Jan 18, 2020 Last Updated 11:39 AM, Jan 17, 2020

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Monika Schmaus, Prof. Dr. Inge Eberl
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Patienteninformationszentren (PIZ) können die geforderte Patientenedukation abdecken. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Rahmenbedingungen zu ermitteln, die für eine Implementierung eines PIZ innerhalb einer Akutklinik nötig sind. Somit könnte einigen Problemen innerhalb von Akutkliniken entgegengewirkt und die Patientenversorgung optimiert werden. Eine systematische Literaturrecherche bei PubMed, Medline, Cochrane Library und Taylor & Fancis online liefert einige evidenzbasierte Rahmenbedingungen. Diese werden, weil sie hauptsächlich aus dem englischsprachigen Raum stammen, auf ihre Übertragbarkeit auf Deutschland diskutiert. Erfahrungen von deutschen PIZ-Experten und ein Ausblick für die Pflegepraxis und -forschung schließen die Diskussion ab.

Dr. rer. medic. Susanne Schoppmann
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In Zeiten des ökonomisierten Gesundheitswesens droht die Frage nach dem Wesen guter Arbeit in der psychiatrischen Pflege unterzugehen. Hanna Arendt (2016) unterscheidet in ihrem Hauptwerk „Vita Activa oder vom tätigen Leben“ drei Kategorien menschlichen Tätigseins: Arbeiten, Herstellen sowie Handeln und Sprechen. Diese Kategorien werden in Bezug zu den Merkmalen guter Arbeit in der psychiatrische Pflege und deren ökonomischen Rahmenbedingungen gesetzt. Daraus werden Konsequenzen für das gesellschaftspolitische Auftreten der psychiatrischen Pflege abgeleitet.

Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Prof. Dr. Bianca Seiler
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Der Anteil von älteren und hochbetagten Menschen mit Demenz in Pflegheimen steigt. Um Alltagskompetenz und Lebensqualität der Bewohner zu erhalten, werden evidenzbasierte aktivierende Konzepte benötigt. Die vorliegende Literaturstudie untersuchte, welche Konzepte zur primären und tertiären Prävention in Pflegeheimen angewendet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass routinierte, niedrigschwellige und standardisierte Aktivierungskonzepte erfolgreich waren, insbesondere, wenn sie interprofessionell eingesetzt wurden. Die heterogene Studienlage erlaubt keine Empfehlung zur evidenzbasierten Anwendung von Aktivierungskonzepten. Diskutiert wurde die interprofessionelle Aktivierung auf Grundlage des Brain-Gym®-Konzeptes.

Miriam Weyerer, Prof. Dr. Norina Lauer
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Ein Delir erhöht die Komplikations- und Mortalitätsrate, ebenso wie die Beatmungszeiten und hinterlässt zudem häufig langfristige Folgen. Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht deshalb die Effektivität verschiedener Ansätze zur nicht-pharmakologischen Prävention eines Delirs auf der Intensivstation. Zur Identifikation von Studien wurde eine umfassende Recherche in den Datenbanken Cochrane, CINAHL und PubMed durchgeführt. Insgesamt konnten 24 randomisierte und nichtrandomisierte kontrollierte Studien mit einer Gesamtzahl von 3.303 PatientInnen, die acht verschiedene Interventionen untersuchten, identifiziert werden. Als effektiv erwiesen sich vor allem eine intensive Frühmobilisation, eine frühzeitige Ergotherapie, die Einbeziehung der Angehörigen in die Prävention sowie Interventionsbündel.

Sören Nerlich, Prof. Dr. Jörg Klewer
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Mit der Einführung der Diagnosis Related Groups nahm die Fokussierung auf wirtschaftliche Ziele in Krankenhäusern zu, mit Auswirkungen auf die pflegerische Patientenversorgung. Anhand eines Beobachtungsprotokolls erfolgte die Ist-Analyse des Pflegealltags auf einer internistischen Station: Hierbei wurden Früh-, Spät- und Nachtdienste beobachtet und der Zeitbedarf einer Pflegefachkraft für einzelne Tätigkeiten ermittelt. Die Ergebnisse der Beobachtung zeigten, dass sich Pflegefachkräfte im Pflegealltag besonders mit „administrativen Handlungen“ und weniger mit „pflegerischen Handlungen“ beschäftigten.

