Sep 16, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

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Mag. Günter Puchner, Ass.-Prof. Dr. Mag. Gerhard Müller, Mag. Alfred Schatz, Dr. Mag.a Eva Schulc
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Die Nursing home acquired pneumonia ist die häufigste Ursache für Morbidität und Mortalität bei Pflegeheimbewohnern. Mit der Atemskala nach Bienstein können gefährdete Personen auf ihr Pneumonierisiko eingeschätzt werden. Da derzeit noch keine Erkenntnisse zur Interrater-Reliabilität der Skala vorliegen, hatte die vorliegende multizentrische Studie zum Ziel, den Übereinstimmungsgrad der Item- und Gesamtscores zwischen zwei unabhängigen Einschätzern zu ermitteln. Einundneunzig Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen in Wien und Niederösterreich wurden im Jahr 2011 mit der Atemskala nach Bienstein von 28 Einschätzerpaare (n=56 Pflegepersonen) unabhängig voneinander eingeschätzt. Die Datenanalyse erfolgte mit Cohens Kappa, gewichteten Kappa, und Interklassenkorrelation mittels SPSS und MS Excel. Die (gewichteten) Kappa-Koeffizienten der Itemwerte schwankten zwischen keiner und beachtlicher Übereinstimmung. Prozentuelle Übereinstimmungen sind zufriedenstellend bis sehr zufriedenstellend (PÜ (%)=63,3 - 95,6), mit ...

Ausgabe Dezember 2014
Franziska Erschbamer, Mag.a Sabine Huber, Dr. phil. Franco Mantovan
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Aufgrund der Häufigkeit des Bronchialkarzinoms in den westlichen Ländern und der in diesem Zusammenhang auftretenden Atemprobleme, wurde der Frage nachgegangen, inwieweit eine perioperative pulmonale Rehabilitation das postoperative Outcome nach einer Pneumonektomie verbessern kann. Um die Frage zu beantworten, wurde eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen wissenschaftlichen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine perioperative pulmonale Rehabilitation das postoperative Outcome verbessern kann. Um die Ergebnisse zu bestätigen und zu untermauern bedarf es allerdings weiterer Studien. Die aktuelle Verfügbarkeit von Studien speziell zu dieser Thematik ist noch beschränkt.

Ausgabe Dezember 2014
Stefan Schmidt, Christiane Luderer
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Hintergrund: Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde die Schaffung von Pflegestützpunkten ermöglicht, welche eine wohnortnahe Beratung, Versorgung und Betreuung sicherstellen sollen. Fragestellungen: Wie nehmen mehrfach erkrankte Nutzer/-innen von Pflegestütz- punkten mit einem hohen Unterstützungsbedarf die Versorgungsorganisation, -koordination und -steuerung wahr? Welche Auswirkungen hat die am Handlungsansatz des Care und Case Managements orientierte Fallkoordination und -steuerung durch Pflegeberater/-innen auf die Klient/-innen? Inwieweit ist die Versorgung (aus der Nutzer/-innenperspektive) am Bedarf und den Bedürfnissen der Klient/-innen ori- entiert? Methodisches Vorgehen: Es wurde ein hermeneutisch-interpretatives Forschungsdesign gewählt. Die Datenerhebung und -analy- se erfolgte explorativ. Zur Datenerhebung wurden teilstrukturierte Leitfadeninterviews mit mehrfach erkrankten Nutzer/-innen (n=8) von Pflegestützpunkten geführt. Die Analyse der Daten erfolgte in Anlehnung an die Grounded Theor ...

