Dec 17, 2018 Last Updated 10:20 AM, Dec 14, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Ausgaben
Roswitha Ertl-Schmuck, Martina Harking
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In diesem Beitrag geht es um die Vorstellung erster Ergebnisse einer Studie zur Interaktion mit rückenmarkgeschädigten Menschen im Krankenhaus. Die Studie wurde vom April 2004 bis April 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft im Rahmen der Gesundheitsforschung „Forschung für den Menschen“ gefördert. Eingebunden ist das Forschungsprojekt in den Pflegeforschungsverbund NRW in dem es um die Entwicklung patientenorientierter Pflegekonzepte zur Bewältigung chronischer Krankheit geht.

Bernd Reuschenbach
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„Ecological momentary assessment“, kurz EMA, bezeichnet eine Messkonzeption, die innerhalb der Pflegewissenschaft bisher nur wenig angewendet und theoretisch diskutiert wird. Die wenigen Anwendungsbeispiele in der angloamerikanischen Literatur und die Erfahrungen aus anderen Wissenschaftsdisziplinen belegen den besonderen Nutzen der Methodik. Im Rahmen dieses Beitrags soll zunächst der Begriff definiert werden und dann die Besonderheiten dieser Assessmentkonzeption im Gegensatz zu klassischen retrospektiven paper-pencil-Verfahren beschrieben werden. Vor dem Hintergrund der notwendigen Voraussetzungen für eine Umsetzung und den Vor- und Nachteilen der Messkonzeption sollen dann beispielhafte Einsatzmöglichkeiten in der Pflege und Pflegewissenschaft beschrieben werden.

Maja Mylaeus-Renggli
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Mit dem Ziel, ein einheitliches Bedarfsabklärungsinstrument für die ambulante Hilfe und Pflege in der Schweiz einzuführen, wurde RAI-HC (Resident Assessment Instrument for Home Care), Version 2.0 getestet und den schweizerischen Verhältnissen angepasst. RAI-HC, das in den 90er Jahren in den USA analog zum RAI für Heimbewohner entwickelt und international getestet wurde, basiert auf der Grundidee des geriatrischen Assessments. Das Instrument ermöglicht eine strukturierte Abbildung des Zustandes der betroffenen Menschen, die es erlaubt, der Lebensqualität abträgliche Faktoren systematisch zu erkennen und zu behandeln. Mit einer Vernetzung der in 16 Bereichen erhobenen Informationen zu Fähigkeiten und Beeinträchtigungen wird zusätzlich auf schwer erkennbare Potenziale und Probleme hingewiesen. Ein fachlich fundiertes Nachschlagewerk zu den 30 kategorisierten Themenkreisen, die Abklärungshilfen, unterstützen die Zustandsbeurteilung und den Planungsprozess der Hilfe und Pflege. Die Version RAI-HC Schweiz hat zusä ...

Uta Gaidys, Dr. Thorsten Meyer
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Vor dem Hintergrund einer steigenden Diabetesprävalenz kommt den Fähigkeiten der Betroffenen zur Selbstpflege in der Behandlung des Diabetes eine entscheidende Bedeutung zu. Pflegewissenschaftliche Theorien zum Selbstpflegeverhalten haben jedoch noch keinen Eingang in die Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus gefunden. Diese Studie hat das Ziel, auf der Basis der Selbstpflegedefizittheorie von Orem ein psychometrisch fundiertes Instrument zur Erfassung des Selbstpflegeverhaltens von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 im deutschsprachigen Raum zur Verfügung zu stellen.

Fritz Frauenfelder
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Die stationäre, psychiatrische Rehabilitation ist weitverbreitet und dient der gesellschaftlichen Integration von Menschen mit einer psychischen Erkrankung/Behinderung. Dennoch liegen kaum wissenschaftliche Erkenntnisse, sowohl über die Betroffenen selber, wie auch die Gestaltung und Ausrichtung der Rehabilitation vor. Auf dieser Grundlage erfolgt die Studie „Problemerfassung bei Patienten im Rahmen der stationären, psychiatrischen Rehabilitation“ (Frauenfelder, 2005; Wing et al., 1998). In der vorliegenden Studie werden Problembereiche und ihre Ausprägung bei Menschen in einer stationären, psychiatrischen Rehabilitation erfasst und in Verbindung gesetzt mit den Patientenmerkmalen Hauptdiagnose, Geschlecht und Alter. Im Weiteren wird die Brauchbarkeit des verwendeten Assessmentin-struments eingeschätzt und die Interrater-Reliabilität geprüft.

Sabine Bartholomeyczik
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Standardisierte Assessmentinstrumente sind wichtige Hilfen bei einer professionellen Pflegediagnostik. Voraussetzung ist allerdings, dass sie theoretischen und wissenschaftlichen Qualitätskriterien genügen. Diese werden zwar oft als gegeben dargestellt, erweisen sich aber bei näherem Hinsehen möglicherweise als zweifelhaft. Standardisierte Instrumente sollten nur von dafür qualifizierten Pflegenden genutzt werden, wobei die wichtigste Voraussetzung eine allgemeine Kompetenz für pflegerische Diagnostik beruhend auf einer hermeneutischen Kompetenz ist. Klassifikationen können ebenfalls hilfreiche Instrumente für die Pflegepraxis darstellen. Hier sollte ebenso genau hingesehen werden, denn Systematiken und standardisierte Verfahren sind nicht per se sinnvoll, qualitativ gut und brauchbar.