Aug 22, 2019 Last Updated 3:19 PM, Aug 20, 2019

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Brigitte Braunschmidt, Gerhard Müller
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Der körperlichen Berührung in der Betreuung von älteren Menschen durch Pflegende kommt im klinischen Alltag eine besondere Bedeutung zu. Zum derzeitigen Zeitpunkt fehlt eine deutschsprachige Literaturübersicht zum Thema Bedeutung der körperlichen Berührung. Ziel der vorliegenden Literaturarbeit war es, internationale und nationale wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema körperliche Berührung aus der Perspektive der Pflegenden im Altenpflegebereich für den deutschsprachigen Raum zusammenzufassen. Die Literaturrecherche erfolgte von April bis September 2009 in den Datenbanken CINAHL, PubMed, Academic Search Elite via EBSCO-Host und CareLit. Eine Handsuche in den Universitätsbibliotheken der Medizinischen Universität Wien, der UMIT in Hall in Tirol und der Universität in Witten Herdecke, Deutschland ergänzte die Recherche. Die Ergebnisse zeigen, dass Berührung in der Betreuung älterer Menschen einen wesentlichen und unverzichtbaren Teil der pflegerischen Tätigkeit darstellt. Berührung, als Haut-an-Haut-Kontakt, ...

Marion Laupenmühlen-Schemm, Holger Korte
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Begriffe wie Fachkompetenz, Methodenkompetenz, soziale Kompetenz und viele mehr, werden wie selbstverständlich gebraucht. In den entsprechenden Gesetzesverordnungen der Berufsrichtungen wird explizit auf die Kompetenzförderung verwiesen. Ausgangslage dieser Arbeit ist der Vergleich von vorhandenen Persönlichkeitsmerkmalen nach dem NEO-PI-R nach Costa und McCrae zwischen Auszubildenden der Gesundheits- u. Krankenpflege und Physiotherapie. Im Vergleich der Mittleren Differenz der Gruppe Gesundheits- und Krankenpflege und Physiotherapie, ergeben sich nach der T-Wert Testung für unabhängige Stichproben mehrere signifikante Unterschiede in den Kategorien Depression (p=0,005), Verletzlichkeit, Bescheidenheit, Offenheit für Ideen (p=0,000) in den Dimensionen Neurotizismus, Verträglichkeit und Offenheit an Erfahrungen.

Marianne Brieskorn-Zinke
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Gesundheitsförderung braucht professionelle Gesundheitskompetenz. Der Artikel geht zunächst der Frage nach, was in den Gesundheitswissenschaften unter dem Begriff Gesundheitskompetenz diskutiert wird. Dann wird die These vertreten, dass das einseitig kognitiv basierte Konzept von Gesundheitskompetenz zu erweitern ist, um ein erfahrungsbasiertes Konzept, in dem die Fähigkeiten zum Spüren und Wahrnehmen zentral sind.

Albert Brühl, Bianca Berger
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Mit der Novellierung des Pflegeversicherungsgesetzes im Juli 2008 wurden von den Vertragspartnern die sogenannte Pflegetransparenzvereinbarung-stationär (PTVS) verabschiedet. Ziel ist eine öffentlich zugängliche und allgemein verständliche Bewertung der Pflegeeinrichtungen. Jedoch werden seit dem Inkrafttreten der Verordnung immer wieder Mängel an den Kritieren geäußert. Eine wissenschaftliche Aus- und Bewertung der bewohnerbezogenen Kriterien erfolgte bis zum heutigen Zeitpunkt nicht. Das Diakonische Werk Württemberg beauftragte daher, die Konstruktvalidität der bewohnerbezogenen Kriterien zu untersuchen. Anhand der 38 bewohnerbezogenen Kriterien der PTVS wird ein statistisches Verfahren vorgestellt, das eine Kürzung und gleichzeitige Verbesserung der PTVS ermöglichen könnte. Die Kritierien der Bewohnerbefragung wurden nicht in die Analyse einbezogen. Jedes Standardisierungsmodell bei externen Qualitätsvergleichen gewinnt an Validität, wenn es expliziert und mit einem passenden Messmodell überprüft wird. D ...

Tobias Immenroth
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In den letzen Jahren rückten die Fragen des Schnittstellenmanagements zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen im stationären, teilstationären, ambulanten, intermediären und familiären Bereich in den Fokus. Im Rahmen von Care- und Case-Management können diese vielfältigen Schnittstellenprobleme gelöst werden. Die Übernahme der Fallverantwortung erfordert jedoch Kooperation und Koordination der Einrichtungen untereinander, den Einsatz von Assessments, optimierte Überleitungsverfahren, Lotsenprogramme, Patienten- und Angehörigenedukation. Der Pflege wird hierbei von unterschiedlichen Seiten eine neue Schlüsselrolle zugewiesen. Mit der Übernahme der Fallverantwortung durch die Pflege vollzieht sich eine Kompetenzverlagerung in Richtung wirtschaftlicher, rechtlicher und administrativer Aufgabenfelder. Die Pflege wird sich künftig einem triangulären Spannungsfeld zwischen Nursing, Caring und Case-Management stellen müssen. Hinzu kommen außerdem die künftig in Eigenverantwortung zu erbringenden heilkundlichen ...

Rolf Spring, Claudia Schlegel
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Mit der Möglichkeit zur Bildung einer neuen gemeinsamen Wissenskultur und eines professionellen Wissensmanagement zeigt der vorliegende Artikel auf, wie das spezifische und erfahrungsgebundene Wissen der PBL Tutorierendenrolle im Berner Bildungszentrum Pflege verteilt und in einem koordinierten Prozess als expliziertes Wissen mit definiertem Nutzen wieder in die Organisation und in das Kerngeschäft „Unterricht“ zurückgebracht wird. Die vorgestellte Umsetzungsmethodik ist eine neue und innovative Möglichkeit zur Explizierung von implizitem pädagogischen Wissen, welche mit Einsatz eines praktisch eingesetzten Wissensmanagementinstruments die kritische Verbindung zwischen personalem und organisationalem Wissen, zwischen dem Lernen von Personen und dem Lernen von sozialen Systemen leistet, herstellt. Die Resultate und das Evaluationsergebnis werden abschließend aus der Sicht des systemischen Wissensprozesses beleuchtet und diskutiert.

Alizoti C., Vadalouca A., Xepapadakis G., Ntasiou P., Gennatas K., Maureas B., Damigos D.
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Die Mammakarzinom-Therapien, das hauptsächlich Frauen angreift (Operation, Chemo-, Hormontherapie und Radiatio), ermöglichen die Lebensfähigkeit der Patientin, sie verursachen aber schwere Nebenwirkungen. Ziel der Beobachtungs-Studie, die wir durchgeführt haben, war die Erforschung des Einflusses dieser Therapien sowohl auf die Funktionsfähigkeit der oberen Extremität als auch auf die Paarbeziehungen. 104 Frauen haben teilgenommen (42 aus dem privaten Krankenhaus IASO General, 49 aus dem Universitätskrankenhaus Areteio und 13 außerhalb eines Krankenhauses). 77 Frauen, die eine Partnerbeziehung hatten, haben den QuickDash- und den Beziehungsbeurteilungs-Fragebogen ausgefüllt, während 27 (alleinstehende) nur den QuickDash-Fragebogen ausgefüllt haben. Der Wert des Impotenz-Index für die Funktionsfähigkeit der oberen Extremität wurde auf 24,4 gemessen. Der Impotenz-Index ist höher für die Frauen, die einer totalen Mastektomie unterzogen wurden im Vergleich zu den Frauen, die einer partiellen Mastektomie unterzoge ...