Jun 01, 2020 Last Updated 1:52 PM, May 19, 2020

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Prof. Dr. Matthias Drossel, Dr. Martin Pallauf, Prof. Dr. Bernd Seeberger
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Hintergrund: Die Zahl Pflegebedürftiger steigt deutschlandweit. Ambulante vor stationärer Versorgung ist seit Jahren ein politisches Ziel. Allein durch formelle Pflege kann die Versorgung nicht gedeckt werden. Informelle Pflege muss gestärkt werden. Besonders in strukturschwachen ländlichen Regionen ist dies eine Herausforderung, aber ein großes Potenzial. Ziele: Es sollen Hilfe- und Unterstützungbedarfe informell Pflegender bei der Versorgung Pflegebedürftiger zu Hause elaboriert und daraus Handlungsempfehlungen für ein regionalpolitisches Vorgehen entstehen. Methoden: Es wurden Gespräche mit Experten geführt, so dass der Forscher sich dem Forschungsfeld annähern und einen Interviewleitfaden entwickeln konnte. Anschließend wurde dieser in halbstrukturierten Interviews angewendet. Danach wurden die Ergebnisse durch Experten validiert und Ideen für Lösungsansätze in einer Delphi-Studie aggregiert. Ergebnisse: Zentrale Ergebnisse sind, dass viele bestehende Möglichkeiten der Pflegeversicherung unpasse ...

Ausgabe 2-2020
Dr. Anna Schlomann
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Digitale Technologien bieten Unterstützungspotenzial in vielen Bereichen der professionellen Pflege. Der Beitrag untersucht den aktuellen Einsatz von Technik im Arbeitsalltag, die Akzeptanz einer digitalen Gesundheitstechnologie und Wünsche für den zukünftigen Einsatz digitaler Technologien aus der Perspektive von Beschäftigten in der Altenpflege. Konzeptionelle Grundlage sind Modelle der Technikakzeptanzforschung. Es wurden zehn leitfadengestützte Interviews geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Interviews geben Hinweise auf die aktuelle Relevanz von Technologien in der Pflege, fördernde und hemmende Faktoren des Einsatzes sowie auf Chancen und Risiken durch digitale Unterstützung. Theoretische Implikationen zur Erforschung von Technikakzeptanz werden abgeleitet. Die Ergebnisse können für Neu- und Weiterentwicklungen digitaler Systeme und deren Implementierung in den Pflegealltag genutzt werden.

Ausgabe 2-2020
Janette Ribaut, Christa Wernli-Fluri, Daniel Giddey, Larissa Hunziker, Christian Motsch, Fatma Yildiz, Christoph von Dach, Prof. Rebecca Spirig
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International liegt die Prävalenz operationsassoziierter Dekubiti bei etwa 12 %. Um das perioperative Hautscreening und die Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationssaal zu optimieren, folgte das Projekt den Prinzipien der partizipativen Aktionsforschung. In der ersten Phase wurde der IST-Zustand erfasst und eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Anhand der Ergebnisse wurden in der zweiten Phase ein evidenzbasiertes Hilfsmittel für den Ablauf des Hautscreenings und eine Feedbackschlaufe für das Vorgehen bei Hautschädigung entwickelt. Die Prozesse wurden als Algorithmus in einem Pocket Guide übersichtlich dargestellt. In der dritten Phase wurden die Instrumente getestet und Massnahmen zu ihrer Verbesserung initiiert.

Ausgabe 2-2020
Natalie Hubenthal, Dr. Juliane Dieterich
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Die Migration von Pflegefachkräften ist ein globales Phänomen, das auf der enormen Nachfrage nach Pflegenden in den Industrienationen beruht. Auch in Deutschland wird die Kompensation der Fachkräfteversorgungskrise im Pflegesektor durch die Zuwanderung von internationalen Pflegefachkräften als Lösungsansatz betrachtet. In diesem Beitrag analysieren wir explorativ die internationale Befundlage zu migrationsbedingt auftretenden Phänomenen im Pflegebereich sowie zu systematisch identifizierten Chancen und Herausforderungen. Hierdurch wollen wir einen Beitrag zum aktuellen Diskurs über die Zuwanderung von Pflegefachkräften leisten.

Ausgabe 2-2020
Dr. Maria Sebastião, Alexander Pauls, Kristin Illiger, Dr. Melanie Zokoll, Dr. Matthias Gietzelt, Dr. Marianne Behrends
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Partizipation ist eine zentrale Forderung gegenwärtiger Forschungen zu gesundheitsbezogenen Themen. Die Einbindung der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer ist jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden. Um die Herausforderungen bei der Einbindung von Testpersonen in Projekte aus dem Bereich der assistierenden Gesundheitstechnologien genauer zu beleuchten und Empfehlungen zu erarbeiten, fand ein Workshop nach der Methode der kollegialen Fallberatung statt. Dabei wurde die Problematik aus Sicht verschiedener Akteure betrachtet. Die verschiedenen Perspektiven zeigten, dass die Einbindung der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer eine vielschichtige Aufgabe ist.

Ausgabe 2-2020
Kathrin Reimann, Hannele Hediger, Dr. Veronika Waldboth
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Diese Studie untersuchte, wie Angehörige von 65-jährigen und älteren Patientinnen und Patienten nach dem Spitalaustritt zu Hause ihre Bereitschaft zur Pflege und ihre Belastung einschätzten. Anhand eines korrelativen Querschnittdesigns wurden die Bereitschaft zur Pflege und die Belastung sowie deren Bezug zueinander untersucht (n = 45). Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Bereitschaft zur Pflege und der Belastung aufgrund des Schwierigkeitsgrads (rs = -.65, p

Ausgabe 2-2020
hpsmedia
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Ausgabe 2-2020
Prof. Dr. Anke Fesenfeld
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Ausgabe 2-2020

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