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November/Dezember 2017RSS

Gesamtausgabe 11/12-2017 Neu! Gesamtausgabe häufig gelesen

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Andreas Lauterbach

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Dr. Renate Ranegger, Dr. Dieter Baumberger, Dr. Reto Bürgin

Diese Studie beschreibt wie mit Routinedaten aus der Pflegedokumentation, auf Basis von Pflegeinterventionen aus LEP Nursing 3, der Entscheidungsfindungsprozess für einen bedarfs- und kompetenzorientierten Grademix gemäß dem neuen österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG, 2016) unterstützt werden kann. Mit den Ergebnissen wird der erbrachte Leistungsaufwand pro Berufsgruppe visualisiert. Damit wird erstmals eine datengestützte Diskussionsgrundlage für einen optimalen Grademix in der Pflege geboten.

Marc Dittrich, Bianca Giersig, Thilo Rothfuß, Uwe Stadelmeyer, Prof. Dr. Susanne Schuster

Das Ziel dieser Arbeit ist es, zentrale kern- bzw. primärpflegerische Aufgaben im Setting Notaufnahme zu benennen. Zur Beantwortung der Fragestellung wurden halbstandardisierte Leitfadeninterviews mit Expertinnen/Experten geführt. Dem Leitfragen entsprechend liegen die Ergebnisse in vier Themen gegliedert vor. Zur Identifikation der kern- bzw. primärpflegerischen Aufgaben konnten neun beschreibende und zwei kennzeichnende Kategorien gebildet werden. Den Expertinnen/Experten zufolge ist der Anteil dieser kern- und primärpflegerischen Tätigkeiten aktuell sehr gering. Zudem zeigt sich, dass diese Aufgaben von verschiedenen Berufsgruppen ausgeführt werden. Auch die Dokumentation von kern- bzw. primärpflegerischen Aufgaben stellt sich als verbesserungsfähig dar.

Ursula Halbmayr-Kubicsek

End-of-Life Care wird von den Studierenden der Pflege als Herausforderung angesehen. Der Umgang mit dem Leiden der Patientinnen und Patienten sowie die Konfrontation mit deren Familie und die Pflege von Verstorbenen gelten als belastend. Das Ziel dieser Studie ist es, Erfahrungen von Studierenden der Pflege im Kontext der Konfrontation mit sterbenden und verstorbenen Menschen zu erforschen, um dieses Phänomen zu verstehen. Dazu wurde ein qualitatives, deskriptives Design in Anlehnung an die Phänomenologie nach Husserl gewählt. Die Begleitung durch Praxiscoaches sowie adäquate Ausbildung in End-of-Life Care unterstützen die Studierenden mit den herausfordernden Situationen mit sterbenden und verstorbenen Menschen umzugehen.

Elisabeth Handel, Barbara Bichsel-von Arb, Simone Stefania, Diana Staudacher, Rebecca Spirig

Die hohe Komplexität der Patientensituationen nach Brandverletzungen erfordert eine multiprofessionelle, umfassende und langfristig koordinierte Behandlung – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Person. Mit dem Ziel, dieser besonders verletzlichen, behandlungsintensiven Patientengruppe eine optimale Versorgung zu bieten, entstand der interprofessionelle «Behandlungspfad Brandverletzte» am Universitätsspital Zürich. Im Rahmen einer Evaluationsstudie erfolgten quantitative und qualitative Erhebungen hinsichtlich der Versorgungsstrukturen bzw. -prozesse, der Patientenzufriedenheit und der interprofessionellen Zusammenarbeit. Wie die Evaluation zeigte, fördert der Pfad ein patientenorientiertes Miteinander, sorgt für effektive Zusammenarbeit auf Augenhöhe und erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Dr. Stefan Schmidt, Prof. Dr. Erika Feldhaus-Plumin, Yve Weidlich, Marika Lazar, Prof. Dr. Barbara Weigl, Prof. Dr. Olivia Dibelius

