Dec 13, 2018 Last Updated 12:40 PM, Dec 5, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Ausgaben
Roswitha Diels, Gernot Brauchle
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Betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen können einen Einfluss auf den Selbstwert von professionell Pflegenden haben und die Entwicklung einer positiven beruflichen Identität fördern (Levett-Jones, 2005; Toren et al., 2011). Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Querschnittsstudie (n=135), inwiefern unterschiedliche Arten der betrieblichen Weiterbildung – fachbezogen oder funktionsbezogen – einen Einfluss auf das Selbstdarstellungsverhalten von professionell Pflegenden ausüben. Die Datenerhebung erfolgte an zwei deutschen Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung. Es wurden ausschließlich examinierte Pflegende mit 3-jähriger Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege aus dem stationären Bereich befragt. Der verwendete Fragebogen setzte sich aus mehreren validen Skalen verschiedener standardisierter Messinstrumente zusammen.

Daniela Blüml, Ana Kovinjalo, Brigitte Gschiel, Verena Langhold, Christian Breschan, Rudolf Likar, Herbert Janig
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Das Forschungsprojekt PaKoSy am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee hat zum Ziel eine praktikable Lösung für Kommunikationsprobleme mit wachen aber intubierten bzw. tracheotomierten Patienten zu finden. In mehreren Projektstufen wurden bisher Grundlagendatenerhebungen durchgeführt, die aufgezeigt haben, dass im Schnitt 16,5% der Patienten aufgrund der Beatmung auf alternative Kommunikationshilfsmittel zurückgreifen müssen und diese sind im Großteil der Fälle frustran. Deshalb wurde ein spezieller Computer mit einer für Intensivpatienten geeigneten Tastatur entwickelt. Es werden die einzelnen Projektstufen und Studienergebnisse genau dargestellt.

Sulin Bänziger, Christoph Abderhalden
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Menschen mit schweren psychischen Störungen wie Schizophrenie oder bipolare Störungen sind besonders gefährdet, medizinische Begleiterkrankungen zu entwickeln. Obwohl die überdurchschnittlichen Gesundheitsrisiken dieser Population international seit langem bekannt und erforscht sind, werden sie häufig nicht diagnostiziert und behandelt. Aus dem deutschsprachigen Raum liegen kaum Publikationen zu körperlichen Gesundheitsrisiken von Menschen mit schweren psychischen Störungen vor. Das Ziel dieser Literaturübersicht ist es, einen Überblick über die körperlichen Gesundheitsrisiken von ambulant behandelten Menschen mit schweren psychischen Störungen zu verschaffen. Es wurde eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Medline (PubMed), Cochrane, Cochrane Central Register of Controlled Clinical Trials, Cinahl, EMBASE/Elsevier, Pro Quest (Dissertationen) und PsycINFO durchgeführt. Die Resultate wurden narrativ zusammengefasst.

Franziska Arndt, Jana Findorff, Annika-Marit Petzold, David Pudenz, Yvonne Wegner
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Durch seine vielfältige Anwendbarkeit in den verschiedenen Settings des Gesundheitswesens erlangt Case Management an deutschen Kliniken immer mehr Zuspruch. In diesem Zusammenhang rückt die Pflege stärker in den Mittelpunkt der Versorgungsplanung und -steuerung. Mittels einer Fragebogenerhebung soll der Umsetzungsgrad von pflegerischem Case Management in deutschen Kliniken beschrieben werden. Der Zielsetzung folgend wurden im Rahmen einer studentischen Projektarbeit 278 Fragebögen an Kliniken verschickt, die angeben pflegerisches Case Management implementiert zu haben. Es konnte eine Rücklaufquote von 32,7% erreicht werden. Zur Auswertung der Antworten wurde die deskriptive Statistik verwendet. Im Abgleich mit der Arbeitsdefinition kann bei zwei der 82 antwortenden Kliniken eine Übereinstimmung von über 90% festgestellt werden. Allgemein lässt die Untersuchung darauf schließen, dass sich pflegerisches Case Management in deutschen Kliniken noch in den Anfängen befindet.

Stefan Lenzen, Andreas Becker, Udo Beck
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Der Artikel beschreibt, wie im überregionalen und gemeinnützigen CLINOTEL-Krankenhausverbund die Daten nach § 21 KHEntgG zur Standortbestimmung und kontinuierlichen Verbesserung der Behandlungsqualität genutzt werden. Die aktuellen Möglichkeiten des Systems werden am Beispiel des Pflegemanagements dargestellt. Mittels regelmäßiger Analyse von monatlichen Auswertungen können Abweichungen zu anderen Trends und Veränderungen frühzeitig festgestellt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Die Umsetzung der sich hieraus ergebenden qualitätsfördernder Aktivitäten erfolgt dabei nicht nur innerhalb der einzelnen Krankenhäuser, sondern auch einrichtungsübergreifend in der Verbund-Fachgruppe Pflegemanagement und ist dort Grundlage für das „Lernen von den Besten“.

Yvonne Bartels, Anke Simon, Denise Plohmann
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Die vorliegende Untersuchung zeigt erste Ergebnisse einer Bedarfs- und Angebotsanalyse zur Pflegeakademisierung in Deutschland. Für die exploratorische, qualitative Bedarfsanalyse wurden acht strukturierte Experteninterviews durchgeführt (theoretical sampling). Die Angebotsanalyse umfasst 23 grundständige Studiengänge und basiert auf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Experteninterviews unterstreichen den wachsenden Bedarf an grundständig studierten Pflegekräften. Entgegen des nahezu einhelligen Meinungsbildes bei Bedarf, Nutzen und gewünschten Kompetenzen akademischer Pflegekräfte ist bezüglich potentieller Einsatzfelder und Aufgabenbereiche der Absolventen zumindest in Teilen eine ausgeprägte Unsicherheit bzw. Unklarheit in der Praxis festzustellen. Wie die Inhaltsanalyse der Curricula bzw. Modulhandbücher zeigt, überwiegen ausbildungsintegrierende bzw. -verzahnte Studiengänge deutlich. Neben vielen strukturellen und curricularen Ähnlichkeiten unterscheiden sich die Studieninhalte in vielschi ...

Michael Schilder, Ulrike Höhmann, Anke Metzenrath, Michael Roloff
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Gesundheitsförderungsprojekte stellen aktuell einen beliebten Versuch dar, die Arbeitsbelastung in den Pflegeberufen zu senken. Allerdings haben diese Projekte häufig bereits examiniertes Pflegepersonal zur Zielgruppe. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege ist es aber von zentraler Bedeutung, die Situation der Pflegeschüler und der Pflegestudenten im Hinblick auf deren Belas-tungserleben und auf ggf. darauf bezogene Unterschiede in den beiden Gruppen hin zu untersuchen, um deren Verbleib im Beruf zu sichern und gesundheitlichen Schädigungen vorzubeugen. Der vorliegende Beitrag stellt exemplarisch empirische Ergebnisse aus einem Gesundheitsförderungsprojekt vor. Diese beinhalten Erkenntnisse zu den Hauptbelastungsfaktoren von Pflegeschülern- und -studenten und verweisen auf zentrale Unterschiede in der Belastungswahrnehmung dieser beiden Gruppen.