Aug 22, 2019 Last Updated 3:19 PM, Aug 20, 2019

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Karin Reiber
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Die Ausbildungen für Gesundheitsfachberufe finden größtenteils an Fachschulen, im Rahmen der aktuellen Akademisierung auch zunehmend an Hochschulen statt. In didaktischer Perspektive sind die gemeinsamen und verbindenden Themen von Interesse, die dann für die einzelnen Berufe spezifiziert und operationalisiert werden können. Aufgrund der beiden genannten Ausbildungsebenen – Berufsbildungssystem und tertiärer Bildungsbereich – ist der nachfolgende Beitrag sowohl als berufsfeld- als auch als hochschuldidaktischer fallorientierter Zugang konzipiert.

Lakshmi Kotsch, Ronald Hitzler
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Der Begriff „Selbstbestimmung“ wird in unserem unmittelbaren und mittelbaren alltäglichen Miteinander – seiner relativen Vagheit ungeachtet – ebenso häufig wie selbstverständlich verwendet. Dies weist darauf hin, dass es sich dabei um eine Konsensfiktion handelt, d.h. um eine zunächst einmal fiktive Übereinstimmung darin, was seine genauere Bedeutung ‚tatsächlich‘ ausmacht. Auch im Kontext von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit wird der Begriff zunehmend häufig und zugleich uneindeutig verwendet. Besonders in der professionellen Pflege jedoch wird Selbstbestimmtheit von Klienten zu einer praktischen Problemstellung der Interaktionen zwischen Hilfeempfangenden und Hilfeleistenden. Denn pflegebedürftige Personen sind auf die Unterstützung der jeweiligen Helfer angewiesen, um ihr – in verschiedenen juristisch relevanten Dokumenten deklariertes – Recht auf Selbstbestimmung so weitgehend wie möglich verwirklichen zu können. Um zu einem gegenstandsangemessenen Begriff von Selbstbestimmung im Kontext von Hilfe- und Pfle ...

Marietta Handgraaf, Christian Grüneberg
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Unter der Leitidee „First the performance and then train, train and train“ wird ein konzeptioneller Ansatz für den grundständigen Modellstudiengang Physiotherapie an der Hochschule für Gesundheit vorgestellt. Die Studierenden sollen von Anfang an eine Vorstellung von den Anforderungsprofilen der Kompetenzen vermittelt bekommen. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird diese Konzeption beleuchtet.

Veronika Ellemunter, Sabine Huber, Laura Anselmi, Franco Mantovan
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10 % bis 40 % aller Frauen und 20 % bis 50 % der Gesamtbevölkerung über 60 Jahren sind von Inkontinenz betroffen (Fregonese, 2007). Inkontinenzhilfsmittel werden sowohl zur Förderung und Erhaltung als auch zur Kompensation der Harninkontinenz eingesetzt (Hayder et al., 2008). Das Ziel der Untersuchung ist die Erhebung der Prävalenz von Harninkontinenz in einigen Alten- und Pflegeheimen in der Provinz Bozen (Südtirol) und Zürich (Schweiz), sowie die Anwendung von Strategien zur Kontinenzförderung bei Harninkontinenz zu erfassen.

Franz Hofmann
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Anlässlich der Diskussion um die Verbesserung der Ausbildungsqualität enthält der folgende Beitrag Überlegungen im Hinblick auf Vor- und Nachteile dualer Ausbildungssysteme und die Frage nach Rahmenbedingungen, die nachhaltige Lernprozesse in Praktika im Rahmen dieser Form des (Aus-)Bildungsprozesses gewährleisten.Vorab ist es jedoch notwendig zu betonen, dass die Existenz unterschiedlicher Varianten der Konzeption von Praktika in dualen Ausbildungssystemen eine abstrakte, d. h. von der konkreten Praxis losgelöste Beantwortung der Frage nicht möglich macht. In diesem Zusammenhang ist eine Vorstellung der unterschiedlichen Varianten der Implementierung von Praxiserfahrungen im Betrieb notwendig, bevor dessen Vor- und Nachteile beleuchtet und Vorschläge hinsichtlich geeigneter Rahmenbedingungen ausgesprochen werden können. Was duale Ausbildung aus der SchülerInnenperspektive bedeutet, welche Varianten der Realisierung von dualen Systemen etabliert sind und welche Vor- und Nachteile von dualen Ausbildungssyste ...

Henning Cramer, Monika Habermann
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Internationale und nationale Studien der letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass die stationäre Versorgung im Gesundheits- und Pflegewesen von vermeidbaren Fehlerquoten und Sicherheitsrisiken bestimmt ist. Die Erhöhung der Sicherheit in diesen Versorgungseinrichtungen hat daher derzeit eine herausragende Bedeutung in der Qualitätssicherung. Wesentliche Grundlage der Optimierung ist die Entwicklung einer angemessenen Sicherheitskultur. Es gibt daher Bemühungen, mit Assessmentinstrumenten die Wahrnehmung der Sicherheitskultur durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Organisationen des Gesundheits- und Pflegewesens zu ermitteln, Optimierungsbereiche zu bestimmen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Allerdings sind Pflegeheime und ihr spezifisches Setting in diese Bemühungen bislang noch wenig integriert. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Beitrag (1) international publizierte Assessmentinstrumente zur Sicherheitskultur von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen vorgestellt, (2) Kriterien zu ihrer Beurt ...

Sonja Widegger, Eva Schulc, Christa Them
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Für die Interaktions- und Beziehungsarbeit im Dienstleistungsberuf der Gesundheits- und Krankenpflege stellen die Emotions- und Gefühlsarbeit zwei wichtige Hauptkomponenten dar. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die einen Menschen beim Sterben begleiten, sind stets mit den Emotionen des Sterbenden, aber auch mit den eigenen Emotionen konfrontiert. Die Bedeutung der Emotionsarbeit in der Pflege von Sterbenden besteht darin, dass die Folge geleisteter Emotionsarbeit „Emotionale Dissonanzen“ mit sich bringt.