May 25, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

Banner APN 300x100

List Categories and Listings by A

Manuela Schmid, Elisabeth Spichiger, Johanna A. Kremer Hovinga
0 eingereichte gutachten

Menschen mit angeborener Hämostasestörung haben lebenslang eine erhöhte Blutungsneigung und entsprechend vielfältige Bedürfnisse. Im Rahmen eines Projekts wurde eine interprofessionelle Betreuung (Ärztin, spezialisierte Pflege und Physiotherapie) nach internationalen Leitlinien aufgebaut. Methodisch waren Aktionsforschung, ein Konzept zum Aufbau von neuen Rollen und Prozessevaluation leitend. Bei Projektabschluss waren eine umfassende, ambulante und stationäre interprofessionelle Betreuung von Patientinnen/Patienten sowie ein Coaching für Betreuungsteams von hospitalisierten Betroffenen implementiert. Zukünftig könnten das spezialisierte Team erweitert sowie Beratung und Unterstützung während Transitionen entwickelt werden.

Kristin Illiger, Prof. Dr. Ulla Walter, Prof. Dr. Frauke Koppelin
0 eingereichte gutachten

Ziel: Das Alleinleben mit Demenz soll stärker in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gerückt werden. Methodik: Im Rahmen einer quantitativen Befragung mit 22 Pflegediensten in Oldenburg wurden Daten von 1793 ambulant betreuten Personen erhoben und deskriptiv ausgewertet. Ergebnisse: 37% der demenziell erkrankten Personen in ambulanter Pflege leben alleine zu Hause. Diese sind v.a. weiblich, hochaltrig und mindestens im Pflegegrad 3 eingestuft. Schlussfolgerung: Frauen und Betroffene ohne familiäre Ressourcen müssen als Risikogruppen bei der Demenzversorgung besonders berücksichtigt werden.

Dr. Helen Güther, Dr. Heike Baranzke, Lisa Luft, Prof. Dr. Hermann Brandenburg, D-Vallendar; Hanna Mayer, Johanna Breuer, Melanie Mattes, Andrea Smoliner, AT-Wien
0 eingereichte gutachten

hpsmedia
0 eingereichte gutachten

Ein transaktionales „Second Victim“-Modell – Erfahrungen von betroffenen Gesundheitsfachpersonen im akutstationären somatischen Setting: Eine qualitative Metasynthese Cornel Schiess, FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, CH-St. Gallen Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit des post-acute care discharge Scores (PACD) Daniel Koch, Berner Fachhochschule Gesundheit, CH-Bern Interrater-Reliabilität und Benutzerfreundlichkeit der Delirium Observation Screening Scale. Petra Schumacher, MScN, UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, A-Hall in Tirol

Maria Schmidt
0 eingereichte gutachten

In Pflegeübergaben werden bei jedem Schichtwechsel des Pflegepersonals wesentliche Aspekte der Pflege und Behandlung von PatientInnen übermittelt. Fehler in der Kommunikation können gravierende Mängel in der Versorgungskontinuität sowie unsachgemäße Behandlungen oder potentielle Schäden an PatientInnen verursachen. Die Literaturarbeit verfolgt die Frage, welche Anforderungen die Pflegeübergabe im Krankenhaus erfüllen soll und zeigt, dass Kommunikation, Standardisierung, Umgebungsfaktoren und Ausbildung entscheidende Einflussfaktoren von effektiven Pflegeübergaben sind. Dies macht die Entwicklung evidenzbasierter Pflegeübergabe-Konzepte notwendig.

Prof. Dr. Henny Annette Grewe, Prof. Dr. Beate Blättner
0 eingereichte gutachten

Pflegebedürftigkeit ist mit einem hohen Risiko von UAE vergesellschaftet. 8 ambulante und 10 stationäre Einrichtungen beteiligten sich an 11 Workshops zur Verbesserung der AMTS, in je 6 Einrichtungen wurden Interviews mit Leitungskräften durchgeführt, in je 3 Einrichtungen Verordnungen von Medikamenten erhoben. 105 ambulant Gepflegte erhielten durchschnittlich 7,0 Medikamentenverordnungen pro Tag, 186 stationär Gepflegte 7,6. Die Kontinuität pflegerischer Betreuung bietet Chancen für eine Verbesserung der AMTS, wenn sie Wahrnehmungen adäquat an das ärztliche Versorgungssystem kommuniziert und von dort dafür Informationen erhält. Der bundeseinheitliche Medikationsplan könnte Verbesserungen für die Kommunikation mit sich bringen, greift aber noch nicht alle relevanten Vorschläge auf.

Christiane A. Müller, Anne Simmenroth, Gisela Ruwe, Frauke Zarnack, Eva Hummers, Nina Fleischmann
0 eingereichte gutachten

Der wachsende Anteil häuslich pflegebedürftiger Patienten stellt hohe Anforderungen an die Interaktion von Pflegekräften und Hausärzten. Interprofessionelles Lernen wird hierfür als effektive Maßnahme diskutiert. Wir beschreiben ein Lehrprojekt mit PJ-Studierenden und Lernenden der Gesundheits- und Krankenpflege. Die dreistündige Lehreinheit „Anamnese- und Planungsgespräch im häuslichen Umfeld nach Entlassung aus dem Krankenhaus“ wurde mit 13 Teilnehmern in zwei Kleingruppen durchgeführt. Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss ihre Rollen und formulierten Erkenntnisse aus dem simulierten Gespräch. Interprofessioneller Unterricht sollte in den Curricula beider Ausbildungen verankert und mit einen größeren Stellenwert in der Ausbildung aller Gesundheitsberufe versehen werden.

Elske Ammenwerth
0 eingereichte gutachten

Andrea Abraham, Dr. Gregorio Rungger, Dr. phil. Franco Mantovan
0 eingereichte gutachten

Die leichte kognitive Störung ist als Grenze zwischen normalem Alterungsprozess und Demenz bekannt und ist charakterisiert durch kognitiven Rückgang bei älteren Personen bei erhaltener Alltagskompetenz. In einer alternden Bevölkerung, mit zunehmender Häufigkeit kognitiver Störungen, sind Strategien erforderlich um den Prozess der altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung, bei älteren Erwachsenen, zu verlangsamen und zu verringern. Da zurzeit noch wenig über die Möglichkeiten der pharmakologischen Intervention bekannt ist, ist es wichtig nicht pharmakologische Methoden zu erforschen. Einige Studien zeigten, dass regelmäßige körperliche Aktivität mit einer Veränderung der kognitiven Fähigkeit, bei älteren Erwachsenen mit milder kognitiver Beeinträchtigung, in Verbindung steht. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, welche die Wirksamkeit der regelmäßigen körperlichen Aktivität bei älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Störung, in Hinblick auf die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, ...

Ausgabe September 2016