Oct 23, 2019 Last Updated 8:22 PM, Oct 20, 2019

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Dr. Jürgen Schmidt, Dr. David Kriz, Dr. Udo Kaiser, Prof. Dr. Hanna Mayer, Dr. Martin Nagl-Cupal, Dr. Rüdiger Nübling
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Hintergrund und Ziel: Ziel der Studie ist die psychometrische Überprüfung des für die statio-näre Altenpflege entwickelten Angehörigen-Fragebogens ALPHA (100 Items, 11 rational ge-bildeten Skalen). Methodik: Es lagen N = 1802 Bögen aus 48 österreichischen Pflegeheimen vor (Rücklaufquo-te: 31,3 %). Die Überprüfung umfasste Reliabilitäts-, Faktoren- und Regressionsanalysen, weiterhin Analysen zur Differenzierungsfähigkeit der Skalen. Ergebnisse: Alle Skalenwerte sind nicht normalverteilt. Die Cronbach-α-Werte liegen zwi-schen 0,75 und 0,96. Faktorenanalysen ergeben 11 -12 Faktoren, die etwa 67 – 71 % der Varianz erklären. Es zeigt sich weiterhin, dass sich Pflegeheime in den Skalenwerten des ALPHA signifikant unterscheiden (bei 10 von 11 Skalen vor). Schlussfolgerungen: ALPHA misst die subjektiv wahrgenommene Qualität der Einrichtungen aus der Angehörigenperspektive. Die Ergebnisse sprechen für die Einsatzmöglichkeit sowohl in einzelnen Einrichtungen als auch für Einrichtungsvergleiche.

Dr. Renate Ranegger, Dr. Dieter Baumberger, Dr. Reto Bürgin
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Diese Studie beschreibt wie mit Routinedaten aus der Pflegedokumentation, auf Basis von Pflegeinterventionen aus LEP Nursing 3, der Entscheidungsfindungsprozess für einen bedarfs- und kompetenzorientierten Grademix gemäß dem neuen österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG, 2016) unterstützt werden kann. Mit den Ergebnissen wird der erbrachte Leistungsaufwand pro Berufsgruppe visualisiert. Damit wird erstmals eine datengestützte Diskussionsgrundlage für einen optimalen Grademix in der Pflege geboten.

Dr. Tobias Josef Thomas Schramm, Prof. Dr. Hartmut Schröder
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Diese Untersuchung befasste sich mit der Burnout-Prävalenz bayerischer beruflich Pflegender, mit Zusammenhängen zwischen Arbeitsumgebung (AU) und Organisationsklima (OK) und Burnout, sowie mit der Identifikation mangelnder Ressourcen der Arbeitsumgebung und des Organisationsklimas. An dieser quantitativen Studie nahmen n = 561 beruflich Pflegende teil. Es konnte gezeigt werden, dass sich 15 beruflich Pflegende in einem fortgeschritten Burnout-Prozess befanden. Die Ergebnisse verdeutlichten, dass alle untersuchten AU- und OK-Dimensionen mit zumindest einer Burnout-Dimension zusammenhingen. Mangelhafte und grenzfällige OK- und AU-Dimensionen wurden ermittelt.

Ausgabe Mai/Juni 2017
Andreas Fraunhofer, Dr. Dirk Lewin
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Der Bedarf an hochqualifizierten Pflegekräften steigt kontinuierlich in Deutschland, da einerseits die Anzahl der LeistungsempfängerInnen der Pflegeversicherung (SGB XI) wächst, andererseits die Qualität des pflegerischen Handelns an Komplexität gewinnt. Seit etwa 2010 ist deshalb auch in Deutschland ein deutlicher Trend der Akademisierung im Pflegebereich erkennbar, der sich u.a. in der Zunahme der Studierendenzahlen um rd. 72 % zwischen 2010 und 2013 zeigt. Auch die Öffnung der Hochschulen im Jahr 2009 hat zu diesem Anstieg beigetragen. Zudem ist der Trend zu beobachten, dass sich die Heterogenität der Studierendenschaft erhöht, worauf die Hochschulen mit niedrigschwelligen, passgenauen und flexiblen Angeboten reagieren müssen, um den Bedarfen der Zielgruppe gerecht zu werden und um erfolgreiches Studieren zu ermöglichen.