Ausgabe November 2014
Frank Sommerfeld
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Problemstellung: Rationierungen von Pflege und ein Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal gehen mit mehr Fehlern und Komplikationen einher. Um die Sicherheit von Patienten zu gewährleisten, gewinnt der Umgang mit Fehlern zunehmend an Bedeutung. Fragestellung und Ziel: Gegenstand der vorliegenden Studie war, zu untersuchen, wie das Sicherheitsverhalten im schweizerischen Akutspital von Pflegefachpersonen beurteilt wird, wie sie in der Praxis mit Fehlern umgehen und welche Massnahmen zur Förderung eines konstruktiven Umgangs mit Fehlern empfohlen werden können. Methode und Material: Auf Basis der einschlägigen Literatur und einer empirischen Erhebung bei 96 Mitarbeitern mit direktem Patientenkontakt werden Grundlagen der Patientensicherheit beschrieben. Ergebnisse: 75.3% der Befragten haben im vergangenen Jahr im Fehlermeldesystem keine Ereignisberichte dokumentiert; zugleich bewerten 55.2% den Grad der Patientensicherheit in ihrem Bereich als akzeptabel. Die Themen Lernen aus Fehlern, Sorge um d ...

Ausgabe September 2014
Mag. Barbara Plessl-Schorn, MSc
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In Österreich ist es derzeit möglich, über drei Wege die Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege zu erlangen. Das Ziel dieser qualitativen Studie ist zu zeigen, wie Lernende den Kompetenzerwerb an den unterschiedlichen Lernorten erlebt haben und ob sie für sich selbst ausreichend Handlungskompetenz erwerben konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass der Hauptteil des Kompetenzerwerbes in der Praxis stattgefunden hat und die Absolventen sich gut gerüstet für die Pflegepraxis fühlen. Die vielbeschriebene Praxis-Theorie-Kluft wird besonders in der Anleitung der Praktika erlebt und wahrgenommen. Pflegedidaktische Modelle bieten für einen besseren Transfer Rahmen und Vorgehensweisen an. Nachdem der größte Teil des Kompetenzerwerbes in der Praxis stattgefunden hat, ist die Kooperation zwischen Schule und Praxis stärker in den Fokus zu rücken.

Ausgabe Mai 2014
Ralf Twenhöfel
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Bestrebungen einer Reform der Pflegeausbildung mit der Zielsetzung eines generalistischen Abschlusses scheiden seit langem die Geister. Derzeit formieren sich die Gegner, deren Kritik das Format von Großveranstaltungen erreicht. Vom Standpunkt der Altenpflege prüft die folgende Darlegung die Argumente auf beiden Seiten und gelangt zu dem Ergebnis, dass zum derzeitigen Zeitpunkt weder ein abschließendes Pro noch ein Contra angebracht ist. Denn jede Position hat normative Implikationen, die bislang keineswegs hinreichend bedacht worden sind. Die Zielsetzung einer Reform sollte weniger technisch verstanden werden und sich nicht darauf beschränken, die Ausbildung an steigende („komplexe“) Berufsanforderungen anzupassen, um die Qualität der Pflege zu sichern. Vom Standpunkt der Altenpflege müsste die Schlüsselfrage einer Reform vielmehr lauten: Wie wollen wir im Alter leben und welche Pflege und Pflegeausbildung benötigen wir dafür!

Ausgabe März 2014
Kathrin Königsperger
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In der Schweiz wird zur chirurgischen Behandlung von Morbider Adipositas am häufigsten die Magenbypass-Operation angewendet. Die derzeitige pflegerische Betreuung fokussiert den operativen Eingriff des Magenbypasses, berücksichtigt aber unzureichend die chronische Erkrankung Adipositas.

Ausgabe Januar 2014
Sylvia Z’Brun Schnyder
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Krebserkrankungen sind in zahlreichen Ländern die zweithäufigste Todesursache. Die 5-Jahres-Prävalenz von onkologischen Erkrankungen liegt weltweit bei 28.803.200 und in Europa bei 8.464.200. Trotz neuer Behandlungskonzepte, welche die Chemotherapie für PatientInnen sicherer macht, sind die Nebenwirkungen dieser Therapie belastend.

Ausgabe Januar 2014