Sep 16, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

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Manela Glarcher
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Die Einschätzung von Pflegequalität als Ergebnisindikator der Pflege gewinnt im Akutkrankenhaus zu- nehmend an Bedeutung. Einer von neun Fragebögen zur Bewertung der Pflegequalität aus der Sicht von Patienten und Pflegepersonen ist die englischsprachige Good Nursing Care Scale for Nurses and Patients (GNCS-N/P). Da derzeit keine validierte deutschsprachige Version existiert, wurde der englische Fragebo- gen in die deutsche Sprache übersetzt. Im vorliegenden Artikel wird die sprachliche und kulturelle Adap- tierung der GNCS anhand der „Principles of International Society for Pharmacoeconomics and Outcome Research” (ISPOR) beschrieben. Durch einen rigorosen übersetzungsprozess kann das Risiko für Verzerrun- gen gering gehalten werden. Dabei soll mit derselben Sorgfalt und Achtsamkeit wie bei der Entwicklung von Instrumenten oder der überprüfung testtheoretischer Gütekriterien vorgegangen werden. Die Metho- dik des „cognitive debriefing“ ist als elementarer Schritt im übersetzungsprozess anzusehen.

Ausgabe November 2014
Sonja Liebig, BScN
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Mit der Diagnose Morbus Parkinson verändern sich alle Lebensbereiche der Patienten. Sie haben fortan mit unberechenbaren Symptomen zu kämpfen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Erstellung einer evidenzbasierten Grundlage für den Pflegeunterricht. Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen auf, welche Einschränkungen ihrer Lebensqualität Menschen mit Morbus Parkinson hinnehmen müssen und welche Bewältigungsstrategien sie entwickeln. Ferner geben sie Auskunft darüber, wie Betroffene Tiefenhirnstimulation erleben und wie palliative Bedürfnisse in den fortgeschrittenen Stadien der Krankheit häufig unerfüllt bleiben. Die Behandlung von Menschen mit Morbus Parkinson sollte sich nicht nur auf Medikamente und Tiefenhirnstimulation stützen, sondern gezielte evidenzbasierte pflegerische Interventionen beinhalten. Pflegepersonen sollten ihren Blick für das Krankheitserleben der Patienten schärfen, damit sie auf die vielfältigen Bedürfnisse verständnisvoller eingehen können. Die Verwendung der Ergebnisse dieser ...

Ausgabe Juni 2014
Anika Eiben
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Im Zuge der demografischen Entwicklung befasst sich erst allmählich die Fachwelt mit den Konsequenzen für Menschen mit geistiger Behinderung, die an Demenz leiden. Für die Gruppe der Menschen mit Trisomie 21 stellt sich diese Frage in besonderem Maße, denn das dementielle Syndrom tritt bei diesen Personen deutlich früher auf und die Prävalenzrateist um ein mehrfaches höher, als bei anderen Personen. Da es kaum pädagogische Pflegekonzepte für Menschen mit geistiger Behinderung bzw. Trisomie 21 und Demenz gibt, sticht der Forschungsbedarf in diesem Bereich besonders hervor. Demnach besteht hier Handlungsbedarf, welcher als Anlass für die nachfolgende Studie zu sehen ist. Deutlich wird, dass aufgrund von wenig Fachwissen und inadäquater Diagnoseinstrumentekaum Diagnosen gestellt werden. Zudem ergeben sich für das betreuende Personal zahlreiche Herausforderungen in der Pflege, welche in der Studie untersucht worden sind, um konzeptionelle Vorschläge formulieren zu können.

Ausgabe Februar 2014