Ausgabe September 2016
Ass.-Prof. Dr. Werner O. Hackl, Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Dr. Renate Ranegger
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Moderne Gesundheitsversorgung ist ohne Informationstechnologie nicht mehr denkbar. Für Auswahl, Einführung und Betrieb von Pflegeinformationssystemen ist entsprechendes Fachwissen notwendig, auch von Seiten der betroffenen pflegerischen Benutzergruppen. Es erscheint daher sinnvoll, entsprechende Fort- und Weiterbildungen anzubieten. Allerdings ist nicht genau bekannt, welche Inhalte diese beinhalten sollten. Es wurden daher Pflegekräfte aus fünf österreichischen Krankenanstaltenverbünden nach ihrem Interesse an spezifische Fort- und Weiterbildungsthemen im Bereich Pflegeinformatik standardisiert befragt. Insgesamt nahmen 330 Personen an der Umfrage teil, davon 7% Pflegekräfte ohne spezielle IT-Aufgaben, 15% Pflegekräfte mit zusätzlichen IT-Aufgaben, 61% mittleres Pflegemanagement, 9% oberes Pflegemanagement und 8% sonstige Berufsgruppen. Alle fünf in der Umfrage vorgeschlagenen Themenkomplexe, nämlich IT-Projektmanagement, IT-Einsatz in der Pflege, eHealth und mobile Technologien, Pflegerische Klassifikations ...

Ausgabe Juli 2016
Dr. phil. Sandra Oppikofer, Alexander Seifert, Elke Steudter, Mag. Dr. Daniela Händler-Schuster
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Die vorliegende Studie hatte das Ziel, die Begleitumstände von Agitation im Pflegeheimkontext zu erfassen sowie Rückschlüsse auf deren Ursachen zu ziehen. Dazu wurden in zwei Pflegezentren und in einem demenzspezialisierten Krankenheim während eines Zeitraums von elf Wochen 359 Tagebucheinträge zu agitationsbedingtem Verhalten erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass Agitation in Situationen auftrat, in denen die Bewohner mit Demenz in Interaktion mit anderen standen, aber dass sie auch in Situationen stattgefunden hat, in denen die Pflegepersonen keine direkten Einflüsse/Reize aus der Umgebung wahrnehmen konnten. Im Weiteren konnte ein gewisses Muster zwischen der Tageszeit und der Häufigkeit des Auftretens von Agitation festgestellt werden. Ergänzend konnten personenspezifische Verhaltensmuster nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der Studie verstärken die Forderung nach individualisierten und dem Kontext sowie der aktuellen Situation Rechnung tragenden Interventionen des Pflegepersonals.

Ausgabe Juli 2016
Mag. Christiane Kreyer, Univ.-Prof. Dr. Sabine Pleschberger
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Angehörige tragen entscheidend zum Gelingen der häuslichen Palliativversorgung bei, jedoch sind sie stark belastet und haben selbst ein hohes Risiko zu erkranken. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie eine häusliche Palliativversorgung aus der Perspektive der Angehörigen verläuft. Dazu wurde eine qualitative longitudinale Einzelfallstudie durchgeführt. Die Falldokumentation umfasst vier offene Interviews mit einem Angehörigen sowie Feldnotizen. Die Daten wurden fallrekonstruktiv ausgewertet. Es zeigte sich, dass die häusliche Palliativversorgung in Phasen abgebildet werden kann, die durch Unterschiede in der Stabilität gekennzeichnet sind. Die Phasen wechseln für die Beteiligten plötzlich und unerwartet und erzeugen eine zunehmende Dynamik. Diese hat Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit und geht mit veränderten Bewältigungsherausforderungen für Angehörige einher. Pflegeinterventionen können zur Stabilisierung des Systems beitragen, dies gilt es näher zu untersuchen.

