Sep 17, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

Juli/August 2019RSS

David Leopold, Tugba Dik, Verena Hepting, Tobias Meis, Burkhard Werner
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Im Rahmen einer bundesweit repräsentativ angelegten Studie zur psychischen Belastung und Beanspruchung von Mitarbeitenden in der Langzeitpflege Demenzkranker wurden Infrastruktur-Daten der untersuchten Einrichtungen (Demenz-Wohnbereiche in Altenpflegeheimen: DWBs, und ambulant betreute Demenz-Wohngemeinschaften: DWGs) v. a. zur Kontrolle von Merkmalen erfasst, die einen Einfluss auf die Belastung der Mitarbeitenden haben könnten. Pflege-Wohngemeinschaften (PWGs), z. Zt. etwa 3.120 in Deutschland, haben in den letzten 10 Jahren an Zahl und Kapazitäten zugenommen. Von derzeit 2.500 DWGs darunter konnten wir mit 95 etwa 4 % in die Studie einbeziehen. Demgegenüber konnten knapp 3 % von ca. 3.000 in Deutschland in der stationären Altenpflege existierenden Demenz-Wohnbereiche (DWBs) einbezogen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die DWGs strukturell teilweise stark von den DWBs unterscheiden, die Klientel jedoch vergleichbar ist. DWBs hatten einen mittleren Pflegegrad von 3,9, DWGs einen von 3,84; die durchsch ...

Prof. Dr. Eva Schulc, Jutta Wetzlmair, Ismail Tufan, Dr. Alfred Steininger, Prof. Dr. Christa Them
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Die Studie fokussiert türkische Migranten der zweiten Generation, die in der Türkei geboren wurden, aktuell in Österreich leben und sich mittlerweile in einem höheren Lebensalter befinden, das einen erhöhten Pflege- und Betreuungsaufwand zur Folge haben kann. Es wird der deutschsprachige validierte Fragebogen zur Erfassung der funktionalen Gesundheit (F-FG2) anhand der ISPOR-Prinzipien in die türkische Sprache (F-FFGtür) übersetzt. Der Übersetzungsprozess erfolgte im Rahmen von fünf Prozessschritten. Weitere Prozessschritte waren: Die Überprüfung der Handhabbarkeit und die Anwendung des F-FGtür im Rahmen des Cognitive-Debriefing sowie eine Anpassung hinsichtlich des Layouts und des Umfangs. Durch den Übersetzungsvorgang konnte eine standardisierte nachvollziehbare Übersetzung des F-FG2 in die türkische Sprache erreicht werden. Das Cognitive-Debriefing ergab, dass der F-FGtür übersichtlich und inhaltlich verständlich ist.

Melanie Mattes, B.A., MSc, Mag. Johanna Breuer, Dr. Andrea Smoliner, MNS, MMag. Martina Koller, Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanna Mayer
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Zur Bewältigung einer medikamentösen Therapie im Alltag werden bestimmte Selbstmanagementfähigkeiten benötigt. Um diese aus pflegerischer Sicht fördern zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Strategien betroffene Personen im Alltag bereits anwenden. In der beschriebenen Untersuchung wurden durch eine halbstandardisierte schriftliche Befragung die subjektiven Strategien im Umgang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Bezug auf die sechs Schritte des Medikamentenselbstmanagements nach Bailey et al. (2013) erhoben. Zu jedem Schritt konnten zentrale Strategien ermittelt und darüber hinaus ein neuer Schritt identifiziert werden. Eine bedeutende Rolle kommt dem „Verstehen“ der Medikation zu. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Beratung und weitere Forschungsvorhaben.

Dr. Gabriela Hofstetter
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Ziel der Kunst-Nachmittage ist es, Menschen mit Demenz darin zu unterstützen, ihr mentales und soziales Wohlergehen zu verbessern. Während dieser Kunst-Nachmittage darf nach Herzenslust gelacht und improvisiert werden, denn von den Teilnehmenden wird keinerlei Fachwissen erwartet. Das gemeinsame Betrachten von Bildern regt an; dadurch wird die soziale und kommunikative Kooperation unter den Teilnehmenden intensiviert. An Demenz erkrankte Menschen kann es auf diese Weise wieder gelingen, Verbindungen zu sich selbst und ihrer sozialen Umwelt herzustellen. Freude und Zufriedenheit, aber auch Ängste und Ungewissheiten können von ihnen so in einer geschützten Atmosphäre ausgedrückt werden. Die Kunsttherapie kann doppelt förderlich sein, wenn nebst Pflegenden auch Kinder diese Aktivität mitgestalten können.

