Oct 18, 2018 Last Updated 8:30 AM, Oct 17, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Andreas Parthum, Martin Staudigel
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Negative gesundheitliche Auswirkungen von Nachtarbeit sind gut dokumentiert. Darüber hinaus waren für uns unmittelbare Effekte auf die subjektive und objektive Leistungsfähigkeit von Interesse. Ziel der Arbeit war es, den Verlauf der Leistungsfähigkeit während der Nachtschicht Pflegender zu untersuchen und mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren. An einer quantitativen Beobachtungsstudie auf zwei Intensivstationen nahmen 42 Pflegende teil. Während ihres Nachtdienstes wurden zu drei Zeitpunkten die subjektive Leistungsfähigkeit in den Teilbereichen Wachheit, Motivation, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie psychische Belastbarkeit jeweils auf einer sechsstufigen Skala eingeschätzt und anschließend ein Konzentrationstest durchgeführt. Im Test mussten in 90 Sekunden bestimmte Ziffernkonstellationen in einer Zahlenmatrix markiert werden. Die Anzahl der Markierungen und der prozentuale Fehleranteil spiegeln die objektive Leistungsfähigkeit zu jedem Messzeitpunkt wider. Als mögliche Einflussfaktore ...

Thomas Schnittger, Matthias Hilgefort, Thomas Hauken
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Das Ziel dieser Studie ist es, Aufschluss darüber zu geben, welche personellen Bedingungen aktuell in Deutschland herrschen, um den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Pflegepraxis zu vollziehen. Der Hintergrund dieser Untersuchung ist, dass wissenschaftlich fundierte Pflege zum einen von der Gesetzgebung gefordert wird und sich zum anderen zu einem Qualitätsindikator für die Krankenhäuser entwickelt hat. Dabei existiert eine Pflegewissenschaft in Deutschland erst seit annähernd zwei Jahrzehnten und in kürzester Zeit wurde hier eine Fülle neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien erarbeitet, die keineswegs wie erhofft den Weg in die Pflegepraxis fanden. Im Gegenteil, denn „... wie an einem Ölpapier perlen erarbeitete wissenschaftliche Erkenntnisse an der Praxis ab“ (Schaeffer, 2006). Das komplexe Problem des Wissenschaftstransfers findet in der deutschen Pflegelandschaft zwar Beachtung, es fehlen aber statistische Daten zu den Bedingungen vor Ort in den Kliniken. Damit Forschungserge ...

Katharina Rädel, Olaf Scupin
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Zur Pflegeübernahmebereitschaft von Angehörigen gibt es zahlreiche sozialwissenschaftliche Untersuchungen. Die Methode der Ähnlichkeitsanalyse zur Identifizierung kognitiver Strukturen, die z. B. zur Bewältigung von Krankheit und Pflege angelegt wurden, ist in der Pflegewissenschaft jedoch noch weitgehend unbekannt. Dieser Artikel versteht sich als Methodenbeitrag, in dessen Zentrum die Vorstellung der Methode zur Identifizierung von Kognitionsstrukturen durch die Erhebung von Ähnlichkeitsdaten steht. Die explorative Methodik wird am Beispiel einer von der Autorin durchgeführten Untersuchung und deren Ergebnissen betrachtet. Der Fokus dieser Studie liegt auf den Betroffenen, d. h. den Perspektiven von pflegenden Angehörigen sowie Pflegebedürftigen und deren Wissen über die Pflegeübernahme. Die Ergebnisse zeigen eine kognitive Ordnungsstruktur nach Versorgungseinheiten, welche zudem einer vereinfachten Version des semantischen Differenzials von Osgood, Suci und Tannenbaum (1957) entspricht.

Dietmar Ausserhofer, Irmela Gnass, Gabriele Meyer, René Schwendimann
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Der Content Validity Index (CVI) ist eine quantitative Methode zur Bestimmung der Inhaltsvalidität beispielsweise eines Fragebogens und wird in pflegewissenschaftlichen Untersuchungen im deutschsprachigen Raum bislang kaum eingesetzt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Methode des CVI, dessen praktische Anwendung und die Ergebnisse im Rahmen der Inhaltsvalidierung der „Safety Organizing Scale“ (SOS), eines Instruments zur Erfassung des Sicherheitsklimas im Krankenhaus. Die US-amerikanische SOS wurde in einem Übersetzungs- und Rückübersetzungsprozess in die deutsche Sprache (Schweizer Kontext) übersetzt (SOS-CH) und von einem deutschen Forscherteam an den bundesdeutschen Kontext angepasst (SOS-DE). In der Schweiz bewerteten 12 und in Deutschland 13 Experten (Pflegefachpersonen und Ärzte/Ärztinnen) für beide Versionen die Relevanz der neun Items in Bezug auf das Konzept „Sicherheitsklima“. Für die SOS-CH bzw. SOS-DE reichten die I-CVI Werte von 0,67 bis 1,00 bzw. von 0,85 bis 1,00. Für die gesamte Skala der ...

Ines Buscher, Sven Reuther, Daniela Holle, Sabine Bartholomeyczik, Horst Christian Vollmar, Margareta Halek
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Die Methode der Fallbesprechung soll Pflegende unterstützen, als Team ein besseres Verständnis zu dem oft unverständlichen herausfordernden Verhalten von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Aus den vom BMG geförderten Leuchtturmprojekten Demenz InDemA und QUIKK sind zwei Verfahren bekannt: Fallbesprechungen in Kombination mit dem Innovativen demenzorientierten Assessmentsystem (IdA) und die Kollegiale Beratung. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse dahingehend zu, dass Fallbesprechungen generell den Transfer von Wissen in neue Handlungsroutinen positiv beeinflussen. In der am DZNE durchgeführten Studie FallDem sollen die durch Fallbesprechungen angestoßenen Lernprozesse weiterführend untersucht werden. In diesem Beitrag werden die dazu erarbeiteten theoretischen Ansätze zur Reduktion von herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Demenz durch kollektives Lernen beschrieben. Ausgehend von den theoretischen Überlegungen erfolgt eine Annäherung an die Fragestellung, wie sich die Fallbesprechungsart auf die Lernpro ...