Ausgabe Dezember 2015
Barbara Pschichholz, Maria Kunze, Jorun Thoma, Johanna Feuchtinger
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Die Herausforderungen des demografischen Wandels betreffen auch das Gesundheitswesen und die Krankenhäuser. Daher besteht Handlungsbedarf für die Personalpolitik. Im Projekt Silver Nurse 60+ wurde in zwei Fokusgruppen mit Mitarbeitern im Alter 60+ aus dem Pflegedienst am Universitätsklinikum Freiburg (UKF) unter anderem der Frage nachgegangen, welche Bedürfnisse, Probleme aber auch Ressourcen examinierte Pflegende im Alter 60+ in Bezug auf ihre Arbeitsfähigkeit äußern bzw. welche Motive für eine evtl. Altersteilzeit vorlagen. Das Projekt Silver Nurse 60+ orientiert sich an den Arbeiten von Ilmarinen (2011) und Peter und Hasselhorn (2013). Als Ergebnis wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, beispielsweise die Entwicklung intergenerativer Konzepte für Fortbildungen oder Gruppenzusammenstellungen. Da die Zahl der Mitarbeiter im Pflegedienst im Alter 60+ in den nächsten Jahren steigend ist, muss von Seiten des Managements die Beschäftigungsfähigkeit dieser Mitarbeitergruppe zur Deckung des Personalbeda ...

Ausgabe Juni 2015
Mariella Bernsteiner, Prof. Dr. Thomas Boggatz
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Betreutes Wohnen fördert durch altersgerechte Wohnungen sowie integrierte und frei wählbare Betreuungsangebote die selbstständige Lebensführung von älteren. Für die Planung solcher Einrichtungen ist es wichtig, die Bedürfnisse potentieller NutzerInnen zu kennen. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: „Welche Motive bewegen ältere Menschen zu einem Einzug in eine betreute Wohnform?“ Zur Beantwor- tung wurde eine Recherche in der Datenbank PubMed durchgeführt. Eingeschlossen wurden qualitative Studien aus Amerika und Deutschland, die von 2004 bis 2011 veröffentlicht wurden. Menschen, die sich für betreutes Wohnen entscheiden, legen Wert auf Selbstständigkeit, soziale Kontakte, Sicherheit und den Verbleib im vertrauten Viertel. Da in den USA das Angebot auf Pflegebedürftige ausgerichtet ist, beeinflus- sen körperliche Leiden und Angehörige die Einzugsentscheidung. Im deutschen Raum wendet sich diese Wohnform primär an selbstständige ältere und bietet daher Chancen im präventiven Bereich.

Ausgabe Februar 2015
Kerstin Protz, Ida Verheyen-Cronau, Kristina Heyer
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Untersuchung über den Einsatz von Broschüren an Patienten mit einer chronischen Wunde, einer Kompressionstherapie oder einem Befall durch MRSA. Diese Erhebung untersuchte, die Akzeptanz der Broschüren, einen subjektiven Wissenszuwachs und in welchem Maße sie zur Patientenedukation geeignet sind. Hierfür wurde die Anzahl der abgeforderten Broschüren erfasst und durch eine Prä-Post-Erhebung der Patienten ermittelt, ob sie ein adäquates Mittel zur Patientenaufklärung sind.

Ausgabe Dezember 2013
Astrid Bastian, Matthias Ernst, Wolfgang Seger
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Die im Internet nach der Pflegetransparenzvereinbarung veröffentlichten Ergebnisse der vom MDK durchgeführten Qualitätsprüfungen stationärer Pflegeeinrichtungen (n=1431) sowie deren Pflegetagessätze wurden miteinander verglichen. Ziel war eine Untersuchung über den Zusammenhang zwischen den veröffentlichten Informationen zur Qualität von Pflegeeinrichtungen und deren Vergütungshöhe. Lediglich zwischen den durchschnittlichen Pflegesätzen und den Noten der Qualitätsbereiche I (Kor -0,13) und III (Kor -0,179) sowie dem Gesamtheimentgelt und den Gesamtnoten (Kor -0,179) ist ein äußerst schwacher negativer Zusammenhang erkennbar (p

