Sep 22, 2019 Last Updated 1:26 PM, Sep 18, 2019

2014: A-Z 

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Maria Daniel, Martin Nagl-Cupal, Hanna Mayer
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Weltweit leben etwa 500.000 Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1 (DM1) und jährlich kommen 77 800 Neuerkrankungen dazu (International Diabetes Federation, 2011). Eine lebenslange Betreuung durch Gesundheitsprofessionen ist für diese ständig wachsende PatientInnengruppe von großer Wichtigkeit, da es ohne adäquate Therapie zum Tod kommen kann. Die Diagnose DM1 bringt weitreichende Veränderungen im Leben der Jugendlichen und der Familie. Diese Veränderungen, gemeinsam mit jenen Schwierigkeiten, die sich in der Pubertät für jeden Jugendlichen ergeben, machen die Situation der betroffenen Familien in dieser Zeit besonders herausfordernd. Ziel dieses Artikels ist es, aufzuzeigen, mit welchen Herausforderungen Familien mit pubertierenden Jugendlichen konfrontiert sind, wenn sie versuchen nach der Diagnosestellung DM1 einen Alltag wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. Es wurden qualitative Interviews mit 6 betroffenen Familien beziehungsweise 18 InterwiewpartnerInnen durchgeführt, wobei mindestens ...

Ausgabe Dezember 2014
Regine Steinauer
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Menschen mit psychischen Erkrankungen haben eine deutlich schlechtere körperliche Gesundheit im Vergleich zur Allgemein- bevölkerung. Trotz des Wissens um die Komorbidität von psychischen und somatischen Krankheiten fehlt oft eine umfassende Diagnostik und Behandlung. Daher ist anzunehmen, dass nicht nur chronische Krankheiten, sondern auch akute somatische Komplikationen in psychiatrischen Kliniken vorkommen. Die Literaturrecherche untersucht ob und inwiefern die Diagnostik und Behandlung von akut auftretenden somatischen Erkrankungen in psychiatrischen Kliniken beschrieben und diskutiert wird. Die Suche liefert neun Studien. Sie beschreiben das Auftreten von hauptsächlich kardiovaskulären, endokrinologischen- und pulmonalen Akutsituationen, welche zu einer Verlegung in ein Akutkrankenhaus und/oder zu einer Verlängerung der psychiatrischen Hospitalisation führen. Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen auf, dass akut auftretende somatischeKomplikationen bei Menschen mit psychi- schen Erkrankungen währen ...

Ausgabe Oktober 2014
Nadine Fleischer-Schlechtiger
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Sturzereignisse gefährden ältere pflegebedürftige Menschen und physische, psychische sowie gesundheitsökonomische Folgen können mit erheblichen Einbußen an Lebensqualität einher gehen. Es sollten die Ursachen der Sturzereignisse, die Anwendungsqualität der Sturzereignisprotokolle und daraus resultierende Maßnahmen in einer vollstationären Altenpflegeinrichtung untersucht werden. Die Untersuchung wurde in einer vollstationären Pflegeeinrichtung mit insgesamt 74 Bewohnern. Es wurden alle anhand von Sturzereignisprotokollen dokumentierten 108 Sturzereignisse des Jahres 2012 analysiert. Der überwiegende Anteil der gestürzten Bewohner waren in Pflegestufe II (47) und Pflegestufe I (37) eingruppiert und es stürzten mehr Frauen als Männer. Meist ereigneten sich die Stürze am Nachmittag und zu den Dienstübergaben, vorwiegend unbeobachtet in den Bewohnerzimmern. Eine Überprüfung der sturzprophylaktischen Maßnahmen nach den Stürzen erfolgte nicht bei jedem Bewohner.Diskussion. Insgesamt konnte aus den gewonnenen I ...

Ausgabe Februar 2014
Madeline Bösenberg
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Assessments in der Pflege gibt es reichlich. Um verschiedene Risikofaktoren bei Menschen mit Demenz bestimmen zu können, werden spezielle Mess-instrumente benötigt. Es folgt eine Auswahl von Instrumenten, welche für diese Klienten entwickelt wurden. Unter den Links befinden sich die Tests zum Downloaden.