Angela Schnelli, Prof. Dr. André Fringer, Prof. Dr. Adelheid Zeller
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Studien aus der Schweiz zeigen, dass etwa 50 % der Pflegenden innerhalb eines Berufsjahres physische oder verbale Gewalt durch Patient(inn)en erleben. Die Nachsorge für die Betroffenen ist oft ungenügend, obwohl die Folgen von Gewalt gegen Pflegende hinlänglich bekannt sind. Das Ziel dieser Studie ist, zu ermitteln, welche Bedürfnisse die betroffenen Pflegenden äußern und welchen Nachsorgebedarf die Stationsleitungen einschätzen. Es wurden semistrukturierte Einzelinterviews mit betroffenen Pflegenden sowie Fokusgruppeninterviews mit Stationsleitungen durchgeführt. Drei Themen ließen sich identifizieren: „adäquates Situationsmanagement“, „Nachsorge“ und „Ausbleiben negativer Folgen“.

Dr. Jürgen Schmidt, Dr. David Kriz, Dr. Udo Kaiser, Prof. Dr. Hanna Mayer, Dr. Martin Nagl-Cupal, Dr. Rüdiger Nübling
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Hintergrund und Ziel: Ziel der Studie ist die psychometrische Überprüfung des für die statio-näre Altenpflege entwickelten Angehörigen-Fragebogens ALPHA (100 Items, 11 rational ge-bildeten Skalen). Methodik: Es lagen N = 1802 Bögen aus 48 österreichischen Pflegeheimen vor (Rücklaufquo-te: 31,3 %). Die Überprüfung umfasste Reliabilitäts-, Faktoren- und Regressionsanalysen, weiterhin Analysen zur Differenzierungsfähigkeit der Skalen. Ergebnisse: Alle Skalenwerte sind nicht normalverteilt. Die Cronbach-α-Werte liegen zwi-schen 0,75 und 0,96. Faktorenanalysen ergeben 11 -12 Faktoren, die etwa 67 – 71 % der Varianz erklären. Es zeigt sich weiterhin, dass sich Pflegeheime in den Skalenwerten des ALPHA signifikant unterscheiden (bei 10 von 11 Skalen vor). Schlussfolgerungen: ALPHA misst die subjektiv wahrgenommene Qualität der Einrichtungen aus der Angehörigenperspektive. Die Ergebnisse sprechen für die Einsatzmöglichkeit sowohl in einzelnen Einrichtungen als auch für Einrichtungsvergleiche.

Prof. Dr. Beate Blättner, Julia Maria Glöckner
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Auch Menschen mit einer kriminellen und gewalttätigen Vergangenheit können pflegebedürftig werden, ohne ihre Gewohnheiten zu verändern. Auf Basis eines realen Falls einer nicht dementiell oder psychisch erkrankten Person wurde eine Fallvignette entwickelt und sechs Pflegekräften, drei Pflegedienstleitungen sowie jeweils zwei Heimleitungen, Betreuern und Polizisten vorgelegt. Die Interviewpersonen entwickelten Strategien mit Therapie, Erziehung, Strafe oder einem Ausschluss aus der Gemeinschaft zu reagieren. Umsetzbar und mit dem professionellen Verständnis der Pflege vereinbar erschien nur die Therapie, die voraussetzt, dass die betreffende Person als krank konstruiert wird. Die Analyse der Interviews zeigt, dass derzeit keine adäquaten Strategien zum Umgang mit delinquenten Pflegebedürftigen existieren.

Esther Linka, Dr. phil. Diana Staudacher, Prof. Dr. Rebecca Spirig
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Talente zu erkennen, systematisch zu fördern, ihnen Zukunftsperspektiven zu bieten und sie im Unternehmen zu halten, gilt aufgrund des Fachpersonenmangels als zukunftswichtige Aufgabe in der Pflege. Diese qualitative Studie beschreibt die Identifikation, Förderung und Retention von Talenten im Rahmen eines Laufbahnmodells. In drei Fokusgruppeninterviews definierten Abteilungsleitende, PflegeexpertInnen und diplomierte Pflegefachpersonen, was sie unter «Talent» verstehen und welche Einflussfaktoren beim Aufbau eines Talentmanagements zu beachten sind. Die Analyse der Interviews anhand der Knowledge-Mapping-Methode ergab, dass Talentmanagement hohe transformationale Leadership-Qualitäten erfordert. Wichtig ist jedoch auch eine «objektive», von Vorgesetzen unabhängige Einschätzung. Da Talente selbstorganisiert arbeiten möchten, gilt es, individuelle Freiräume zu gewähren und Außergewöhnliches zuzulassen.

Paul Werner Schreiner
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Editorial Neu!

Prof. Dr. Michael Schilder
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