Hintergrund der Arbeit: Schmerzerfassung und Sterbebegleitung von Menschen mit Demenz stellt eine Herausforderung für Pflegende dar, insbesondere in späterem Stadium der Erkrankung. Probleme verstärken sich, wenn verbale Ausdrucksschwächen der zu Pflegenden hinzukommen. Zielstellung: Ziel der Studie ist es, institutionelle Ressourcen und Versorgungslücken aus Sicht von Pflegenden zu Dementia Care am Lebensende darzustellen und Perspektiven für die Praxis und Forschung zu entwickeln. Material und Methoden: Ein Fragebogen erhob Daten von n=146 zur Schmerzeinschätzung und Sterbebegleitung von Pflegenden aus unterschiedlichen Settings der Versorgung. Ausgewertet wurden die Fragebögen vorwiegend deskriptiv. Darauf aufbauend wurden 25 Leitfadeninterviews mit Pflegenden geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Der Expertenstandard Schmerzmanagement ist bei vielen der Befragten bekannt, jedoch zeigen sich deutliche Unsicherheiten im Umgang mit Assessmentinstrumenten. Gründe dafür sind fehlende Schul ...

Prof. Dr. Henny Annette Grewe, Prof. Dr. Beate Blättner

Pflegebedürftigkeit ist mit einem hohen Risiko von UAE vergesellschaftet. 8 ambulante und 10 stationäre Einrichtungen beteiligten sich an 11 Workshops zur Verbesserung der AMTS, in je 6 Einrichtungen wurden Interviews mit Leitungskräften durchgeführt, in je 3 Einrichtungen Verordnungen von Medikamenten erhoben. 105 ambulant Gepflegte erhielten durchschnittlich 7,0 Medikamentenverordnungen pro Tag, 186 stationär Gepflegte 7,6. Die Kontinuität pflegerischer Betreuung bietet Chancen für eine Verbesserung der AMTS, wenn sie Wahrnehmungen adäquat an das ärztliche Versorgungssystem kommuniziert und von dort dafür Informationen erhält. Der bundeseinheitliche Medikationsplan könnte Verbesserungen für die Kommunikation mit sich bringen, greift aber noch nicht alle relevanten Vorschläge auf.

Manuel Schindler

Im Rahmen der evidenzbasierten Weiterentwicklung von Pflegeklassifikationssystemen wie European Nursing care Pathways (ENP) ist es u.a. notwendig, die eingeschlossenen Elemente auf inhaltliche Vollständigkeit und Korrektheit zu überprüfen und den sowohl für die tägliche pflegepraktische Arbeit als auch für die exakte, individuelle Abbildbarkeit einer pflegerischen Versorgungssituation angemessenen Grad an Granularität herauszuarbeiten. Mit Blick auf die Komplexität eines demenziellen Syndroms, stellt dieser Prozess eine Herausforderung dar. Diese soll anhand des Ablaufs und der Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche zur inhaltlichen Weiterentwicklung der Ursachen, Kennzeichen und Pflegeinterventionen einer demenzspezifischen ENP-Praxisleitlinie verdeutlicht werden.

Prof. Dr. Klaus Müller

Berufliche Pflege wird häufig wahrgenommen und beschrieben als die Durchführung körpernaher Unterstützungshandlungen wie Waschen, Betten, Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme und bei Stoffwechselprozessen. Nicht wahrgenommen wird dabei oft, dass berufliche Pflege immer eingebunden ist in eine Pflegebeziehung, eine Interaktion, die getragen wird von einer besonderen Qualität der Aufmerksamkeit der Pflegeperson für den zu pflegenden Menschen. Diese Aufmerksamkeit ist ein Teil von professioneller Sorge bzw. Caring. Im Rahmen der Auswertung von Erzählungen Pflegender über erlebte Sorge durch andere, konnten weitere Strategien professioneller Sorge identifiziert und auf die berufliche Pflege übertragen werden.

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