Nicole Stulier
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Hintergrund Für die Pflegepraxis der stationären Altenhilfe gibt es derzeit kein standardisiertes Instrument zur umfassenden und differenzierten Einschätzung der Mobilität (Huijbregts et al., 2009). Dies veranlasste eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Angelika Abt-Zegelin von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) zur Entwicklung des Erfassungsbogens Mobilität (EBoMo). Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine erste wissenschaftliche Untersuchung ausgewählter Qualitätskriterien des EBoMo. Methode Anhand einer Gelegenheitsstichprobe von 222 Pflegeheimbewohnern wurden die Interrater-Reliabilität, die Item-Schwierigkeit und die Trennschärfe der Items des EBoMo untersucht. Ergebnisse Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es sich beim EBoMo um ein Instrument handelt, welches wahrscheinlich hinreichend verlässlich in der Lage ist, die Mobilität von Pflegeheimbewohnern differenziert und umfassend zu erfassen.

Ausgabe März 2014
Mag. Barbara Plessl-Schorn, MSc
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In Österreich ist es derzeit möglich, über drei Wege die Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege zu erlangen. Das Ziel dieser qualitativen Studie ist zu zeigen, wie Lernende den Kompetenzerwerb an den unterschiedlichen Lernorten erlebt haben und ob sie für sich selbst ausreichend Handlungskompetenz erwerben konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass der Hauptteil des Kompetenzerwerbes in der Praxis stattgefunden hat und die Absolventen sich gut gerüstet für die Pflegepraxis fühlen. Die vielbeschriebene Praxis-Theorie-Kluft wird besonders in der Anleitung der Praktika erlebt und wahrgenommen. Pflegedidaktische Modelle bieten für einen besseren Transfer Rahmen und Vorgehensweisen an. Nachdem der größte Teil des Kompetenzerwerbes in der Praxis stattgefunden hat, ist die Kooperation zwischen Schule und Praxis stärker in den Fokus zu rücken.

Ausgabe Mai 2014
Frank Sommerfeld
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Problemstellung: Rationierungen von Pflege und ein Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal gehen mit mehr Fehlern und Komplikationen einher. Um die Sicherheit von Patienten zu gewährleisten, gewinnt der Umgang mit Fehlern zunehmend an Bedeutung. Fragestellung und Ziel: Gegenstand der vorliegenden Studie war, zu untersuchen, wie das Sicherheitsverhalten im schweizerischen Akutspital von Pflegefachpersonen beurteilt wird, wie sie in der Praxis mit Fehlern umgehen und welche Massnahmen zur Förderung eines konstruktiven Umgangs mit Fehlern empfohlen werden können. Methode und Material: Auf Basis der einschlägigen Literatur und einer empirischen Erhebung bei 96 Mitarbeitern mit direktem Patientenkontakt werden Grundlagen der Patientensicherheit beschrieben. Ergebnisse: 75.3% der Befragten haben im vergangenen Jahr im Fehlermeldesystem keine Ereignisberichte dokumentiert; zugleich bewerten 55.2% den Grad der Patientensicherheit in ihrem Bereich als akzeptabel. Die Themen Lernen aus Fehlern, Sorge um d ...

Ausgabe September 2014
Stefan Schmidt, Christiane Luderer
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Hintergrund: Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde die Schaffung von Pflegestützpunkten ermöglicht, welche eine wohnortnahe Beratung, Versorgung und Betreuung sicherstellen sollen. Fragestellungen: Wie nehmen mehrfach erkrankte Nutzer/-innen von Pflegestütz- punkten mit einem hohen Unterstützungsbedarf die Versorgungsorganisation, -koordination und -steuerung wahr? Welche Auswirkungen hat die am Handlungsansatz des Care und Case Managements orientierte Fallkoordination und -steuerung durch Pflegeberater/-innen auf die Klient/-innen? Inwieweit ist die Versorgung (aus der Nutzer/-innenperspektive) am Bedarf und den Bedürfnissen der Klient/-innen ori- entiert? Methodisches Vorgehen: Es wurde ein hermeneutisch-interpretatives Forschungsdesign gewählt. Die Datenerhebung und -analy- se erfolgte explorativ. Zur Datenerhebung wurden teilstrukturierte Leitfadeninterviews mit mehrfach erkrankten Nutzer/-innen (n=8) von Pflegestützpunkten geführt. Die Analyse der Daten erfolgte in Anlehnung an die Grounded Theor ...

Ausgabe November 2014