Jul 19, 2019 Last Updated 8:10 AM, Jul 15, 2019

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Susanne Spittel
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Das Ziel dieser Arbeit verfolgt Identitätswahrung von Menschen mit Demenz mittels lebensgeschichtlichen Arbeitens. Dieses eröffnet Möglichkeiten, über Lebenserfahrungen zu erzählen, um das Selbst zu stärken (vgl. Surr 2006) und eine Sozialisation zu fördern (vgl. Wills, Day 2008), wodurch letztendlich die Identität aufgearbeitet wird (vgl. Moore, Hollett 2003). Die narrative biografieorientierte Interviewmethodik fand Anwendung, um in offenen Gesprächen über Lebenserfahrungen zu sprechen, mit der Zielsetzung, eine Lebensgeschichte zu kreieren. Für Menschen mit Demenz ist es hilfreich, über persönliche Erfahrungen zu kommunizieren, um Erinnerungen hervorzurufen und zu stärken. Lebensgeschichtliches Arbeiten bietet dazu für Pflegepersonal eine Basis, Lebenserfahrungen aufzuzeigen, um der Person anstelle der demenziellen Erkrankung Beachtung zu schenken. In offenen Gesprächen erhaltene und in eine Lebensgeschichte eingebundene persönliche Erfahrungen wahren die Identität von Menschen mit Demenz. Diese Identität ...

Ausgabe Dezember 2011
Alizoti C., Vadalouca A., Xepapadakis G., Ntasiou P., Gennatas K., Maureas B., Damigos D.
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Die Mammakarzinom-Therapien, das hauptsächlich Frauen angreift (Operation, Chemo-, Hormontherapie und Radiatio), ermöglichen die Lebensfähigkeit der Patientin, sie verursachen aber schwere Nebenwirkungen. Ziel der Beobachtungs-Studie, die wir durchgeführt haben, war die Erforschung des Einflusses dieser Therapien sowohl auf die Funktionsfähigkeit der oberen Extremität als auch auf die Paarbeziehungen. 104 Frauen haben teilgenommen (42 aus dem privaten Krankenhaus IASO General, 49 aus dem Universitätskrankenhaus Areteio und 13 außerhalb eines Krankenhauses). 77 Frauen, die eine Partnerbeziehung hatten, haben den QuickDash- und den Beziehungsbeurteilungs-Fragebogen ausgefüllt, während 27 (alleinstehende) nur den QuickDash-Fragebogen ausgefüllt haben. Der Wert des Impotenz-Index für die Funktionsfähigkeit der oberen Extremität wurde auf 24,4 gemessen. Der Impotenz-Index ist höher für die Frauen, die einer totalen Mastektomie unterzogen wurden im Vergleich zu den Frauen, die einer partiellen Mastektomie unterzoge ...

Ausgabe Oktober 2011
Stefanie Seeling
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Für eine explorative Pilotstudie wurde eine PMR-Einzelschulung mit anschließender Beratung konzipiert und erprobt. Es wurden ebenfalls verschiedene Informationsblätter dafür entwickelt. Die Schulungen führten Pflegefachkräfte in den Kliniken vor der Chemotherapie durch. Ein Qualifizierungskonzept bereitete die Pflegefachkräfte für diese Intervention vor. Diese Einzelschulung soll Patienten im Sinne der Patientenedukation befähigen eigenständig zu handeln, wenn sie sich unter der Chemotherapie nicht wohl fühlen oder präventiv einer antizipatorischen Übelkeit vorbeugen möchten. Die Pflegenden könnten sich vorstellen, das Konzept zusätzlich zur Antiemesetherapie in den Kliniken zu etablieren. Die Patienten sind bereit, edukative Konzepte anzunehmen und sie in ihren Alltag zu integrieren. Die nach der Einzelschulung erhaltende Beratung bewerteten fast alle Patienten als hilfreich.

