnten das spezialisierte Team erweitert sowie Beratung und Unterstützung während Transitionen entwickelt werden.

Andreas Lauterbach
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Bettina Schnuch, B.A.; Prof. Dr. Rosa Mazzola; Sarah Hampel, M.A.; Prof. Dr. Martina Hasseler
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Die stationäre Langzeitpflege trifft die Veränderungen einer alternden Gesellschaft in besonders hohem Maße. Die angespannte Personalsituation ist jedoch maßgeblich mit bedingt durch die Beschäftigungsbedingungen im Frauenberuf Pflege. Sie lässt sich nicht auf ein Image-Problem reduzieren und erfordert strukturelle Veränderungen. Frauen sind im Pflegesektor überrepräsentiert, übernehmen jedoch kaum Leitungsfunktionen. Der Abbau von Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf, Fachlaufbahn und privater Sorgearbeit ist möglich und kann dazu beitragen, den Fachpersonalmangel zu reduzieren.

Brigitte Swonar, Daniela Grach, Wolfgang Gunzer, Stefanie Schwarzl
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Um dem Defizit in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen entgegenzuwirken wird mit dem Healthy Athletes® Programm das weltweit größte öffentliche Gesundheitsprogramm für diese Zielgruppe angeboten. In der Station „Health Promotion“ liegen die Erfassung und Verbesserung von Gesundheitszustand und Risikofaktoren für chronische Erkrankungen im Mittelpunkt. Dafür werden von einem multidisziplinären Team Screenings, Beratungen und interaktive Workshops angeboten. Von der Projektdurchführung bei den Special Olympics® World Winter Games 2017 in Österreich haben nicht nur Betroffene und BetreuerInnen, sondern auch Studierende und Health Professionals, die für die Umsetzung geschult wurden, profitiert.

Jan Daniel Kellerer, Isabella Raab, Dr. Gerhard Müller, Dr. Daniela Deufert
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Die Einschätzung pflegerischer Kompetenz gewinnt zunehmend an Relevanz. Derzeit ist kein psychometrisch getestetes Instrument zur Selbsteinschätzung pflegerischer Kompetenz in deutscher Sprache verfügbar. Diese Publikation beschreibt die Übersetzung und kulturelle Adaption der englischsprachigen Nurse Professional Competence Scale (NPC) gemäß den Prinzipien der International Society for Pharmaoeconomics and Outcome Research (ISPOR) für den deutschen Sprachraum in Österreich und der Schweiz. Die deutschsprachige NPC Skala ist ein verständliches Instrument zur Selbsteinschätzung pflegerischer Kompetenz für den deutschen Sprachraum. Das methodische Vorgehen erhöht die Transparenz des Übersetzungsprozesses, um so die Qualität des Instruments in der Zielsprache zu verbessern.

Susanne Suter-Riederer, Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Prof. Dr. Lorenz Imhof
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Es wurden 98 experimentelle Studien zur Förderung der Bewegung nach einem cerebro-vaskulären Insult und bei Multipler Sklerose verglichen. Die Studien wurden in drei Gruppen kategorisiert: 1) Funktionelles Training unter Laborbedingungen, 2) Aktivitäten (ADL) unter Laborbedingungen und 3) ADL im Alltag. Als Ergebniskriterium wurden vor allem die ADL’s gemessen. Eine Verbesserung der ADL wurde am häufigsten in den Studien der Kategorie 1 und 3 nachgewiesen. Lebensqualität, Befindlichkeit und soziale Partizipation wurden wenig als Ergebniskriterien berücksichtigt. Zukünftige Forschung sollte sich vermehrt auf Langzeitstudien konzentrieren und für Ergebnismessungen gezielter auch diese Konzepte berücksichtigen.

Martin R. Fröhlich, Prof. Dr. Gabriele Meyer, Prof. Dr. Rebecca Spirig, Dr. Horst Rettke
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Die Schmerzerfassung bei Patient(inn)en mit Bewusstseins- und kognitiven Einschränkungen auf der Intensivstation stellt Intensivpflegende und Ärztinnen/Ärzte aufgrund fehlender Selbstauskunft vor Herausforderungen. An Fremderfassungsinstrumente ergeht der Anspruch, mit ihren Items Schmerz bei einem breiten Patientenspektrum anzuzeigen und bei Pflegenden als deren Anwender(innen) akzeptiert zu sein. Diese qualitative, explorative Studie, die im Rahmen der Validierung des Zurich Obervation Pain Assessments (ZOPA©) durchgeführt wurde, untersuchte, welche patientenbezogenen Parameter Intensivpflegende bei der Schmerzeinschätzung bei Intensivpatient(inn)en nutzen. Die auf drei Intensivstationen mit Hilfe der Think-aloud-Technik erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten ein breites Spektrum von Verhaltensmerkmalen und physiologischen Indikatoren. Diese sind zum Teil bereits in bekannten Instrumenten enthalten. Deutlich wurde zudem, dass sie von den P ...