Aug 15, 2018 Last Updated 7:03 AM, Aug 15, 2018

Suche in Artikelarchiv
Suche - Website

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

Andrea Weskamm

Familiengesundheitspflege gibt eine Antwort aus Sicht der Pflege auf die Herausforderungen der Zukunft. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. DBfK setzt sich seit der Erklärung von München (2000) für die Etablierung des Leistungsangebotes Familiengesundheitspflege in Deutschland ein. Der familien- und gemeindeorientierte Ansatz des WHO-Konzeptes verspricht nachhaltige Unterstützung von Familien und Einzelpersonen in vulnerabler Situation mit besonderem Schwerpunkt auf Gesundheitsförderung und Prävention. In dem vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse der Verbleibstudie von Absolventinnen der Weiterbildung Familiengesundheitspflege dargestellt und vor dem Hintergrund aktueller sozialpolitischer Entwicklungen diskutiert.

Martin Nagl-Cupal, Isabella Hager, Martina Mitterer, Hanna Mayer, Sabine Köck

Vorliegende Studie hatte zum Ziel, Bedürfnisse und das Ausmaß ihrer Erfüllung von Angehörigen auf der Intensivstation mittels eines Selbstausfüll-Fragebogens an vier Spitälern zu erheben (n=296). Die Faktorenanalyse ergab eine Zuteilung der Items zu sechs Dimensionen: Empathie, Unterstützung sein, Unterstützung erfahren, Wissen, Kommunikation und Besuchsregelung. Alle Dimensionen weisen eine vergleichsweise hohe Wichtigkeit auf, wenngleich Bedürfnisse rund um Empathie, Kommunikation und Wissen als am wichtigsten und auch als am besten erfüllt angesehen werden. Bei hoher Wichtigkeit weniger gut erfüllt, sind Bedürfnisse rund um die Dimensionen Besuchsregelung sowie Unterstützung sein, d.h. die Möglichkeit, als angehörige Person selbst für das kranke Familienmitglied da sein zu können. Bedürfnisse und deren Erfüllung verlaufen parallel und hängen wechselseitig stark zusammen. Alter und Migrationshintergrund wirken sich negativ auf die Bedürfniserfüllung in allen Dimensionen aus. Das hohe Maß der Bedürfniserfüll ...

Olaf Stoffel

Diese empirische Studie untersucht die Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen bei Auszubildenden in der Altenpflege. In über 50% der Fälle spielt das Visuelle eine zentrale Rolle beim Erstkontakt mit Umweltanforderungen wie z. B. angebotenen Lerninhalten. Die auditive und kinästhetische Ebene ist vor allem für die konkrete Bearbeitung und Speicherung von Inhalten bedeutsam. Die Kenntnis der individuellen Wahrnehmungsmuster der Lernenden ist unabdingbar für eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung. Nicht die Lernenden müssen sich anpassen an Unterrichtskonzepte, sondern die Lehrenden an die individuellen Lernvoraussetzungen der Adressaten.

Karin Welling

In diesem Beitrag wird die Curriculumentwicklung für den im Sommersemester 2012 beginnenden konsekutiven Masterstudiengang „Versorgung von Menschen mit Demenz“ (M. A.) an der privaten Universität Witten/Herdecke beschrieben. Die Bedeutsamkeit eines solchen Studienangebots ergibt sich vor dem Hintergrund der viel diskutierten Versorgungssituation von Menschen mit Demenz in Deutschland. Um die Entwicklung der beruflichen Expertise in diesem Feld voranzutreiben und den komplexen Aufgaben- und Problemstellungen begegnen zu können, sind spezifische Bildungs- und Qualifikationsangebote gefordert. Ausgehend von diesem Bedarf entwickelte die Universität Witten/Herdecke (Fakultät für Gesundheit) in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium einen berufsbegleitenden Teilzeitstudiengang. Der Curriculumprozess wurde extern begleitet und koordiniert. Der Masterstudiengang ist von seiner Profilbildung anwendungsorientiert, interprofessionell und somit berufsfeldübergreifend angelegt. Im Zentrum stehen die Entwicklung von Kom ...

datenbankbanner 2

probezugang