Nov 21, 2018 Last Updated 8:04 AM, Nov 20, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

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Kristin Illiger, Prof. Dr. Ulla Walter, Prof. Dr. Frauke Koppelin
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Ziel: Das Alleinleben mit Demenz soll stärker in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gerückt werden. Methodik: Im Rahmen einer quantitativen Befragung mit 22 Pflegediensten in Oldenburg wurden Daten von 1793 ambulant betreuten Personen erhoben und deskriptiv ausgewertet. Ergebnisse: 37% der demenziell erkrankten Personen in ambulanter Pflege leben alleine zu Hause. Diese sind v.a. weiblich, hochaltrig und mindestens im Pflegegrad 3 eingestuft. Schlussfolgerung: Frauen und Betroffene ohne familiäre Ressourcen müssen als Risikogruppen bei der Demenzversorgung besonders berücksichtigt werden.

Dr. Helen Güther, Dr. Heike Baranzke, Lisa Luft, Prof. Dr. Hermann Brandenburg, D-Vallendar; Hanna Mayer, Johanna Breuer, Melanie Mattes, Andrea Smoliner, AT-Wien
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hpsmedia
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Ein transaktionales „Second Victim“-Modell – Erfahrungen von betroffenen Gesundheitsfachpersonen im akutstationären somatischen Setting: Eine qualitative Metasynthese Cornel Schiess, FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, CH-St. Gallen Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit des post-acute care discharge Scores (PACD) Daniel Koch, Berner Fachhochschule Gesundheit, CH-Bern Interrater-Reliabilität und Benutzerfreundlichkeit der Delirium Observation Screening Scale. Petra Schumacher, MScN, UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, A-Hall in Tirol

Ausgabe Juli/August
Maria Schmidt
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In Pflegeübergaben werden bei jedem Schichtwechsel des Pflegepersonals wesentliche Aspekte der Pflege und Behandlung von PatientInnen übermittelt. Fehler in der Kommunikation können gravierende Mängel in der Versorgungskontinuität sowie unsachgemäße Behandlungen oder potentielle Schäden an PatientInnen verursachen. Die Literaturarbeit verfolgt die Frage, welche Anforderungen die Pflegeübergabe im Krankenhaus erfüllen soll und zeigt, dass Kommunikation, Standardisierung, Umgebungsfaktoren und Ausbildung entscheidende Einflussfaktoren von effektiven Pflegeübergaben sind. Dies macht die Entwicklung evidenzbasierter Pflegeübergabe-Konzepte notwendig.

Prof. Dr. Henny Annette Grewe, Prof. Dr. Beate Blättner
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Pflegebedürftigkeit ist mit einem hohen Risiko von UAE vergesellschaftet. 8 ambulante und 10 stationäre Einrichtungen beteiligten sich an 11 Workshops zur Verbesserung der AMTS, in je 6 Einrichtungen wurden Interviews mit Leitungskräften durchgeführt, in je 3 Einrichtungen Verordnungen von Medikamenten erhoben. 105 ambulant Gepflegte erhielten durchschnittlich 7,0 Medikamentenverordnungen pro Tag, 186 stationär Gepflegte 7,6. Die Kontinuität pflegerischer Betreuung bietet Chancen für eine Verbesserung der AMTS, wenn sie Wahrnehmungen adäquat an das ärztliche Versorgungssystem kommuniziert und von dort dafür Informationen erhält. Der bundeseinheitliche Medikationsplan könnte Verbesserungen für die Kommunikation mit sich bringen, greift aber noch nicht alle relevanten Vorschläge auf.

Christiane A. Müller, Anne Simmenroth, Gisela Ruwe, Frauke Zarnack, Eva Hummers, Nina Fleischmann
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Der wachsende Anteil häuslich pflegebedürftiger Patienten stellt hohe Anforderungen an die Interaktion von Pflegekräften und Hausärzten. Interprofessionelles Lernen wird hierfür als effektive Maßnahme diskutiert. Wir beschreiben ein Lehrprojekt mit PJ-Studierenden und Lernenden der Gesundheits- und Krankenpflege. Die dreistündige Lehreinheit „Anamnese- und Planungsgespräch im häuslichen Umfeld nach Entlassung aus dem Krankenhaus“ wurde mit 13 Teilnehmern in zwei Kleingruppen durchgeführt. Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss ihre Rollen und formulierten Erkenntnisse aus dem simulierten Gespräch. Interprofessioneller Unterricht sollte in den Curricula beider Ausbildungen verankert und mit einen größeren Stellenwert in der Ausbildung aller Gesundheitsberufe versehen werden.

