May 25, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

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März/April 2019RSS

Katja Daugardt, Christiane Knecht, PhD, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Sabine Metzing
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Diese Literaturstudie geht den Fragen nach, wie Familien mit einem chronisch kranken Kind im Prozess der Migration die Erkrankung des Kindes erleben, die Situation bewältigen und ob sich diese und Unterstützungsbedarfe von betroffenen Familien ohne Migration unterscheidet. Es zeigten sich Parallelen zur Situation betroffener Familien ohne Migration. Zusätzlich konnten Sprache, Wissensdefizite und kulturelle Einflüsse als Aspekte identifiziert werden, die das Erleben und Bewältigungshandeln speziell von Familien im Prozess der Migration beeinflussen können.

Florian Köhn, Dr. med. Florian Riese, Dr. phil. Stefanie Eicher, Heike Geschwindner
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Die Rekrutierung von Studienteilnehmer/-innen und die Durchführung einer Studie unterliegen verschiedenen Herausforderungen. Neben einer guten Vorbereitung bedarf es auch operativen und strategischen Handlungsgeschicks. Eine gute Ausgangslage und eine ausreichend grosse Stichprobe sind ebenso wichtig wie das Erkennen von Faktoren, die die Studie und ihren Verlauf beeinflussen. Insbesondere bei longitudinalen Studien gilt es die Rücklaufquote zu beobachten und zu evaluieren. Am Beispiel der ZULIDAD - Studie (Zurich Life and Death with Advanced Dementia), die das Lebensende von dementiell erkrankten Menschen untersucht, berichten wir in diesem Artikel über die in dem Zeitraum von drei Jahren gemachten Erfahrungen und unsere Strategien.

Frauke Wiedermann, Thomas Schnittger, Dr. Julia Gockel, Antje Heckroth, Anne Mertens, Jasmin Overberg, Prof. Dr. Heinke Röbken, Prof. Dr. Martina Kadmon
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Obwohl eine Evidence-based Practice (EBP) in Deutschland seit langem gesetzlich verankert ist, wird diese immer noch unzureichend umgesetzt. Die Befragung von Pflegenden in sechs deutschen Krankenhäusern zeigt, dass weniger als die Hälfte der Pflegenden über Wissen zu EBP verfügt und noch weniger EBP in der Praxis auch anwenden. Soziodemografische Merkmale der Pflegenden wie Alter, Geschlecht, Jahre der Berufstätigkeit und Zeitpunkt der Ausbildung beeinflussen dabei sowohl Wissen und Anwendung von EBP als auch die Bewertung förderlicher und hinderlicher Faktoren zur Umsetzung von EBP in der Pflegepraxis.

Margarete Reiter, Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, Prof. Dr. Inge Eberl
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Ziel der Literaturrecherche war eine Bestandsaufnahme zu Ernährungs- und Bewegungsinterventionen bei PatientInnen mit einem kolorektalen Karzinom und die Untersuchung deren Wirksamkeit auf Therapienebenwirkungen und die Lebensqualität. Die Recherche bildete die Grundlage für die Entwicklung und Evaluation eines pflegegeleiteten onkologischen Beratungskonzeptes. Die Suche wurde in den Datenbanken Medline, Cochrane Library, Embase und CancerLit durchgeführt. Die Ergebnisse der 25 Studien zeigten, dass die Ernährungsinterventionen häufig den Ernährungsstatus der PatientInnen verbesserten. Zudem kam es in etlichen Studien, durch verschiedene Ernährungs- und Bewegungsinterventionen, zu einer Reduktion von Therapienebenwirkungen und zu einer Verbesserung der Lebensqualität.

Christina Gold, Susan Smeaton, Shabana Maliki, Melanie Tersch, Prof. Dr. phil. Ulrike Schulze
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Das Projekt TransCareKult zielt auf die nachhaltige Integration und Personalbindung von Fachpflegekräften aus dem Ausland. Zur Analyse der Bedarfe und Bedürfnisse werden die Interaktionen zwischen Pflegenden stationärer Einrichtungen und neu zugewanderter Pflegender beleuchtet. Die Daten der teilnehmenden Beobachtungen werden mit leitfadengestützten Interviews kontrastiert und im Rahmen einer begleitenden Evaluation nach der Grounded Theory ausgewertet. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Sprachfähigkeit zwar bedeutsam für den Integrationsprozess ist, aber das eigentlich Essentielle das „anerkannt Sein“ im geteilten Pflegealltag darstellt. Gemeinsam werden in Fokusgruppen Qualifizierungsbausteine abgeleitet und umgesetzt.

Sabine Katzdobler, Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer, Theresa Markl, Prof. Dr. Harald Stummer
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Seit mittlerweile fünf Jahren sind Unternehmen in Österreich und Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, die Evaluierung bzw. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durchzuführen. Eine Verringerung psychosozialer Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist speziell in Hochrisikobereichen wie der Gesundheitswirtschaft wesentlich. Mittels telefonischer Befragungen bei Alten- und Pflegeheimen in zwei österreichischen Bundesländern wurde eine hohe Rate an erfolgten Evaluierungen bestätigt, allerdings wurden eher allgemeine, zum Teil oberflächliche, Instrumente verwendet. Damit wird der Komplexität der Berufsfelder oft nicht Rechnung getragen, sondern vor allem Überblicksdaten generiert. Der Nutzen dieser Erhebungen ist daher noch nicht vollständig ausgeschöpft.

Janka Höld, Noemie Friedrich
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Während die Betonung familienähnlicher Strukturen die stationäre Altenpflege in den letzten Jahren sukzessiv verändert, sind diese für einen Teil der Pflegenden bereits elementarer Bestandteil ihres (beruflichen) Selbstverständnisses. In einer Sekundäranalyse von 75 qualitativen Interviews zeichnete sich ab, dass Altenpflegende bei einer starken emotionalen Verbundenheit zum Arbeitsplatz bei seiner Beschreibung häufig auf das Bild und die Logik des Zuhauses oder der Familie zurückgreifen. Im vorliegenden Beitrag werden dieses Phänomen und die damit verbundenen Chancen erörtert, die Gefahren, die es birgt, kritisch betrachtet und seine Bedeutung für die gesellschaftliche Anerkennung der Pflege eruiert.

Manuela Schmid, Elisabeth Spichiger, Johanna A. Kremer Hovinga
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Menschen mit angeborener Hämostasestörung haben lebenslang eine erhöhte Blutungsneigung und entsprechend vielfältige Bedürfnisse. Im Rahmen eines Projekts wurde eine interprofessionelle Betreuung (Ärztin, spezialisierte Pflege und Physiotherapie) nach internationalen Leitlinien aufgebaut. Methodisch waren Aktionsforschung, ein Konzept zum Aufbau von neuen Rollen und Prozessevaluation leitend. Bei Projektabschluss waren eine umfassende, ambulante und stationäre interprofessionelle Betreuung von Patientinnen/Patienten sowie ein Coaching für Betreuungsteams von hospitalisierten Betroffenen implementiert. Zukünftig könnten das spezialisierte Team erweitert sowie Beratung und Unterstützung während Transitionen entwickelt werden.

hpsmedia
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Andreas Lauterbach
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