Ausgabe April 2013
Rocco Umbescheidt
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Die Forschungsarbeit ist die erste systematische Untersuchung von Belastungen, Copingstrategien und Ressourcen von Studierenden während ihrer Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF in der Schweiz. Sie wurde durchgeführt, da nach umfassenden Bildungsreformen ein stetiger Anstieg von Beratungen für Studierende durch den Schulgesundheitsdienst an einer Höheren Fachschule festgestellt wurde. Angesichts fehlender Grundlagendaten und der Forschungslage in der Schweiz wurde eine erste Datengrundlage erarbeitet, die Belastungen, Bewältigungsstrategien und Ressourcen systematisch darstellt und es ermöglicht die Angebote des Schulgesundheitsdienstes und des kantonalen Netzwerks gesundheitsfördernder Schulen zielgerichteter auszurichten.

Ausgabe März 2013
Martina Haslinger
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Die Betreuung älterer Menschen mit Demenz wird kontroversiell hinsichtlich segregativer und integrativer Betreuungsmodelle diskutiert. In Betreuten Seniorenwohngemeinschaften wohnen Menschen, die aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen nicht mehr alleine leben können. Die vorgestellte Untersuchung erhebt in einer Zufallsstichprobe von 30 Personen der Betreuten Seniorenwohngemeinschaften soziodemografische Merkmale, einen eventuellen Demenzverdacht und folglich, ob sich Unterschiede in Abhängigkeit einer dementiellen Erkrankung hinsichtlich der subjektiven Bewertung der sozialen Situation und der Selbständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens zeigen. Betreute Seniorenwohngemeinschaften sind ein integratives Angebot für Menschen mit und ohne Demenz. Es gibt keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Bewertung der sozialen Situation. Tendenziell zeigt sich, dass Personen ohne Demenz selbständiger in den Aktivitäten des täglichen Lebens sind.

Ausgabe November 2012
Martin Nagl-Cupal, Isabella Hager, Martina Mitterer, Hanna Mayer, Sabine Köck
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Vorliegende Studie hatte zum Ziel, Bedürfnisse und das Ausmaß ihrer Erfüllung von Angehörigen auf der Intensivstation mittels eines Selbstausfüll-Fragebogens an vier Spitälern zu erheben (n=296). Die Faktorenanalyse ergab eine Zuteilung der Items zu sechs Dimensionen: Empathie, Unterstützung sein, Unterstützung erfahren, Wissen, Kommunikation und Besuchsregelung. Alle Dimensionen weisen eine vergleichsweise hohe Wichtigkeit auf, wenngleich Bedürfnisse rund um Empathie, Kommunikation und Wissen als am wichtigsten und auch als am besten erfüllt angesehen werden. Bei hoher Wichtigkeit weniger gut erfüllt, sind Bedürfnisse rund um die Dimensionen Besuchsregelung sowie Unterstützung sein, d.h. die Möglichkeit, als angehörige Person selbst für das kranke Familienmitglied da sein zu können. Bedürfnisse und deren Erfüllung verlaufen parallel und hängen wechselseitig stark zusammen. Alter und Migrationshintergrund wirken sich negativ auf die Bedürfniserfüllung in allen Dimensionen aus. Das hohe Maß der Bedürfniserfüll ...

Ausgabe April 2012
Brigitte Braunschmidt, Gerhard Müller
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Der körperlichen Berührung in der Betreuung von älteren Menschen durch Pflegende kommt im klinischen Alltag eine besondere Bedeutung zu. Zum derzeitigen Zeitpunkt fehlt eine deutschsprachige Literaturübersicht zum Thema Bedeutung der körperlichen Berührung. Ziel der vorliegenden Literaturarbeit war es, internationale und nationale wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema körperliche Berührung aus der Perspektive der Pflegenden im Altenpflegebereich für den deutschsprachigen Raum zusammenzufassen. Die Literaturrecherche erfolgte von April bis September 2009 in den Datenbanken CINAHL, PubMed, Academic Search Elite via EBSCO-Host und CareLit. Eine Handsuche in den Universitätsbibliotheken der Medizinischen Universität Wien, der UMIT in Hall in Tirol und der Universität in Witten Herdecke, Deutschland ergänzte die Recherche. Die Ergebnisse zeigen, dass Berührung in der Betreuung älterer Menschen einen wesentlichen und unverzichtbaren Teil der pflegerischen Tätigkeit darstellt. Berührung, als Haut-an-Haut-Kontakt, ...