Ausgabe Juni 2011
Michael Isfort, Ursula Laag, Frank Weidner
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Im folgenden Artikel werden die Ergebnisse einer pre-post-Untersuchung aus einem Projekt zur Optimierung der Unterstützung für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen vorgestellt. Das Projekt dauerte insgesamt drei Jahre und wurde vom GKV-Spitzenverband gefördert. Projektträger war die PariSozial in Minden, die wissenschaftliche Begleitung wurde durch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) übernommen. Die Stichprobe beider Messzeitpunkte umfasste 190 Familien, bei denen im Vorfeld und nach einer 18-monatigen Interventionsdauer mittels eines mehrdimensionalen Assessments Daten zur Belastung erhoben wurden. Das Hauptziel des Projektes war, zu einer spürbaren und nachhaltigen Entlastung der pflegenden Angehörigen zu kommen und dabei die häusliche Lebens- und Pflegesituation zu stabilisieren. Die Stärkung der Angehörigenpflege sollte durch eine Verbesserung der Inanspruchnahme von Leistungen der Pflegeversicherung durch die Leistungsberechtigten sowie durch eine optimierte Kombination versch ...

Ausgabe März 2011
Raphael Lachetta, Doris Tacke, Iris Doerscheln, Michael Schulz
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Menschen mit geistiger Behinderung werden bei somatischen Beschwerden im Hinblick auf den Inklusionsgedanken sowie einer zunehmenden Gemeindeorientierung vermehrt in Krankenhäusern der Akutversorgung behandelt. Dies stellt besondere Herausforderungen an dieses Setting. Wie erleben erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung ihren Aufenthalt in einem Akutkrankenhaus? Eine systematische Literaturrecherche wurde durchgeführt. Die im Rahmen der Recherche gefundenen Studien beinhalten Aussagen geistig behinderter Menschen, ihrer Familienangehörigen, des Fachpersonals aus den betreuenden Einrichtungen sowie des Krankenhauspersonals zu den Erfahrungen von Menschen mit einer geistigen Behinderung während des Aufenthaltes in einem Akutkrankenhaus. Die Studien wurden auf ihre methodische Qualität hin überprüft.

Ausgabe März 2011
Sonja Widegger, Eva Schulc, Christa Them
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Für die Interaktions- und Beziehungsarbeit im Dienstleistungsberuf der Gesundheits- und Krankenpflege stellen die Emotions- und Gefühlsarbeit zwei wichtige Hauptkomponenten dar. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die einen Menschen beim Sterben begleiten, sind stets mit den Emotionen des Sterbenden, aber auch mit den eigenen Emotionen konfrontiert. Die Bedeutung der Emotionsarbeit in der Pflege von Sterbenden besteht darin, dass die Folge geleisteter Emotionsarbeit „Emotionale Dissonanzen“ mit sich bringt.

Ausgabe Februar 2011
Franz Sedlak, C. Schusterschitz, H. Stummer
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Die Veränderungen innerhalb des Gesundheitswesens benötigen Veränderungsbereitschaft, sich mit den anstehenden Erfordernissen auseinander zu setzen. Im Hinblick auf den Personalmangel innerhalb der stationären Krankenpflege ist eine Neuverteilung von Aufgaben der Krankenpflege eine Möglichkeit, den Erfordernissen zu begegnen. Hierbei gilt es, der Literatur folgend, sowohl fördernde als auch hemmende Faktoren zu beachten. Die Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung ist ausgerichtet auf eine quantitative Erhebung, um Einblicke in förderliche und hemmende Bedingungen innerhalb der Einführung eines Stationsservices zu generieren.

Ausgabe Januar 2011
Andrea Dobrin Schippers, Christiane Becker
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Das steigende Interesse an der Umsetzung von Primary Nursing begründet den Bedarf an der Messung des Umsetzungsgrads der Patientenorientierung eines Pflegesystems. Das Instrument zur Erfassung von Pflegesystemen – IzEP setzt das gemessene Pflegesystem in Bezug zu patientenorientierten Pflegesystemen. Bisher wurden mit IzEP in ca. 480 Organisationseinheiten Messungen durchgeführt. Unter anderem besteht nun das Interesse zu erfahren, in wie weit sich Einrichtungen für ein Benchmarking von Pflegesystemen interessieren und welche Form und Inhalte dieses haben sollte. In einer Delphi-Studie über drei Runden wurden Experten aus Management oder Pflegeexperten aus den drei Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie verschiedenen Versorgungsbereichen gezielt befragt, ein theoretisches Benchmarkingkonzept erstellt und die Zustimmung zum Konzept evaluiert. Das Konzept sieht einen offenen Vergleich zu einem ähnlichen Projektzeitpunkt unter Vertragspartnern vor. Das anhand des IzEP Gesamtscore gemessene Pflege- ...

Ausgabe Januar 2011