Dr. Christine Niens
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In diesem Beitrag werden die subjektiv wahrgenommenen Belastungen von Pflegepersonen untersucht, welche einen pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Umgebung versorgen. Hierzu wurden qualitative Interviews mit 15 Pflegepersonen in Deutschland geführt. Mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse werden bisher nicht betrachtete Belastungsquellen aufgedeckt, zu denen u. a. der bürokratische Aufwand im Austausch mit der Pflegekasse und Belastungen infolge der Inanspruchnahme eines Pflegedienstes gehören. Weiterhin zeigte sich, dass Pflegepersonen der Nutzung von Entlastungsleistungenin Form personeller Unterstützung kritisch gegenüberstehen, auch weil sie Eingriffe in ihre Privatsphäre fürchten.

Prof. Dr. rer. cur. Patrick Fehling
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Ilja Petković, Prof. Dr. Christine Boldt
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Bei der Therapie von HIV spielt die Adherence hinsichtlich der antiretroviralen Therapie (ART) eine wichtige Rolle. Die Förderung der Adherence durch Beratung und Begleitung wird zunehmend von Pflegekräften übernommen. Für diesen systematischen Literaturreview wurde nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) gesucht, die die Wirksamkeit von pflegerischen Interventionen zur Förderung der Adherence von HIV-Patientinnen und -Patienten hinsichtlich der Einnahme von ART untersuchen. 7 RCTs belegen die Wirksamkeit von Beratungsgesprächen mit verhaltensförderndem Fokus und von wöchentlicher telefonischer Beratung mit statistisch signifikanten Ergebnissen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, dass die Interventionen durch Pflegekräfte durchführbar sind.

Dr. Susanne Knüppel Lauener, Prof. Dr. Lorenz Imhof, Esther Indermaur, Evelyn Rieder, Prof. Dr. Frank Wieber
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Menschen mit schwerwiegenden psychischen Krankheiten haben einen erhöhten Bedarf an psychischer und physischer Gesundheitsversorgung als die Gesamtbevölkerung. Diese deskriptive Studie ermöglicht es zum ersten Mal in der Schweiz, anhand der routinemässig erhobenen Patientendaten der Spezialdienste für Psychosoziale Pflege der Spitex (N=917) die Merkmale dieser spezifischen Patientengruppe und deren Versorgungsbedarf über ein Jahr zu beschreiben. Vier zentrale Aspekte charakterisieren den Bedarf: 1.) die Heterogenität der Patientengruppe 2.) Probleme und Ressourcen bei der Gestaltung des Alltags, 3.) Schwierigkeiten beim Gesundheits- und Krisenmanagement sowie 4.) Schwierigkeiten soziale Interaktionen zu gestalten.

Jürgen Maier, Rahel Naef, Martin R. Fröhlich, Dr. Elke Steudter
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Angehörige von Patient/innen mit Subarachnoidalblutung (SAB) auf der Intensivstation sind durch langanhaltende Unsicherheit emotional stark belastet. Die Kommunikation mit Pflegefachpersonen gibt ihnen Sicherheit. Wie sie die Kommunikation erleben und ob sich das mit der Zeit verändert, ist kaum erforscht. Ziel dieser Studie ist, vertieft zu verstehen, wie Angehörige die Kommunikation mit Pflegefachpersonen im Verlauf der Behandlung erleben. Die neun Interviews mit drei Angehörigen wurden mithilfe der interpretierenden Phänomenologie ausgewertet. Die Teilnehmenden erleben die Kommunikation mit Pflegefachpersonen auf der Beziehungs- und Handlungsebene. Angehörige möchten sorgfältig informiert werden und zuverlässiges Handeln erfahren. Kommunikation gelingt, wenn die Familiensituation individuell berücksichtigt wird und Angehörige passende Unterstützung erfahren. Wichtig ist die individuelle Interaktion in der Akut- und Aufwachphase der Patient/innen sowie die kontinuierliche pflegerische Betreuung über einen l ...