Ausgabe Oktober 2011
Katharina Schroer
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Medikamente sind ein zentraler Bestandteil chronischer Erkrankungen, doch oft sind gerade ältere Patienten mit der instrumentellen Handhabung des Arzneimittels überfordert. Aufgrund von altersbedingten Funktionseinschränkungen (z. B. die Minderung des Sehvisus) und Krankheitsfolgen (z. B. die Fingersteifigkeit bei Arthrose) kann bereits die Entnahme des Medikaments aus seiner Verpackung zu einem Kraftakt werden. Das in diesem Fachartikel vorgestellte Projekt nimmt sich den Besonderheiten der Arzneimittelapplikation bei chronisch erkrankten, geriatrischen Patienten an. Es überprüft die Hypothese, ob Krankheitsfolgen ein Problem bei der selbstständigen Anwendung von Arzneimitteln darstellen können. Um diese Frage zu beantworten, wurden sechs theoretische Untersuchungen mit quantitativem Forschungsansatz durchgeführt. Krankheitsbilder und deren Medikation wurden analysiert und resultierende problematische Arzneiformen identifiziert.

Ausgabe September 2011
Petra Eibel, Bernd Reuschenbach
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Trotz eines steigenden Bedarfs an beruflich Pflegenden sinkt international der Bewerberzustrom in die Pflege. Dem Auswahlverfahren kommt daher eine besondere Rolle zu, denn auch Auswahlverfahren sind Methoden der Anwerbung für ein Berufsfeld. Außerdem sind sie indikativ für die Qualifikationsanforderungen eines Berufsfeldes. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer österreichweiten Erhebung zur Gestaltung der Auswahlverfahren für die Pflegegrundausbildung an 36 Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, zwei Universitäten und einer Fachhochschule in Österreich dar. In den teilnehmenden 39 Institutionen haben sich 5.059 Personen für eine Pflegegrundausbildung beworben. Die Selektionsquote liegt bei 40,8%. Zu den am häufigsten verwendeten Auswahlinstrumenten zählen standardisierte Tests (87,2%), Bewerbungsgespräche (79,5%) und Assessment-Center (AC) (47,4%). Die Auswahl erfolgt bevorzugt durch die Schulleiter sowie die Lehrenden an diesen Ausbildungseinrichtungen. Der Vergleich mit früheren Erhebungen zeigt, dass ...

Ausgabe März 2011
Eva Brunner, Olivia Kada
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Berufsbegleitend zu studieren bietet einerseits die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, ist andererseits aber mit zahlreichen Belastungen assoziiert. Fehlende Unterstützung, Zeitmangel bei der Orientierung im System Hochschule (Giacobbi, Tuccitto und Frye, 2007) sowie die Vereinbarkeit von Arbeit, Studium und familiären Verpflichtungen (Evans, Brown, Timmins und Nicholl, 2007) sind wesentliche Stressoren. Im Zuge des berufsbegleitenden Studiums Gesundheits- und Pflegemanagement (Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Pflege) ist das Thema Gesundheitsförderung aus zweierlei Sicht von hoher Relevanz: Einerseits soll Gesundheitsförderung für Studierende umgesetzt werden, andererseits stellt Gesundheitsförderung einen integralen Bestandteil des Curriculums dar.

Ausgabe März 2011
Karin Reiber
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Die Ausbildungen für Gesundheitsfachberufe finden größtenteils an Fachschulen, im Rahmen der aktuellen Akademisierung auch zunehmend an Hochschulen statt. In didaktischer Perspektive sind die gemeinsamen und verbindenden Themen von Interesse, die dann für die einzelnen Berufe spezifiziert und operationalisiert werden können. Aufgrund der beiden genannten Ausbildungsebenen – Berufsbildungssystem und tertiärer Bildungsbereich – ist der nachfolgende Beitrag sowohl als berufsfeld- als auch als hochschuldidaktischer fallorientierter Zugang konzipiert.

Ausgabe Februar 2011