Delirmanagement auf der Intensivstation. Effektivität nicht-pharmakologischer Ansätze zur Prävention eines Delirs auf der Intensivstation bei erwachsenen PatientInnen beliebt

Ein Delir erhöht die Komplikations- und Mortalitätsrate, ebenso wie die Beatmungszeiten und hinterlässt
zudem häufig langfristige Folgen. Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht deshalb die Effektivität
verschiedener Ansätze zur nicht-pharmakologischen Prävention eines Delirs auf der Intensivstation.
Zur Identifikation von Studien wurde eine umfassende Recherche in den Datenbanken Cochrane, CINAHL
und PubMed durchgeführt. Insgesamt konnten 24 randomisierte und nichtrandomisierte kontrollierte Studien
mit einer Gesamtzahl von 3.303 PatientInnen, die acht verschiedene Interventionen untersuchten,
identifiziert werden. Als effektiv erwiesen sich vor allem eine intensive Frühmobilisation, eine frühzeitige
Ergotherapie, die Einbeziehung der Angehörigen in die Prävention sowie Interventionsbündel.
Autor/in/nen
Miriam Weyerer, Prof. Dr. Norina Lauer, Miriam Weyerer Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften Seybothstraße 2 93053 Regensburg miriam.weyerer@kabelmail.de , Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Title
Managament of delirium in the intensive care unit. Effectiveness of non-pharmacological approaches to the prevention of delirium in the intensive care unit in adult patients
Abstract
Delirium increases the complication and mortality rates, as well as the duration of mechanical ventilation and also often leaves long-term consequences. This systematic review therefore examines the effectiveness of different approaches of a non-pharmacological prevention of delirium in the intensive care unit. To identify studies, a comprehensive search was carried out in the databases Cochrane, CINAHL and PubMed. A total of 24 randomized and nonrandomized controlled trials with a total of 3,303 patients examining eight different interventions were identified. Above all, intensive early mobilization, early occupational therapy, involvement of relatives in prevention and intervention bundles proved to be effective.
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