Anna Haupeltshofer, Britta Blotenberg, Prof. Dr. Stefanie Seeling, Daniela Stutz
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Welche Wünsche und Bedarfe haben die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Grafschaft Bentheim und des südlichen Emslandes in Bezug auf das regionale Gesundheitswesen? Um die Bereiche Gesundheit, Prävention, Technik und Bildung multiperspektivisch in den Blick zu nehmen, wurden drei Bürgerforen und eine Expertenrunde konzipiert. Es konnten sechs relevante Dimensionen, in denen Handlungsbedarf besteht, eruiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass das Konstrukt einer funktionierenden Nachbarschaft als Sorgenetz erlebt, welches jedoch in der Region als schwindend wahrgenommen wird. Hinzu kommt die oftmals negative Wahrnehmung des persönlichen Alters. Resultierend daraus werden pflegerelevante Themen und Pflegebedürftigkeit aus dem Bewusstsein verdrängt, was zu einer späten Auseinandersetzung mit dem persönlichen Gesundheitsmanagement führt. Hingegen sind die Bürgerinnen und Bürger auch offen gegenüber innovativen Versorgungsformen, wie die Möglichkeit einer Konsultation einer akademisch qualifizierten Pflegepers ...

Jasmin Perret, Gabriela Soom, Monika Bolliger, Cornelia Stricker, Bianca Schaffert-Witvliet, Christine Uta Grosse, Andrea Luise Koppitz
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Schmerzen nach operativen Eingriffen sind ein häufiges Problem. Weniger als 50 % der operierten Patient*innen berichten über eine adäquate Schmerzbehandlung. In einem Schweizer Regionalspital wurden Unterschiede im Schmerzscore, der Zufriedenheit und der Basismedikation zwischen elektiven und notfallmässig operierten Patient*innen, sowie Einflüsse auf den Schmerzscore bei Patient*innen mit nicht-pharmakologischen Interventionen und pharmakologischen Interventionen untersucht. Befragt wurden 157 Patient*innen aus mehreren operativen Fachgebieten. In keinem Gruppenvergleich konnten signifikante Unterschiede festgestellt werden. Der mittlere Schmerzscore in Ruhe auf der NRS betrug 2.66 ± 2.22 (0-8). Bei 10.9 % der Teilnehmer*innen wurde die tägliche Maximaldosis überschritten (Paracetamol und Metamizol-Natrium).

Dr. Michael Kleinknecht-Dolf, Dr. Diana Staudacher, Prof. Dr. Rebecca Spirig
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Macht es einen Unterschied, ob Führungspersonen für eine geringe oder eine große Zahl an Mitarbeitenden zuständig sind? Diese Frage bezieht sich auf die „Führungsspanne“ („span of control“) – eine Größe, die in der Akutpflege Aufmerksamkeit erfordert. Besonders im Kontext des effizienten Ressourceneinsatzes findet das Thema „Führungsspanne“ international verstärktes Interesse. Die vorliegende Literaturrecherche richtete sich auf die Definition der Führungsspanne in der Akutpflege sowie auf relevante Einflussfaktoren, Messinstrumente, Ergebnisse und Referenzwerte. Die Analyse der Studien ergab Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Führungsspanne und wichtigen Outcomes. Eine zu breite Spanne kann die Wirksamkeit des transformationalen Führungsstils verringern und betriebliche, patienten- bzw. mitarbeiterbezogene Zielsetzungen gefährden. Bei zu geringer Spanne besteht die Gefahr ineffizienter Abläufe. Um die eruierten Messinstrumente in der eigenen Institution einzusetzen, ist es notwendig, zunächst ihre Vali ...

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Prof. Beate Blättner
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