Feb 17, 2020 Last Updated 1:29 PM, Feb 5, 2020

List Categories and Listings by S

Susanne Knüppel Lauener, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Prof. Dr. Lorenz Imhof
0 eingereichte gutachten

Postnatale Depressionen (PnD) sind eine der häufigsten Komplikationen bei Müttern nach der Geburt. Über 50 % der PnD werden nicht erkannt. Diese Studie untersucht, wie sich ein zweistufiges Screening Verfahren, angewendet im Rahmen einer aufsuchenden pflegerischen Grundversorgung, bewährt. Dafür haben in der Schweiz Mütter- und Väterberaterinnen das Patient Health Questionnaire-2 und die Edinburgh Postnatal Depression Scale eingesetzt. Es wurde ein deskriptives komparatives Studiendesign verwendet. 635 Frauen wurden angefragt und 34 Frauen hatten Anzeichen auf eine PnD (5.5 %). Die Wahrscheinlichkeit eine PnD zu entdecken, erhöht sich bei einer zweiten oder weiteren Beratung (RR=2.24, p=.012) und bei Frauen mit problematischen Schwangerschaften und/oder Geburten (RR=2.41, p=.040). Andere Eigenschaften haben keine signifikanten Unterschiede gezeigt. Der Einsatz von Screening Instrumenten ist abhängig von den Bedingungen der Durchführung. Weitere Untersuchungen zu ihrer Verwendung sind angesichts zunehmender St ...

Ausgabe Dezember 2014
Mirko Lezock, Jörg Klewer
0 eingereichte gutachten

Der Sturzrisikofaktor „schlechte Beleuchtung“ ist bislang noch nicht ausreichend definiert. Aufgrund die- ser einerseits unklaren Begrifflichkeit und andererseits vorhandenen Empfehlungen zur Beleuchtungssi- tuation war es das Ziel der Untersuchung, in einer stationären Pflegeeinrichtung mögliche Unterschiede zwischen subjektiver Beurteilung und objektiver Messung der Beleuchtungssituation herauszuarbeiten. Dazu erfolgten eine anonyme schriftliche Befragung des Pflegepersonals zur Beleuchtungssituation sowie objektive technische Messungen gemäß DIN. Die Beleuchtungssituation in der Einrichtung wurde vom Pflegepersonal fast ausschließlich als positiv eingeschätzt. Die objektive Messung der Beleuchtungssitu- ation zeigte in zahlreichen Räumen keine ausreichende Beleuchtungsstärke und weitere lichttechnische Mängel. Aufgrund der Diskrepanz zwischen subjektiver Beurteilung und objektiver Messung der Beleuch- tungssituation ist die alleinige subjektive Einschätzung als nicht geeignet anzusehen, da diese zu einer ü ...

Ausgabe November 2014
Eva Schulc
0 eingereichte gutachten

Aktuell liegen in Österreich keine ausreichenden Daten zum Grad der Unabhängigkeit in den Basisaktivitäten des täglichen Lebens bzw. zur Pflegebedürftigkeit von zu Hause lebenden Menschen vor, um den Beratungsbedarf zur Unterstützung eines selbstständigen Lebens abzuleiten. Aufgrund von veränderten Familienstrukturen wurde in der explorativen Querschnittstudie der Frage nachgegangen, „Welche Unterschiede zeigen sich zwischen den Lebensformen alleine vs. nicht alleine zu Hause lebende 70+ jährige Menschen in der funktionalen Gesundheit?“. Ein pflegerisches Assessment unter Einbeziehung aller gemäß ICF-Klassifikation fünf beeinflussender Gesundheitskomponenten diente zur Erfassung einer selbstständigen Lebensführung.

Ausgabe Juni 2014
Kerstin C. Freund
0 eingereichte gutachten

Einleitung: Um den veränderten gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungsbedarfen zu begegnen, sind neue Versorgungsstrukturen erforderlich. Um diese entwickeln zu können, ist es zunächst notwendig die aktuellen Versorgungsstrukturen und -prozesse in Altenpflegeeinrichtungen zu ermitteln. Dazu bedarf es spezifischer Forschungsmethoden. Methode: Im Rahmen eines Fallstudiendesigns wurde eine versorgungsbezogene Organisationsanalyse durchgeführt. Ergebnisse: Die vorgestellte Methode ist sehr gut geeignet, um multidisziplinär und sektorenübergreifend Versorgungsstrukturen und –prozesse darzustellen. Diskussion: Ein Forschungsdesign kann sich grundsätzlich nur an zwei von drei Polen der Organisationsanalyse ausrichten. Die Interpretation der Ergebnisse ist aufgrund der ausgeprägten Reglementierung der Einrichtungen durch das strukturgebende Pflegesystem immer in dessen Kontext zu stellen.

Ausgabe April 2014
Kerstin C. Freund
0 eingereichte gutachten

Um dem zunehmenden Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen, sind neue Konzepte zur Problemlösung erforderlich. Um diese entwickeln zu können, ist es zunächst notwendig die Versorgungssituation in Altenpflegeeinrichtungen zu ermitteln. Methode: Es wurde ein Fallstudiendesign gewählt. Die Datenerhebung erfolgte anhand eines adaptierten, fokussierten Experten-Workshop ergänzt um die Theory-of-constraints. Ergebnisse: Die pflegerische Versorgung wird durch kontinuierliche Aushandlungsprozesse um Ressourcen und Leistungen bestimmt. Diskussion: Als Hauptursache können rechtliche Rahmenbedingungen bestätigt werden, die einer angemessenen Versorgung entgegenstehen. Sowohl die Feststellung der Pflegebedürftigkeit als auch die Pflegesatzverhandlungen sind zu Ungunsten des Pflegebedürftigen konzipiert.

Ausgabe März 2014
Kerstin C. Freund
0 eingereichte gutachten

Mit zunehmendem auch qualitativem Fachkräftemangel, insbesondere in der Altenpflege, werden vermehrt Stimmen laut, die den Einsatz spezialisierter, akademisierter Pflegekräfte fordern. Dazu müssen Aufgaben, Zuständigkeiten und Versorgungspfade in den Einrichtungen bekannt sein. Methode: Im Rahmen eines Fallstudiendesigns wurden unter Anwendung eines Experten(-Facharbeiter)-Workshops die Aufgaben und Zuständigkeiten in erhoben und Versorgungspfade beschrieben. Ergebnisse: Es wurden 9 Aufgabenkomplexe identifiziert, die sich in fachliche und administrative Schwerpunkte unterteilen. Über Screenings wird entschieden, welche weiteren Professionen einbezogen und Aufgaben an diese delegiert werden können. Diskussion: Sollen spezialisierte, akademisierte Pflegekräfte in der Langzeitpflege eingesetzt werden, sind zunächst deren Aufgaben zu definieren und die bestehenden Versorgungspfade anzupassen.

Ausgabe Februar 2014
Andrea Koppitz
0 eingereichte gutachten

Das Wahrnehmen und Interpretieren von Symptomen bei demenzerkrankten Personen ist in den letzten Lebensmonaten besonders herausfordernd. Die Schwierigkeiten liegen nicht nur in der oftmals eingeschränkten verbalen Kommunikation. Sie beziehen sich auch auf einen stetigen, aber unregelmässigen und nicht vorhersehbaren Wechsel von chronisch-stabilen zu akut-kritischen Symptomverläufen sowie einem jahrelangen und langsam verlaufenden Abbauprozess.

Ausgabe Januar 2014