Oct 23, 2019 Last Updated 8:22 PM, Oct 20, 2019

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Inge Teetz, Annika Hergert
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Zur Zeit wird im Fachbereich Gesundheit und Pflege an der Fachhochschule Neubrandenburg, an der Beruflichen Schule des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg und dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ein neues Studien- und Ausbildungsangebot geplant und entwickelt, das zu dem doppelten Abschluss: Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger und Bachelor of Nursing and Administration führen soll. Mit 15 ausgewählten Studierenden könnte der duale Studiengang (DUST) zum Wintersemester 2005/2006 beginnen.

Karin Kersting
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Inhalt dieses Beitrags sind ausgewählte Ergebnisse einer 5-jährigen Studie zur Bewältigung moralischer Konflikte im Arbeitsalltag von Pflegenden, die über einen Zeitraum von 2½ Jahren von der Robert Bosch Stiftung gefördert wurde.

Renate Schwarz-Govaers
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Was passiert, wenn in der Berufsausbildung subjektive Theorien auf wissenschaftliche prallen? Mit dieser Frage beginnt meine Forschungsarbeit zum oben genannten Thema. Zum Einen geht es mir in diesem Beitrag um ein Verständnis von „Subjektiven Theorien“, die als implizites Wissen unser Leben und Handeln bestimmen und damit auch unseren Berufsalltag. Werden sie während der Berufsausbildung nicht bewusst gemacht, bleiben sie unhinterfragt bestehen. Die in der Ausbildung gelernten Theorien und Konzepte sind damit wenig handlungsleitend. Es bleibt eine Kluft zwischen Wissen und Handeln. Zum Anderen möchte ich pfl egedidaktische Ansätze aufzeigen, wie durch lernfeld- und problembasiertes Lernen die Subjektiven Theorien bewusst gemacht, durch neues Wissen angereichert und so gesichert (verdichtet) werden, dass sie als verändertes und nicht als „träges“ Wissen unser Handeln bestimmen.

Franziska Fichtmüller, Anja Walter
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Seit 2002 forschen wir in Kranken- und Kinderkrankenpfl egeschulen, pflegepraktischen Lernorten und Lernwerkstätten zu den Wirkungszusammenhängen von Lehren und Lernen in den Pflegeausbildungen. Im Rahmen eines qualitativen Forschungsdesigns werden Lehrende, Lernende, Praxisanleiterinnen und Mentorinnen in Schulen und Praxisfeldern der Kranken- und Kinderkrankenpfl ge zum Thema befragt und beobachtet. Methodologisch fußt unsere Forschung auf der Grounded Theory. Mit dieser Forschung möchten wir zur Verbreiterung der empirischen Wissensbasis beitragen. In diesem Artikel geht es uns um die Darstellung des derzeitigen Standes der Arbeit an einer der Kernkategorien, Aufmerksam- Sein lernen.

Prof. Dr. Uta Oelke, Katrin Maier
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Im Mittelpunkt dieses Artikels steht ein bundesweit bislang einmaliges Studiengangsprojekt, dessen Konzept zunächst vorgestellt und anschließend um erste Befragungsergebnisse ergänzt werden soll. Zum Sommersemester 2004 begannen 26 Alten-, Kranken- und KinderkrankenpflegeschülerInnen neben ihrer regulären Ausbildung mit dem ersten Studienabschnitt eines Bachelor-Studiengangs, den die Evangelische Fachhochschule Hannover (EFH) in Kooperation mit neun Pflegeschulen anbietet. Seinen inhaltlichen Schwerpunkt hat der Studiengang im Bereich „Patientenberatung und Versorgungskoordination“. Das bildungspolitisch Besondere an ihm ist, dass die Studierenden innerhalb von nur fünf Jahren zwei berufsqualifizierende Abschlüsse erwerben: den Abschluss als staatlich examinierte Pflegekraft und den internationalen akademischen Grad eines „Bachelor of Arts (Nursing)“. Unterstützt und finanziell gefördert wird das Studienmodell durch das Norddeutsche Zentrum zur Weiterentwicklung der Pflege.

Dr. Heidrun Jahn
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Seit 1998 haben deutsche Hochschulen die Möglichkeit, Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschlüssen anzubieten. Mit der 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes (HRG) von 2002 wurde die Erprobungsphase dieser Studiengänge für beendet erklärt und Bachelor- und Masterstudiengänge wurden in das Regelangebot der Hochschulen aufgenommen. Bis 2010 sollen Bachelor und Master in den meisten Fächern die traditionellen Abschlüsse Diplom, Magister und Staatsexamen abgelöst haben. Der Bachelor soll zum Regelabschluss an deutschen Hochschulen werden. Dieser Entwicklungsprozess ist mit vielen Unklarheiten und Unsicherheiten verbunden, insbesondere sind die qualitativen Ansprüche an Bachelor- und Masterstudiengänge wenig transparent. Deshalb sollen im folgenden Beitrag Antworten auf einige Fragen gegeben werden, die vor allem von Studieninteressierten, Studiengangsentwicklern und Vertretern der Berufspraxis gestellt werden. Schließlich geht es um die Frage, welche Konsequenzen aus der Ablösung des bisherigen ...

Manfred Bönsch
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Im Selbstverständnis herkömmlicher Lehre ist angelegt, dass ein Lehrender das Wissen und Können beherrscht, das in einem Ausbildungszusammenhang an Nichtwissende/Nicht-Könner vermittelt werden muss. Dieses Grundmuster einer Vermittlungsdidaktik ist scheinbar so selbstverständlich, dass es die Erwartungen auf beiden Seiten prägt: der/die Lehrende bereitet die zu vermittelnden Inhalte auf, hält Unterricht und Lernende geraten schnell in eine Konsumentenhaltung. Das heißt, sie warten ab, was denn da wohl kommen wird, sind über Arbeitspapiere glücklich (Hamstermentalität) und fürchten die Pfl ichtaufgaben (Referate, Hausarbeiten) wie Leistungskontrollen und Prüfungen. Und wenn die Unterrichtsstunden pro Woche hoch sind, ist vermeintlich gar nichts anderes möglich, als rezeptive und reaktive Überlebensstrategien zu entwickeln. Die Rollen sind dann gut verteilt, die Asymmetrie ist ausgeprägt, quasi eine schiefe Ebene, auf der der Wissenstransfer in die vielen Nürnberger Trichter rieselt! Diese etwas zug ...

Horst Siebert
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Der Konstruktivismus legt einen Perspektivenwechsel in der Pädagogik nahe. Er begründet eine lernorientierte Didaktik und Methodik. Die Kernthesen dieses Paradigmas werden in erkenntnistheoretischer, lerntheoretischer und bildungstheoretischer Hinsicht dargestellt. Es wird dafür plädiert, den humanistischen Bildungsbegriff mit neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung zu verbinden.