Oct 23, 2019 Last Updated 8:22 PM, Oct 20, 2019

Ausgaben
Thomas Bär
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In Zeiten enger werdender Budgets findet eine besonders effektive Dienstplanung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens eine immer wichtigere Bedeutung. Auf der einen Seite gilt es vorhandene Ressourcen möglichst optimal einzusetzen um eine gute Versorgung der Patienten und Bewohner zu gewährleisten, auf der anderen Seite sollen die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Kollegen bei der Planung der Dienste berücksichtigt werden. Verschiedenste Softwareanbieter versorgen diese Bedürfnisse der Unternehmen im Gesundheitswesen mit leistungsstarken Programmen. Diese Programme sind in der Lage nach Abschluss des Planungszeitraums die gewonnenen Informationen automatisiert in Lohnbuchhaltungsprogramme zu übertragen und garantieren so eine effektive Weiterverarbeitung.

Rudolf Pape, Rene A. Bostelaar
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Nach Beendigung eines einjährigen Pilotprojektes zur Reorganisation der bettenführenden Abteilung (Ebene 12) der Klinik III für Innere Medizin Kardiologie, Pneumonologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin wird in den nächsten Jahren das Case-Management im gesamten Klinikum eingeführt. Ewers/Schaeffer (2000) definieren das Case-Management als methodischen Ansatz, der „... die Aufgaben und Abläufe aller in der Patientenversorgung tätigen Professionen zu koordinieren, mit dem Ziel, die Leistungserbringung möglichst effizient und effektiv zu gestalten.“ Initiiert und durchgeführt wurde dieses Projekt von der Pflegedirektion. Theoretische Abhandlungen über das Case-Management sind in der letzten Zeit in allen Fachzeitschriften zu lesen. Dieser Artikel verzichtet auf theoretische Erläuterungen, sondern berichtet über die Praxis des Klinikalltages. Der Projektverlauf, Ergebnisse und Erfahrungen werden dem Leser dargestellt.

Lisa Deutschmann
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Der folgende Artikel befasst sich mit der Frage, inwieweit das Internet durch die Bereitstellung von Informationen zu Gesundheit und Krankheit einen Beitrag zum Empowerment der PatientInnen leisten kann. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten der Information und Kommunikation das Internet bietet und welche Rahmenbedingungen zur Implementierung und Nutzung von PatientInnen-Information im Internet zu berücksichtigen sind. Es sollen Möglichkeiten (aber auch Grenzen) des Empowerments von PatientInnen und deren Angehörigen mittels internetbasierter Information aufgezeigt werden.

Frank Haastert
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Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung der Pflegeversicherung aus dem Blickfeld demenziell erkrankter Pflegebedürftiger. Es wird zuerst der Grundgedanke der Pflegeversicherung und dessen Folgen für Demenzkranke näher beleuchtet (Problem des neugeschaffenen sozialrechtlichen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der damit verbundene eingeschränkte Leistungszugang für demenzkranke Pflegebedürftige). Besondere Beachtung finden dabei das Erste SGB XI-Änderungsgesetz sowie das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz und das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz. Des weiteren wird die mögliche zukünftige Entwicklung der Pflegeversicherung anhand der Reformvorschläge der so genannten Rürup-Komission und Herzog-Komission sowie anhand diverser Bundestagsanträge und -anfragen diskutiert. Besondere Beachtung hierbei finden die Vorschläge zur stärkeren Einbindung demenzkranker Pflegebedürftiger ins Leistungssystem der Pflegeversicherung.

Christine Fiedler MScN, Lydia Mehlhorn, Mandy Schrödter
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Mit der Einführung der DRGs im Januar 2004 ist ein neues Klassifikationssystem in Kraft getreten, welches die Krankenhausleistungen leistungsorientiert vergütet. Es stellt sich die Frage in wieweit auch die Pflege von diesen Veränderungen im Gesundheitswesen betroffen ist. In diesem Artikel wird eine Dokumentationsanalyse vorgestellt, welche überprüft ob und wie erlössteigernde pflegerelevante Nebendiagnosen in Pflegedokumentationen erfasst werden. Als Resultat dieser Analyse entstand das Handbuch CCL-relevanter Nebendiagnosen, welches dem Pflegedienst eine Hilfe bei der Umsetzung der Kodierrichtlinien geben soll.

Ulrike Greb und Studierende der Pflegepädagogik (4. Sem.) der KFHN-Osnabrück, FB Gesundheitspflege
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Der Artikel stellt Auszüge der Gruppenergebnisse eines didaktischen Fachseminars zusammen, das sich mit den Umsetzungsproblemen pflegerischer Fachcurricula befasste. Drei repräsentative Curricula für die Pflegeausbildung wurden untersucht: Das Hessische Curriculum (DBfK), das AKOD Curriculum (Georg Wodraschke u.a. Hrsg.) und das Curriculum »Gemeinsame Pflegeausbildung« (Marion Menke und Uta Oelke). Parallel wurden Lehrende von 17 Kranken- und Altenpflegeschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern über Umsetzungsschwierigkeiten in der täglichen Arbeit mit den an ihren Schulen eingeführten Fachcurricula befragt. In Teil I des Aufsatzes stellen wir zunächst die Ergebnisse der Erkundung vor und in Teil II folgen die Analysen der drei Curricula für die Pflege.

Gregor Pleiss
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Die Konzepte der Prävention und Gesundheitsförderung erlangen gesamtgesellschaftlich zunehmend an Bedeutung. Dies findet seinen Ausdruck in der Ausrichtung der Gesundheitspolitik auf genannte Konzepte, aktuell im Kabinettsbeschluss der deutschen Bundesregierung zur „Stärkung der gesundheitlichen Prävention: Prävention stärken – Gesundheit erhalten“ (Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 2005) nach zu lesen. Dass dabei die Pflegeberufe eine nicht unerhebliche Rolle spielen sollen, ist nicht zuletzt dem Krankenpflegegesetz von 2003 oder den Ausbildungsrichtlinien einzelner Bundesländer zu entnehmen (vgl. des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege, 16.07.2003 und Ausbildungsrichtlinie für die staatlich anerkannten Kranken- und Kinderkrankenpflegeschulen in NRW, 2003). Meiner Meinung nach werden aber die Probleme für die Pflege (-ausbildung), die mit diesem Anspruch einhergehen, zur Zeit wenig berücksichtigt. Diesen Pro-blementwurf möchte ich im Folgenden skizzieren.

Helga Duschl, Angelika Dreßler, Julia Rahn
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Seit ca. 100 Jahren ist die Kinderkrankenpflege ein eigenständiger Bereich in der Pflege. Bereits im 18. Jahrhundert hatten Ärzte mit Veröffentlichungen über Kinderkrankheiten den Grundstein für das Fachgebiet Pädiatrie1 gelegt, erste Kinderkrankenhäuser wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und bedürfen deshalb einer besonderen Behandlung und Pflege. Diese Überzeugung war nicht nur der Anfang einer kinderspezifischen medizinischen Versorgung, sondern auch der Anfang der beruflichen Kinderkrankenpflege als notwendige Spezialisierung. Seit einigen Jahren wird bereits in unterschiedlichen Modellversuchen integriert/integrativ2 ausgebildet, das heißt, Kinderkrankenschwestern, Krankenschwestern und Altenpflegerinnen erhalten eine gemeinsame Grundausbildung und spezialisieren sich erst in der zweiten Hälfte oder im letzten Abschnitt ihrer Ausbildung.