Feb 18, 2020 Last Updated 1:29 PM, Feb 5, 2020

November/Dezember 2019RSS

Monika Schmaus, Prof. Dr. Inge Eberl
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Patienteninformationszentren (PIZ) können die geforderte Patientenedukation abdecken. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Rahmenbedingungen zu ermitteln, die für eine Implementierung eines PIZ innerhalb einer Akutklinik nötig sind. Somit könnte einigen Problemen innerhalb von Akutkliniken entgegengewirkt und die Patientenversorgung optimiert werden. Eine systematische Literaturrecherche bei PubMed, Medline, Cochrane Library und Taylor & Fancis online liefert einige evidenzbasierte Rahmenbedingungen. Diese werden, weil sie hauptsächlich aus dem englischsprachigen Raum stammen, auf ihre Übertragbarkeit auf Deutschland diskutiert. Erfahrungen von deutschen PIZ-Experten und ein Ausblick für die Pflegepraxis und -forschung schließen die Diskussion ab.

Dr. rer. medic. Susanne Schoppmann
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In Zeiten des ökonomisierten Gesundheitswesens droht die Frage nach dem Wesen guter Arbeit in der psychiatrischen Pflege unterzugehen. Hanna Arendt (2016) unterscheidet in ihrem Hauptwerk „Vita Activa oder vom tätigen Leben“ drei Kategorien menschlichen Tätigseins: Arbeiten, Herstellen sowie Handeln und Sprechen. Diese Kategorien werden in Bezug zu den Merkmalen guter Arbeit in der psychiatrische Pflege und deren ökonomischen Rahmenbedingungen gesetzt. Daraus werden Konsequenzen für das gesellschaftspolitische Auftreten der psychiatrischen Pflege abgeleitet.

Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Prof. Dr. Bianca Seiler
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Der Anteil von älteren und hochbetagten Menschen mit Demenz in Pflegheimen steigt. Um Alltagskompetenz und Lebensqualität der Bewohner zu erhalten, werden evidenzbasierte aktivierende Konzepte benötigt. Die vorliegende Literaturstudie untersuchte, welche Konzepte zur primären und tertiären Prävention in Pflegeheimen angewendet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass routinierte, niedrigschwellige und standardisierte Aktivierungskonzepte erfolgreich waren, insbesondere, wenn sie interprofessionell eingesetzt wurden. Die heterogene Studienlage erlaubt keine Empfehlung zur evidenzbasierten Anwendung von Aktivierungskonzepten. Diskutiert wurde die interprofessionelle Aktivierung auf Grundlage des Brain-Gym®-Konzeptes.

Miriam Weyerer, Prof. Dr. Norina Lauer
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Ein Delir erhöht die Komplikations- und Mortalitätsrate, ebenso wie die Beatmungszeiten und hinterlässt zudem häufig langfristige Folgen. Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht deshalb die Effektivität verschiedener Ansätze zur nicht-pharmakologischen Prävention eines Delirs auf der Intensivstation. Zur Identifikation von Studien wurde eine umfassende Recherche in den Datenbanken Cochrane, CINAHL und PubMed durchgeführt. Insgesamt konnten 24 randomisierte und nichtrandomisierte kontrollierte Studien mit einer Gesamtzahl von 3.303 PatientInnen, die acht verschiedene Interventionen untersuchten, identifiziert werden. Als effektiv erwiesen sich vor allem eine intensive Frühmobilisation, eine frühzeitige Ergotherapie, die Einbeziehung der Angehörigen in die Prävention sowie Interventionsbündel.

Sören Nerlich, Prof. Dr. Jörg Klewer
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Mit der Einführung der Diagnosis Related Groups nahm die Fokussierung auf wirtschaftliche Ziele in Krankenhäusern zu, mit Auswirkungen auf die pflegerische Patientenversorgung. Anhand eines Beobachtungsprotokolls erfolgte die Ist-Analyse des Pflegealltags auf einer internistischen Station: Hierbei wurden Früh-, Spät- und Nachtdienste beobachtet und der Zeitbedarf einer Pflegefachkraft für einzelne Tätigkeiten ermittelt. Die Ergebnisse der Beobachtung zeigten, dass sich Pflegefachkräfte im Pflegealltag besonders mit „administrativen Handlungen“ und weniger mit „pflegerischen Handlungen“ beschäftigten.

Dr. Christine Niens
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In diesem Beitrag werden die subjektiv wahrgenommenen Belastungen von Pflegepersonen untersucht, welche einen pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Umgebung versorgen. Hierzu wurden qualitative Interviews mit 15 Pflegepersonen in Deutschland geführt. Mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse werden bisher nicht betrachtete Belastungsquellen aufgedeckt, zu denen u. a. der bürokratische Aufwand im Austausch mit der Pflegekasse und Belastungen infolge der Inanspruchnahme eines Pflegedienstes gehören. Weiterhin zeigte sich, dass Pflegepersonen der Nutzung von Entlastungsleistungenin Form personeller Unterstützung kritisch gegenüberstehen, auch weil sie Eingriffe in ihre Privatsphäre fürchten.

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Prof. Dr. rer. cur. Patrick Fehling
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