Aug 22, 2019 Last Updated 3:19 PM, Aug 20, 2019

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Michael Isfort, Ursula Laag, Frank Weidner
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Im folgenden Artikel werden die Ergebnisse einer pre-post-Untersuchung aus einem Projekt zur Optimierung der Unterstützung für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen vorgestellt. Das Projekt dauerte insgesamt drei Jahre und wurde vom GKV-Spitzenverband gefördert. Projektträger war die PariSozial in Minden, die wissenschaftliche Begleitung wurde durch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) übernommen. Die Stichprobe beider Messzeitpunkte umfasste 190 Familien, bei denen im Vorfeld und nach einer 18-monatigen Interventionsdauer mittels eines mehrdimensionalen Assessments Daten zur Belastung erhoben wurden. Das Hauptziel des Projektes war, zu einer spürbaren und nachhaltigen Entlastung der pflegenden Angehörigen zu kommen und dabei die häusliche Lebens- und Pflegesituation zu stabilisieren. Die Stärkung der Angehörigenpflege sollte durch eine Verbesserung der Inanspruchnahme von Leistungen der Pflegeversicherung durch die Leistungsberechtigten sowie durch eine optimierte Kombination versch ...

Petra Eibel, Bernd Reuschenbach
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Trotz eines steigenden Bedarfs an beruflich Pflegenden sinkt international der Bewerberzustrom in die Pflege. Dem Auswahlverfahren kommt daher eine besondere Rolle zu, denn auch Auswahlverfahren sind Methoden der Anwerbung für ein Berufsfeld. Außerdem sind sie indikativ für die Qualifikationsanforderungen eines Berufsfeldes. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer österreichweiten Erhebung zur Gestaltung der Auswahlverfahren für die Pflegegrundausbildung an 36 Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, zwei Universitäten und einer Fachhochschule in Österreich dar. In den teilnehmenden 39 Institutionen haben sich 5.059 Personen für eine Pflegegrundausbildung beworben. Die Selektionsquote liegt bei 40,8%. Zu den am häufigsten verwendeten Auswahlinstrumenten zählen standardisierte Tests (87,2%), Bewerbungsgespräche (79,5%) und Assessment-Center (AC) (47,4%). Die Auswahl erfolgt bevorzugt durch die Schulleiter sowie die Lehrenden an diesen Ausbildungseinrichtungen. Der Vergleich mit früheren Erhebungen zeigt, dass ...

Eva Brunner, Olivia Kada
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Berufsbegleitend zu studieren bietet einerseits die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, ist andererseits aber mit zahlreichen Belastungen assoziiert. Fehlende Unterstützung, Zeitmangel bei der Orientierung im System Hochschule (Giacobbi, Tuccitto und Frye, 2007) sowie die Vereinbarkeit von Arbeit, Studium und familiären Verpflichtungen (Evans, Brown, Timmins und Nicholl, 2007) sind wesentliche Stressoren. Im Zuge des berufsbegleitenden Studiums Gesundheits- und Pflegemanagement (Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Pflege) ist das Thema Gesundheitsförderung aus zweierlei Sicht von hoher Relevanz: Einerseits soll Gesundheitsförderung für Studierende umgesetzt werden, andererseits stellt Gesundheitsförderung einen integralen Bestandteil des Curriculums dar.

Raphael Lachetta, Doris Tacke, Iris Doerscheln, Michael Schulz
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Menschen mit geistiger Behinderung werden bei somatischen Beschwerden im Hinblick auf den Inklusionsgedanken sowie einer zunehmenden Gemeindeorientierung vermehrt in Krankenhäusern der Akutversorgung behandelt. Dies stellt besondere Herausforderungen an dieses Setting. Wie erleben erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung ihren Aufenthalt in einem Akutkrankenhaus? Eine systematische Literaturrecherche wurde durchgeführt. Die im Rahmen der Recherche gefundenen Studien beinhalten Aussagen geistig behinderter Menschen, ihrer Familienangehörigen, des Fachpersonals aus den betreuenden Einrichtungen sowie des Krankenhauspersonals zu den Erfahrungen von Menschen mit einer geistigen Behinderung während des Aufenthaltes in einem Akutkrankenhaus. Die Studien wurden auf ihre methodische Qualität hin überprüft.

Gernot Adolphi, Mathias Bonse-Rohmann, Sybille Rommel, Monika Kneer
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Das Modellprojekt: „PFLEGE – LEBEN: Eine generalistische Pflegeausbildung“ wurde durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg genehmigt und mit finanzieller Unterstützung mehrerer Stiftungen an der Freien Krankenpflegeschule (FKS) an der Filderklinik e.V. zwischen Oktober 2006 und September 2010 durchgeführt. Innerhalb des Projekts wurde ein generalistisch ausgerichtetes Curriculum entwickelt, erprobt und evaluiert. Eine Besonderheit hierbei ist die Ausrichtung an der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie.

Elisabeth Haslinger-Baumann, Margareta Jukic-Puntigam, Alfred Steininger, Evelin Burns
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Bereitstellung von evidence-basierten Maßnahmen zum Thema Hautpflege bei Inkontinenz für die pflegerische Praxis. Die externe Evidence ist durch eine Literaturanalyse bezüglich der pflegerischen Maßnahmen zum Thema Hautpflege bei Menschen mit Harn- und/oder Stuhlinkontinenz innerhalb des Inkontinenzprodukts erhoben worden. Diese Ergebnisse beziehen sich hauptsächlich auf pflegerische Maßnahmen mit Bezug auf die Reinigung und den Schutz der Haut im perinealen Bereich, sowie auf die adäquate Versorgung mit Inkontinenzprodukten. Anschließend wurde aus der Literaturanalyse mittels forschungsbasiertem Protokoll eine Praxisleitlinie entwickelt, die direkt am Krankenbett angewendet werden kann. Dafür sind ausgewählte pflegerischen Maßnahmen aus der Literaturübersicht mit Erfahrungswissen von Pflegepersonen verglichen und die Umsetzbarkeit im Unternehmen diskutiert worden. Das Ergebnis dieses Prozesses ist die Darstellung pflegerischer Maßnahmen zum Thema Hautpflege bei Inkontinen ...