Dec 17, 2018 Last Updated 10:20 AM, Dec 14, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

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Franco Mantovan, Georg Bergmeister
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Die orale Mukositis/Stomatitis ist eine der Nebenwirkungen von Chemo- und Radiotherapie und betrifft ca. 40% der Patienten. Diese Schleimhautdefekte können sehr schmerzhaft sein und schränken die Lebensqualität der Patienten stark ein. Die Symptome reichen von Schmerzen und Schluckbeschwerden bis zur Unfähigkeit, Nahrung und Getränke zu tolerieren. Sinn und Zweck des Pflegestandards ist die Prävention und die Pflege von oraler Mukositis/Stomatitis beim Patienten der einer Chemo- und/oder Radiotherapie unterzogen wird.

Ausgabe Oktober 2006
Sabine Bartholomeyczik
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Standardisierte Assessmentinstrumente sind wichtige Hilfen bei einer professionellen Pflegediagnostik. Voraussetzung ist allerdings, dass sie theoretischen und wissenschaftlichen Qualitätskriterien genügen. Diese werden zwar oft als gegeben dargestellt, erweisen sich aber bei näherem Hinsehen möglicherweise als zweifelhaft. Standardisierte Instrumente sollten nur von dafür qualifizierten Pflegenden genutzt werden, wobei die wichtigste Voraussetzung eine allgemeine Kompetenz für pflegerische Diagnostik beruhend auf einer hermeneutischen Kompetenz ist. Klassifikationen können ebenfalls hilfreiche Instrumente für die Pflegepraxis darstellen. Hier sollte ebenso genau hingesehen werden, denn Systematiken und standardisierte Verfahren sind nicht per se sinnvoll, qualitativ gut und brauchbar.

Ausgabe September 2006
Andrea Dobrin Schippers
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Das vorliegende Glossar befasst sich mit zentralen Elementen und Begriffen des Pflegeorganisationssystems Primary Nursing (nach M. Manthey). Erstellt wurde das Glossar durch das Netzwerk Primary Nursing; diesem gehören deutschsprachige Pflegende aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Einrichtungen in Deutschland und der Schweiz an, die sich intensiv mit Primary Nursing beschäftigt haben. Es kann von allen stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen genutzt werden.

Uta Boeckler
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Die Evaluation des Pflegeorganisationssystems Primary Nursing nach Marie Manthey ist methodisch problematisch. Ziel der vorliegenden systematisch deskriptiven Review ist die beschreibende Analyse bisheriger Evaluationsansätze im Hinblick auf Forschungsdesign und Datenerhebungsmethoden. Eine systematische und umfassende Literaturrecherche wurde durchgeführt, um alle Übersichtsartikel zu Evaluationsstudien von Primary Nursing seit 1970 sowie alle relevanten Primärstudien aus dem europäischen Raum zwischen 1990 und 2005 zu erfassen. Die Beurteilung der Studien erfolgte kritisch. Gesuchtes Datenmaterial der vorliegenden Review sind zentrale Studiencharakteristika sowie Aussagen zu Problemen und Strategien bei der Evaluation von Primary Nursing. Diese Daten werden im Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Evaluationsansätze diskutiert.

Martin Gieseke
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Pflegeforschung wird in deutschen Aus- und Weiterbildungen meist nur theoretisch vorgestellt. Um dieses theoretische Wissen praktisch erfahrbar zu machen, wurde von Juli 2003 bis Dezember 2004 am Institut für Pflegeberufe der Landeshauptstadt München (IfP) unter Begleitung eines Pflegewissenschaftlers von den Teilnehmern der Fachweiterbildung „Pflege in der Onkologie“ ein klinisches Lehrforschungsprojekt zur Mundpflege bei onkologischen Patienten entwickelt und durchgeführt. Die Teilnehmer vollzogen die Schritte des Forschungsprozesses nach vorgeschalteten theoretischen Input-Phasen teils in Gruppen und teils einzeln. Das Resultat war ein Forschungsbericht zum „Informationsbedarf von onkologischen Patientinnen und Patienten bezüglich ihrer Mundpflege“. Trotz organisatorischer und inhaltlicher Probleme zeigte die Auswertung der schriftlichen Teilnehmerreflexionen, dass die Ziele des Projektes erreicht wurden. Pflegeforschung wurde für die Teilnehmer greifbar, sie erlebten einen tieferen Einblick und Wissenserw ...