Elske Ammenwerth
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Andrea Abraham, Dr. Gregorio Rungger, Dr. phil. Franco Mantovan
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Die leichte kognitive Störung ist als Grenze zwischen normalem Alterungsprozess und Demenz bekannt und ist charakterisiert durch kognitiven Rückgang bei älteren Personen bei erhaltener Alltagskompetenz. In einer alternden Bevölkerung, mit zunehmender Häufigkeit kognitiver Störungen, sind Strategien erforderlich um den Prozess der altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung, bei älteren Erwachsenen, zu verlangsamen und zu verringern. Da zurzeit noch wenig über die Möglichkeiten der pharmakologischen Intervention bekannt ist, ist es wichtig nicht pharmakologische Methoden zu erforschen. Einige Studien zeigten, dass regelmäßige körperliche Aktivität mit einer Veränderung der kognitiven Fähigkeit, bei älteren Erwachsenen mit milder kognitiver Beeinträchtigung, in Verbindung steht. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, welche die Wirksamkeit der regelmäßigen körperlichen Aktivität bei älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Störung, in Hinblick auf die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, ...

Ausgabe September 2016
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Annika Schmidt, Dr. Johannes Gräske
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Ältere Menschen sind häufig von Multimorbidität und Polypharmazie und daraus resultierenden arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) betroffen. Im Rahmen der MADRIC-Studie wurde erforscht, wie häufig ABP in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen zu verzeichnen sind, wie diese sich auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität auswirken und ob sich durch die Verwendung eines IT-basierten Monitoring Systems zur Vermeidung von ABP mittel- und langfristig pflegerische Versorgungsoutcomes in der stationären Langzeitpflege verbessern lassen. Vorliegend sollen Ergebnisse zu den beiden ersten Zielstellungen berichtet werden. In der Baseline-Erhebung einer kontrollierten Längsschnittstudie (2012-2016) wurden in Berliner Einrichtungen der stationären Langzeitpflege bewohnerbezogene Daten zu Versorgungsoutcomes (Lebensqualität; kognitive Fähigkeiten; Alltagsfähigkeiten; Depressionen), zu Diagnosen, Medikamenten sowie damit verbundenen ABP erfasst und analysiert. Die Datenerhebung erfolgte durch geschulte Raterinnen als Frem ...

Ausgabe Juli 2016
Prof. Dr. Anne Meißner
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Die vorliegende Grounded Theory-Studie (Strauss und Corbin) untersucht Bedeutungszusammenhänge und veranschaulicht Handlung von Pflegenden bei IT-gestützter Pflegedokumentation. Im Gegensatz zu Papier stellt IT-gestützte Dokumentation fortlaufend Forderungen. Pflegende müssen sich dazu verhalten. IT-gestützte Pflegedokumentation wird deshalb als technische Instanz wahrgenommen. Das führt zu verschiedenen Handlungsstrategien. Die Dokumentationsforderungen der technischen Instanz werden befolgt, umgangen oder missachtet. Es handelt sich bei den Strategien um ein Abwägen zwischen Versorgen und Dokumentieren. In der Nutzenbewertung für den Bewohner liegt dabei die ausschlaggebende Motivation, der sog. Sinnzusammenhang. Die Sachzwänge der Praxis führen oftmals zu einem Delta zwischen Anspruch und Möglichkeiten.

Ausgabe Juli 2016
Prof. Dr. Hilko Holzkämper
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Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Die demographische Entwicklung lässt ein weiteres Marktwachstum erwarten. Die Anbieter haben die Kapazität in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet, wobei gleichzeitig viele veraltete Pflegeheime geschlossen wurden. Da das Angebot in den vergangenen Jahren stärker gewachsen ist als die Nachfrage und die Nachfrage sich strukturell wandelt, stellt sich die Frage, welche Strategien aus Sicht der Anbieter dauerhaft erfolgversprechend sind? Offensichtlich ist, dass in der stationären Pflege erhebliche Größenvorteile realisiert werden können, mithin ist ein Trend hin zu Pflegeketten sinnvoll. Infolge der in einigen Regionen zu erwartenden Überkapazitäten, wird ferner ein durchgängiges strategisches Marketingkonzept, mit der Schaffung einer Corporate Identity sowie einer gezielten Kundensegmentierung und -selektion, unverzichtbar. Schließlich erfordert der Nachfragewandel eine Differenzierung des Angebots mit spez ...

Ausgabe Juli 2016