Der Blaylock-Risk-Assessment- Score (Modifizierter BRASS-Index) als Initialassessment im multiprofessionellen Entlassungsmanagement

Die Umstrukturierungen des deutschen Gesundheitswesens stellen die Einrichtungen und insbesondere die Krankenhäuser vor die Herausforderung, Versorgungskontinuität auf einem hohen qualitativen Maß sicher zu stellen. Dies kann durch ein strukturiertes Entlassungsmanagement gewährleistet werden. Der Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege des Deutschen Netzwerks für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP) empfiehlt, mit Hilfe eines Initialassessments die Patienten zu identifizieren, die einen Bedarf für ein ausgeprägtes strukturiertes Entlassungsmanagement haben. Ein Instrument, das dieser Forderung entspricht, ist der modifizierte BRASS-Index. Der vorliegende Artikel beschreibt die Untersuchung von Sensitivität und Spezifität sowie der Interrater-Reliabilität des ins Deutsche übersetzten und modifizierten BRASS-Index in der Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH.
Autor/in/nen
Magnus Engeln, Hans-Jürgen Hennes, Heiko Stehling, Ralf Ziegenbein, ,
Abstract
The restructuring of the German health system challenges the health care providers and especially hospitals to ensure continuity of care on a high qualitative level. This may be guaranteed by a structured discharge planning. The “Expertenstandard Entlassungsmanagament in der Pflege” (National Nursing Standard for Discharge Planning) of the DNQP (German Network for Quality Development in Nursing) suggests the use of a standardised initial assessment in order to identify those patients who have a need for healthcare services after discharge. The modified BRASS-Index is an assessment instrument which meets this requirement. This article focuses on the examination of sensitivity and specificity levels as well as on the interrater reliability of the modified BRASS-Index as conducted in the Katholische St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH, Germany.
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