Ausgabe Juni 2006
H. Leitner, B. Fürst
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Die Steiermärkische Krankenanstalten GesmbH hat im Jahr 1998 ein Projekt zur Auswahl eines neuen Krankenhausinformationssystems zur administrativen, medizinisch-pflegerischen Dokumentation und als Basis zu einem Kommunikationsnetzwerk gestartet [1]. In diesem Projekt wurden unter Einbindung von mehreren Benutzergruppen, nach einer viermonatigen Teststellung und einem Verhandlungsverfahren die Produkte IS-H und i.s.h.med ausgewählt [2]. Für die Archivlösung wurde die Firma SER ausgewählt. Das Projekt zur Implementierung der Software wurde 1999 unter dem Namen openMEDOCS gestartet.

Ausgabe Februar 2006
Claus Enneper
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Eine Fixierung als Zwangsmaßnahme in der psychiatrischen Notfallsituation, obwohl ein effektives Mittel für Verletzungsreduktion und Gewaltmanagement, lässt bei Pflegenden das Dilemma zwischen Behandlungsideal und Selbstbestimmungsrecht des Patienten spürbar werden. Pflegecontrolling widmet sich diesem Feld prozessual-operativ, um organisationsethischen Erwägungen, multidisziplinärer Zusammenarbeit und insbesondere Pflegefachlichkeit zur Umsetzung zu verhelfen. Eine Fixierungsmaßnahme wird in diesem Beitrag mit dem Instrument Service Blueprinting analysiert. Sowohl als Darstellung eines gewachsenen Verfahrens, als auch unter Aspekten eines geläufigen Standards. Service Blueprinting erweist sich im Ergebnis als flexibles Instrument zur Beschreibung und Zuordnung der Prozesselemente unter der Prämisse Reizabschirmung. Professionell-fachliche Forderungen an eine komplexe Handlungsfolge mit bis zu einem dutzend (teils kaum informierter) Beteiligter in einem engen Zeitfenster sind direkt als Chart darstellbar. Ser ...

Ausgabe Januar 2006
Inge Brüggemann, Prof. Dr. Margarete Landenberger (Betreuerin)
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Ausgehend von der Forderung, Patienten mehr in die Pflege und Behandlung im Krankenhaus einzubeziehen, wurde die Situation von Dialysepatienten im Krankenhaus betrachtet. Die häufigsten und belastendsten Patientenprobleme wurden identifiziert und Partizipationsmöglichkeiten aus Patientensicht dargestellt. Im Rahmen eines deskriptiven, explorativen Studiendesigns wurden eine quantitative und qualitative Erfassungsmethode kombiniert. Um die wichtigsten Probleme von Dialysepatienten zu identifizieren, kam ein standardisierter Fragebogen zur Anwendung.

Ausgabe Januar 2006
Uwe Raven
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Die Verwendung des Begriffs „Pflegerische Handlungskompetenz“ ist geprägt von einer der Sache nicht zuträglichen Gebrauchsvielfalt. Jeder glaubt zu wissen, was mit Kompetenzen gemeint ist und dennoch ist keine Einigung über eine allgemein anerkannte Begriffskonstruktion und deren Verwendung in Sicht. Entsprechend problematisch sind auch die Fragen zur Entwicklung einer „Pflegerischen Handlungskompetenz“ in Ausbildungsprozessen. Der Versuch einer für die Pflege hilfreichen Begriffsklärung unterscheidet zunächst in einen alltagssprachlichen und einen wissenschaftlichen Gebrauch des Kompetenzbegriffs und verweist darüber hinaus auf einen Weg der strukturtheoretischen Rekonstruktion von „Pflegerischer Handlungskompetenz“. Dieser Weg bietet zugleich als Konsequenz einen Ansatz, das Ziel pflegerischer Ausbildung in der Ausformung einer „generativen Handlungsgrammatik“ bzw. eines konsistenten „Pflege-Habitus“ (Bourdieu) zu sehen.

Ausgabe Januar 2006