Aug 22, 2019 Last Updated 3:19 PM, Aug 20, 2019

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Regula Hauser, René Schwendimann
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Schmerzen stellen bei hospitalisierten Patienten ein schwerwiegendes Problem dar und oft ist das Schmerzmanagement ungenügend. Die Wichtigkeit von Wissen und Einstellung von Pflegefachleuten zum Schmerzmanagement ist in der Fachwelt erkannt. An einer Zürcher Universitätsklinik wurden diplomierte Pflegefachleute befragt, mit dem Ziel, ihr Wissen und ihre Einstellungen zum Schmerzmanagement zu erheben. Die schriftliche Befragung wurde mit dem ins Deutsch übersetzte Instrument „Nurses‘ Knowledge and Attitudes Regarding Pain“ durchgeführt. Der Fragebogen wurde von 94 diplomierten Pflegefachleuten ausgefüllt (= Rücklauf von 66%). Bei den Resultaten zeigte sich ein relativ geringes Wissen zu medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien sowie zu medikamentösen Nebenwirkungen. Fragen zu Schmerzassessments sowie zu Schulung und Beratung von Patienten wurden häufiger richtig beantwortet als die übrigen Fragekategorien. Pflegefachleute, die Fortbildungen zum Schmerzmanagement besuchten, wiesen gegenüber solchen oh ...

Gabriele Weydert-Bales
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Angesichts der aktuellen inadäquaten Versorgungslage von Menschen mit Herzinsuffizienz in Deutschland mit steigender Tendenz und einem Entwicklungstrend hin zu einer steigenden Anzahl dieser, besteht die erhöhte Notwendigkeit eines optimalen Managements und einer effektiven Nutzung limitierter Gesundheitsressourcen. Aufgrund dessen stellt sich die Frage, inwieweit Pflegefachkräfte mit Ausrichtung auf Advanced Nursing Practice (ANP) auch hierzulande als eigentliche Voraussetzung und Notwendigkeit gelten, ein komplexes Versorgungsmanagement von Menschen mit Herzinsuffizienz in der Praxis umzusetzen. Advanced Practice Nurses (APNs) nehmen im internationalen Raum seit Jahrzehnten eine wesentliche und herausragende Stellung innerhalb der Versorgung und Betreuung von Menschen mit Herzinsuffizienz ein. Deren Schlüsselelemente in der Versorgung und Betreuung dieser Menschen gelten als die wesentlichen Aspekte für die Durchführung eines komplexen Versorgungsmanagements, das diese vulnerable Patientengruppe benötigt. ...

Stefanie Seeling
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Für eine explorative Pilotstudie wurde eine PMR-Einzelschulung mit anschließender Beratung konzipiert und erprobt. Es wurden ebenfalls verschiedene Informationsblätter dafür entwickelt. Die Schulungen führten Pflegefachkräfte in den Kliniken vor der Chemotherapie durch. Ein Qualifizierungskonzept bereitete die Pflegefachkräfte für diese Intervention vor. Diese Einzelschulung soll Patienten im Sinne der Patientenedukation befähigen eigenständig zu handeln, wenn sie sich unter der Chemotherapie nicht wohl fühlen oder präventiv einer antizipatorischen Übelkeit vorbeugen möchten. Die Pflegenden könnten sich vorstellen, das Konzept zusätzlich zur Antiemesetherapie in den Kliniken zu etablieren. Die Patienten sind bereit, edukative Konzepte anzunehmen und sie in ihren Alltag zu integrieren. Die nach der Einzelschulung erhaltende Beratung bewerteten fast alle Patienten als hilfreich.

Neeta Bühler, Eva-Maria Panfil
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Die Risiken des Rauchens in der Schwangerschaft für Mutter und Kind und die Gefahren des Passivrauchens im Säuglings- und Kleinkindalter benötigen besondere Aufmerksamkeit. Die Motivation zum Rauchverzicht in der Schwangerschaft ist seitens der betroffenen Frauen hoch und kann durch vergleichsweise geringen Beratungsaufwand, zum Beispiel anhand von Broschüren zum Rauchverzicht, deutlich gesteigert werden. Das Beurteilen der Qualität der Broschüren ist jedoch für Laien wie auch für Professionelle schwierig. Ziel dieser Arbeit ist es, von bestehendem Informations-Material die qualitativ am besten geeignetste Broschüre zur Abgabe an Schwangere und Wöchnerinnen zu identifizieren.

Johanna Gremlowski
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Die aktuelle gesundheitliche Entwicklung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland lässt nach verfügbaren soziodemografischen Daten wachsende Anforderungen an eine professionelle Pflege, Gesundheitsförderung und Beratung von Menschen aller Altersgruppen, verschiedener Sozialschichten und soziokultureller Zugehörigkeit erkennen (Zielke-Nadkarni, 2003). Die politisch-gesellschaftliche Zielsetzung zur Förderung häuslicher Pflege findet ihre Entsprechung in dem Wunsch und der Erwartung vieler Menschen, im Falle eigener Pflegebedürftigkeit innerhalb der Familie gepflegt zu werden. Mit der vorliegenden Literaturstudie soll ein Einblick in die aktuelle pflegewissenschaftliche Literatur, die in besonderer Weise pflegeimmanente und soziokulturelle Aspekte berücksichtigt, geboten werden. Zum anderen soll die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit in Hinblick auf die Pflege und Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund, die an Demenz erkrankt sind bzw. ihre demenzkranken Angehörigen pflegen, vorgestellt w ...

Katharina von Lindeman, Joachim Kugler, Jörg Klewer
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Rauchen sowie Alkohol- und Drogenkonsum bilden auch bei Auszubildenden in den Gesundheitsfachberufen ein gesundheitsrelevantes Problem, dessen Ausmaß jedoch meist nur punktuell erfasst wurde, ohne auf den kombinierten Konsum einzugehen. Daher sollten nicht nur der jeweilige Zigaretten-, Alkohol- und Drogenkonsum untersucht, sondern auch der Anteil der Auszubildenden, die kombinierten Konsum angeben, betrachtet werden. Im Rahmen einer Vollerhebung wurden an einer großen Medizinischen Berufsfachschule 433 anonyme standardisierte Fragebögen ausgeteilt und 432 zurückgegeben (301 Pflegeschüler, 131 Auszubildende in anderen Gesundheitsfachberufen). Von den befragten Auszubildenden rauchten 42,0% und 20,7% gehörten der Raucherrisikogruppe an. Insgesamt konsumierten 33,9% der Befragten Alkohol, davon 14,6% oberhalb der TOAM-Grenze. Ferner besaßen 27,6% Erfahrungen mit illegalen Drogen, bevorzugt mit Cannabis, davon 14,0% mehrfach. Die Kombination von Rauchen, schädigendem Alkoholkonsum sowie Drogenkonsum fand sich nu ...