Sep 17, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

Mai 2014RSS

Katharina Liepe
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Gewalt gegen ältere Pflegebedürftige ist ein Problem, bei dem Pflegepersonal intervenieren und präventiv tätig werden könnte. Es interessierte, welche Handlungsempfehlungen interna-tional existieren, wie diese bewertet werden können und inwieweit sie auf die Bedingungen in Deutschland übertragen werden könnten. In Leitliniendatenbanken, in gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Datenbanken, auf Internetseiten von Fachgesellschaften und Netzwerken wurde systematisch recherchiert. Die identifizierten Handlungsempfehlungen wurden mithilfe des DELBI-Instruments bewertet. 17 Empfehlungen wurden identifiziert, 4 treffen den thematischen Fokus nur eingeschränkt. Die DELBI-Kriterien zur methodischen Exaktheit der Entstehung, Angaben zur redaktionellen Unabhängigkeit bei der Entwicklung und Fragen der Anwendbarkeit bereiteten Schwierigkei-ten. Die Empfehlungen von Daly (2010) sowie Glasgow und Fanslow (2007) erreichten die besten Werte. Es fehlt eine Handlungsempfehlung für den deutschsprachigen Raum. Die Handlu ...

Mag. Barbara Plessl-Schorn, MSc
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In Österreich ist es derzeit möglich, über drei Wege die Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege zu erlangen. Das Ziel dieser qualitativen Studie ist zu zeigen, wie Lernende den Kompetenzerwerb an den unterschiedlichen Lernorten erlebt haben und ob sie für sich selbst ausreichend Handlungskompetenz erwerben konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass der Hauptteil des Kompetenzerwerbes in der Praxis stattgefunden hat und die Absolventen sich gut gerüstet für die Pflegepraxis fühlen. Die vielbeschriebene Praxis-Theorie-Kluft wird besonders in der Anleitung der Praktika erlebt und wahrgenommen. Pflegedidaktische Modelle bieten für einen besseren Transfer Rahmen und Vorgehensweisen an. Nachdem der größte Teil des Kompetenzerwerbes in der Praxis stattgefunden hat, ist die Kooperation zwischen Schule und Praxis stärker in den Fokus zu rücken.

Dipl. Pflegewirtin (FH) Iris Kaltenbach-Schmökel
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Der Studiengang Pflege hat sich in den letzten Jahren an den verschiedenen Hochschulen in Deutschland etabliert. Inzwischen drängen immer mehr Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Somit erfüllt sich auch in Deutschland mehr und mehr die berufspolitische Forderung nach Professionalisierung durch Akademisierung gemäß dem Vorbild der angloamerikanischen Länder (vgl. Bollinger 2012: 13 f.). In diesem Zusammenhang ist es eine Aufgabe des Managements, die Einsatz- bzw. Aufgabenfelder der Pflegekräfte mit akademischem Abschluss zu konkretisieren, um den Anforderungen der Gesellschaft an die personenbezogene Dienstleistung Pflege gerecht zu werden. Denn gerade wegen der immer begrenzter werdenden personellen und finanziellen Ressourcen im Pflegebereich ist es aus qualitativen und ökonomischen Gesichtspunkten zwingend notwendig Experten an der Basis einzusetzen, die letztendlich auch das Image der Pflege verbessern und so dem Pflegenotstand entgegenwirken.

Birgit Rathwallner
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Gewalt in der Pflege ist ein vielschichtiges und mehrdimensionales Geschehen von dem sowohl ältere KlientInnen als auch Pflegepersonen betroffen sind. In Versorgungssettings arbeitende Menschen sind kaum auf Gewalt und -strategien zur Gewaltprävention in den Ausbildungen vorbereitet. Im anschließenden Beitrag werden verschiedene Aspekte von Gewalt sowie des Kommunikationsmodells von Friedemann Schulz von Thun vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit erhält die konkrete Anwendung des Modells für Pflegepersonen in der primärenPrävention von personell bedingter Gewalt.