Evidenzbasierte Angehörigenintegration im Gesundheitswesen

Nachdem die aktuelle Situation der Angehörigenintegration1 im Gesundheitswesen zusammenfassend berichtet ist, wird eine Vorgehensweise eingeführt, deren Ziel es ist, zu einer evidenzbasierten, also reproduzierbaren Angehörigenintegration im Gesundheitswesen zu kommen. Es wird deutlich werden, dass entlang der bereits durch medizinische und andere Fachgesellschaften, Verbänden und Expertengremien auf den Weg gebrachten evidenzbasierten Leitlinien die notwendigen Integrationsziele abgeleitet (a) und durch die Anwendung eines neuartigen Assessments (b) die Kompetenzen und Ressourcen der Angehörigen substantiell beschrieben werden können (c). Durch solch eine Vorgehensweise, die Ähnlichkeiten mit dem Erstellen eines Anforderungs- und Fähigkeitsprofils zeigt, können nicht nur die relevanten Integrationsziele und Interventionen hergeleitet werden, sondern darüber hinaus findet die notwendige Abstimmung auf die Fähigkeiten und Potentiale des Angehörigen statt. Als Resultat entsteht ein individueller evidenzbasierter Angehörigenintegrationsplan.
Autor/in/nen
Wolfgang George, ,
Abstract
Having comprisingly referred to the current situation of the integration of relatives in health care, an approach is now to be introduced whose aim it is to lead to an evidence-based, i.e. to a reproducible integration of relatives in health care. It will become clear that alongside the evidence-based guidelines – already driven forth by medical and other societies, organisations, and braintrusts – the essential integration aims can be derived (a), too, and that through the application of an innovative assessment (b) the relatives’ competences and resources can be substantially described (c). Through such an approach, showing similarities to the construction of a requirements specification and ability profile, not only the relevant integration aims and interventions can be deduced, but in addition to it the necessary tuning to the relative’s abilities and potential can take place. The result is an individual evidence-based relative-integration plan.
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