7-2005 Gesamtausgabe

0 reviews

Gesamtausgabe Pflegewissenschaft, hpsmedia GmbH

Gesamte Ausgabe 7-2005 der Pflegewissenschaft.

Renate Stemmer

Der zunehmende gesundheitspolitische und ökonomische Druck sowie die sich verändernden Ansprüche der Pflegeleistungsempfänger (u.a. Patienten in Krankenhäusern, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Pflegebedürftige und deren Angehörige in der ambulanten Versorgung)1 erfordern, dass die Pflege die Effektivität und Effizienz ihrer Leistungen nachweisen muss. Die Verteilung der relativ knappen Mittel orientiert sich verstärkt an belegbaren Ergebnissen bzw. an der Ergebnisqualität. Dabei ist es erklärtes Ziel aller Beteiligten, eine qualitativ hochwertige Versorgung zu sichern.

Lars Hebel, Rüdiger Ostermann

Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll darauf eingegangen werden, wie die Leitung eines Pflegeheimes, die über ein grundständiges EDV-Wissen verfügt, sich jedoch nicht als ausgewiesene Fachkraft der Pflegeinformatik bezeichnet, vorgehen kann, um die Auswahl eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems zu treffen. Darüber hinaus wird auch noch auf weitere positive Aspekte eines derartigen Systems eingegangen.

Maria Magdalena Schreier

Dem weithin diskutierten Problem der Mangelernährung bei alten und pflegebedürftigen Menschen, vor allem in der stationären Altenpflege, widmet sich eine Arbeitsgruppe des MDS mit einer Grundsatzstellungnahme ‚Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen’, Abschlussbericht Projektgruppe P 39, des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS), Juli 20031. Diese Grundsatzstellungnahme kann zu einer Schärfung des Problembewusstseins für Mangelernährung und Risiken für Ernährungsdefizite alter Menschen bei Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen hervorragend beitragen. Allerdings erfordern einige Empfehlungen nach Auffassung der Nationalen Pflegeassessmentgruppe Deutschland eine differenziertere Betrachtungsweise.

Gabriele Achenbach

Die NEXT-Studie – Nurses Early Exit Study, eine von der Europäischen Kommission geförderte quantitative Längsschnittstudie, untersucht länderübergreifend in 10 Ländern Europas (Polen, Niederlande, Deutschland, Slowakei, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Finnland) die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsmotivation in der professionellen Pflege. Sie geht der zentralen Fragestellung nach: Was bewegt professionell Pflegende dazu, frühzeitiger als andere Berufsgruppen, den Beruf zu verlassen? Denn langfristig wird die demografische Entwicklung schwer wiegende Auswirkungen auf die Gesundheits- und Pflegeversorgung haben. Daher stellt sich die Frage, was zu tun ist, um professionell Pflegende länger im Beruf zu halten. Die Gründe für die hohe Fluktuation in den Pflegeberufen1, besonders in Deutschland und den frühzeitigen Ausstieg aus den Pflegeberufen versucht die NEXT-Studie erstmalig aufzuklären. Neben Arbeitsbedingungen und -zufriedenheit untersucht sie körperliche Belastungen, Arbeitszeiten, ...

Helmut Siefert

Musik gilt als das emotional wirksamste Kommunikationsmittel in der Kultur der Menschen. Außerdem verfügt jeder in irgendeiner Weise über musikalische Erfahrungen. Ausgangsgrundlage dieser Arbeit ist, welche Wirkungen und Funktionen die Musik bei älteren Menschen haben. Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) hat einen Entwurf zur neuen Altenpflegeausbildung herausgegeben, in dem Musizieren und Singen ein fester Bestandteil im Lernfeld „Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen“ (Bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung, Seite 160) sein wird.

Michael Schulz, Johann Behrens

Bereits 1954 wurde in Großbritannien im Zuge der Deinstitutionalisierung und einer daraus sich entwickelnden gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen damit begonnen, psychiatrische Pflege im direkten Umfeld der Patienten einzusetzen und zu entwickeln. Demgegenüber fehlt ein entsprechendes Angebot in Deutschland bis heute weitgehend. Community Psychiatric and Mental Health Nurses (CPNs) haben seither einen wesentlichen Anteil an der Versorgung psychisch kranker Menschen in der Gemeinde und führen im Vergleich zu Deutschland relativ spezialisierte Tätigkeiten durch. Die Entwicklung verlief – bei erkennbaren positiven Wirkungen für psychisch Kranke – nicht ohne Abbrüche und Überforderungen. Im Rahmen der Literaturanalyse wird deutlich, dass sich die Tätigkeitsfelder im Laufe der Zeit verändert haben. Der Beitrag gibt einen Einblick in einen pflegerischen Teilaspekt eines europäischen Nachbarlandes, indem er auf Entwicklungsschritte, Tätigkeitsprofile und Ausbildungsinhalte eingeht u ...

Maria Müller Staub, Elisabeth Vogt

Am Ausbildungszentrum Insel, Universitätsspital Bern/Schweiz, fand von April 2001 bis August 2003 der erste fachvertiefende Lehrgang in Pflege für BerufsschullehrerInnen1 statt. Der Lehrgang wurde vom Bereich Weiterbildungen angeboten und richtete sich an erfahrene BerufsschullehrerInnen, die in den Weiterbildungen (Höhere Fachausbildung in Pflege, Intensiv-, Operations- und Anästhesiepflege) unterrichten. Der Lehrgang hatte die pflegefachliche Vertiefung zum Ziel und bereitet BerufsschullehrerInnen in der Pflege dazu vor, den durch die neue Bildungssystematik bedingten, steigenden Anforderungen zum Ausbilden auf dem tertiären Niveau weiterhin kompetent zu begegnen. Die Module umfassten Lerntheorien, Gesundheitsförderung, Pflegediagnosen und -interventionen, Kommunikation, professionelle/pflegerische Beziehung, Pflegemodelle und Rolle der Pflege, PC-Einsatz im Unterricht/Datenbankabfrage (e-learning), theoretisches Denken (critical thinking), Grundlagen der Wissenschaftstheorie, Methoden und Techniken der Fo ...

Zeitschrift kennen lernen

Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Wir freuen uns, wenn Sie einmal hinein schnuppern. Wir bieten Ihnen ein kostenloses Probeabonnement, ein Heft zum Download - oder unsern 24-Stunden Zugang ohne Abo-Streß.

Hier können Sie uns unverbindlich testen: