Nov 18, 2018 Last Updated 8:25 AM, Nov 12, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Mai 2006RSS

Karen Güttler, Prof. Dr. Stefan Görres
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Durch zwei geförderte Projekte sowie einem von der Pflegepraxis engagiert durchgeführtem Test, konnte eine vom Institut für angewandte Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen entwickelte Typologie zur Pflegeprozesserfassung und -dokumentation erfolgreich in die Pflegepraxis eingeführt werden. Die Typologie apenio ehemals APLE stellt durch die verbindliche Darstellung aller Pflegeprozess-Schritte den Prozessgedanken in den Vordergrund pflegerischen Handelns. Assessmentgeleitet werden Pflegeleistungen und Pflegeergebnisse kontinuierlich transparent gemacht. Der Ansatz von apenio1 ist, dass sich pflegerisches Handeln grundsätzlich an der Situation des Patienten (sprich der Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes, der für die Pflege relevant ist) orientiert und nicht explizit an den zu erbringenden Pflegeleistungen oder der zugrunde liegenden Erkrankung. Ziel der apenio Typologie ist es Pflege strukturiert, einheitlich und nachvollziehbar abzubilden und darüber hinaus der Pflege eine Reihe auswertbarer ...

Michael Schulz
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Eine verbesserte Mobilität von Arbeitskräften innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten gilt als eine effektive Maßnahme um den Mangel bzw. den Überschuss an qualifizierten Pflegenden in den jeweiligen Mitgliedsstaaten auszugleichen. Allerdings sind Unterschiede im Hinblick auf Kompetenzen, Kultur, Fähigkeitsstufen und Aspekten der praktischen Arbeit von professionell Pflegenden innerhalb der EU nur unzureichend dokumentiert. Dies liegt vor allem daran, dass eine handhabbare Methode, welche einen solchen länderübergreifenden Vergleich ermöglicht, bisher fehlte. Das Europäische Netzwerk zur Förderung von Ausbildung und der Anerkennung von Pflegeberufen (EHTAN) hat sich als Ziel die Entwicklung einer Assessment- und Evaluationsmethode gesetzt, welche die Erfassung von Kompetenzen und Fähigkeiten im Rahmen einer Matrix ermöglicht. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der vorhandenen Erkenntnisse aus der Literatur im Hinblick auf die Definition und Erhebung von Pflegekompetenz, wurden zwei Versionen eines Se ...

Philipp Meyer-Hänel, Rocco Umbescheidt
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Wir beschreiben aus der Schul- und Praxisperspektive den Lernbereich Training und Transfer (3. Lernort nachfolgend LTT genannt). Dabei stellen wir didaktische Konzeptionen und Anforderungen an Institution und Lehrpersonen vor, sowie daraus resultierende Gewinne für Patienten, Studierende und die Institutionen. Zum Schluss weisen wir aufgrund ihrer Erfahrungen aus Umsetzung und Projektarbeit auf mögliche Risiken der Konzeption 3. Lernort hin und schließen mit einem Fazit ab. Der Lernbereich Training und Transfer ist eine Antwort auf langjährige Forderungen nach einem 3. Lernort, dessen Fortbestand und Weiterentwicklung Sorge getragen werden muss.

Agnes Korinth, Martina Hasseler
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Kommunikation ist eine wesentliche Grundlage in professioneller Pflege. Jedoch fehlen systematisch erarbeitete kommunikationstheoretische Grundlagen beziehungsweise curriculare Inhalte in Aus-, Fort- und Weiterbildung der Pflege. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie und mit welchen Grundlagen eine erfolgreiche Kommunikation im Pflege-Case-Management-Prozess mit den betroffenen Patienten und den an der Gesundheitsversorgung beteiligten Berufsgruppen möglich ist. Die lösungsorientierte Kurztherapie nach de Jong/Berg wird als eine Möglichkeit diskutiert und in einem Zusammenhang mit Pflege-Case-Management gebracht. Es zeigt sich, dass dieses kommunikative Verfahren Pflegenden im Case Management die Möglichkeiten bietet, den Prozess professionell zu gestalten und die Patienten durch Empowerment zu stärken. Sie lenkt den Blick von defizit-problemorientierten hin zu lösungsorientierten Sichtweisen. Dieses Verfahren ermöglicht, gemeinsam mit Patienten Ressourcen zu entdecken, zu entwickeln und in den P ...

Prof. Dr. Roland Trill
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Die Anforderungen an Mitarbeiter steigen, während die Möglichkeiten diesen gerecht zu werden tendenziell zurückgehen. Dies wird im Rahmen dieses Beitrages als das „Qualifikationsdilemma“ bezeichnet. Präsenzorientierte Fort- und Weiterbildung kann in dieser veränderten „Landschaft“ nicht mehr bestehen. Neue Angebote, basierend auf neuen Lehrmethoden und -medien, müssen Raum greifen und dem Einzelnen Chancen eröffnen, um sich in dieser veränderten Umwelt zu etablieren und zu behaupten. Das webbasierte Lernen ist nach Auffassung des Autors eine der Erfolg versprechendsten Antworten auf die drängenden Fragen. Es wird auszuführen sein, inwieweit das webbasierte Lernen schon heute in der Lage ist den Qualifizierungsanforderungen der Mitarbeiter in der Krankenpflege, insbesondere für Leitungspersonen, gerecht zu werden.

Manuela Bergjan
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Mit dem Projekt „Virtuelle Medienwerkstatt – Meducare“ wird beabsichtigt, durch die Erstellung von digitalisierten fallgestützten Medienbausteinen die Integration des problemorientierten Lernens in die Ausbildungspraxis zu fördern. Dem Projekt liegt der „Werkstattgedanke“ zugrunde, das heißt, die Medienbausteine werden gemeinsam mit Lehrenden entwickelt. Sie bestehen aus Lernfällen und Lernhilfen zu einer Betreuungssituation. Auszubildende können sich mithilfe dieser Medienbausteine internetgestützt am Computer mit einem Lernfall vertraut machen, der dann nach der „Siebensprung“-Methode in Kleingruppen problemorientiert weiterbearbeitet werden kann. Für die Phase des Selbststudiums stehen internetgestützte Lernhilfen zur Verfügung.

Doris Eberhardt
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Der vorliegende Artikel möchte eine neue Lernform in die pflegedidaktische Diskussion einbringen, deren Bildungsmöglichkeiten vorwiegend im sozialen, kommunikativen und persönlichkeitsbezogenen Bereich liegen: die Theaterpädagogik. Diese relativ junge Disziplin nutzt das Medium Theater, um verschiedene Lern- und Erfahrungsprozesse zu initiieren. Dabei geht es nicht um Faktenwissen, sondern um lebendige Lernprozesse, die zum einen durch die individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema und zum anderen durch das gemeinsame Erleben innerhalb konstruktiver Gruppenprozesse geschehen. Theaterpädagogik erhebt den Anspruch, die künstlerische und pädagogische Dimension von Theaterarbeit gleichermaßen einzubeziehen. Auf diese Weise soll die Bereitschaft der Lernenden geweckt werden, sich mit einer Thematik mehr auf physisch-emotionaler statt primär auf intellektueller Ebene auseinander zu setzen. Dieses Vorgehen kann zugleich Schutzzone und Ausgangspunkt sein für die kreative Bearbeitung und Diskussion persönlich oder ...